Esma

Esma Redže­po­va ist tot

Esma Redže­po­va ist tot

2016 ist ein gefährliches Jahr für Musiklegenden, unter denen der grimme Schnitter weiterhin eine reichliche Ernte einfährt: wie unter anderem Eurovoix berichtet, verstarb heute früh die mazedonische Eurovisionsvertreterin von 2013 und selbsternannte "Königin der Roma-Musik", Esma Redžepova, im Alter von 73 an den Folgen einer Lungenentzündung. Die in der Roma-Siedlung Šuto Orizari bei Skopje als Tochter einer Türkin und eines Serben geborene Esma gewann im Alter von 14 ihren ersten Gesangswettbewerb und nahm seither unzählige Lieder auf, von denen etliche auf dem gesamten Balkan beziehungsweise unter Sinti und Roma auch darüber hinaus Kultstatus besitzen. Bekanntheit erlangte sie außerdem durch ihr soziales und politisches…
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Ent­war­nung: Esma ist doch kei­ne Homo-Hasserin

Da bin ich wohl einer Ente aufgesessen: die diesjährige mazedonische Eurovisionsvertreterin Esma Redžepova (69) bestreitet die ihr zugeschriebenen schwulenfeindlichen Zitate: "Das ist eine Erfindung, so etwas habe ich nie gesagt", zitiert das mazedonische Internetportal PlusInfo laut Wiwibloggs die Sängerin. "Ich liebe die Schwulen und sie lieben mich". Gestern berichtete ich unter Bezugnahme auf den britischen Blog, dass die selbsternannte "Königin der Zigeuner" und Stadtverordnete von Skopje die Unterwanderung des Eurovision Song Contests durch diejenigen, "die weltweit Schwulenparaden organisieren", für ihr Ausscheiden im Semifinale verantwortlich gemacht haben soll. Das serbische Boulevardblatt Kurir setzte diese Meldung ursprünglich in die Welt, etliche Internetportale schrieben…
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