Destination Eurovision, 2. Semifinale (Aufzeichnung)

Trotz der guten Erfahrungen der letzten Jahre mit Direktnominierungen hat  sich der Sender France 2 in diesem Jahr wieder für eine Vorauswahl entschieden. 9 Künstler/innen ringen pro Semifinale um die Gunst zweier Jurys, einer französischen, in der sich auch der hinreißend schöne Amir (FR 2016) findet, und einer internationalen. Die bestimmen pro Semi vier Finalist/innen. Die Shows werden aufgezeichnet und zu einem späteren, noch nicht bekannten Datum ausgestrahlt.

Destination Eurovision, 1. Semifinale (Aufzeichnung)

Trotz der guten Erfahrungen der letzten Jahre mit Direktnominierungen hat  sich der Sender France 2 in diesem Jahr wieder für eine Vorauswahl entschieden. 9 Künstler/innen ringen pro Semifinale um die Gunst zweier Jurys, einer französischen, in der sich auch der hinreißend schöne Amir (FR 2016) findet, und einer internationalen. Die bestimmen pro Semi vier Finalist/innen. Die Shows werden heute und morgen aufgezeichnet und zu einem späteren, noch nicht bekannten Datum ausgestrahlt.

Finale 2017: Gift im Instrument

Es war ein denkwürdiger Abend der Verzauberung am gestrigen Samstag in Kiew. Ein Mann schaffte es, einem ganzen Kontinent den Kopf zu verdrehen und Millionen von Menschen tief in ihren Herzen berühren. Und das mit einer extrem zurückgenommenen Inszenierung und einem völlig aus der Zeit gefallenen Lied, das klang, als sei es für eine romantische Filmschnulze aus den Fünfzigerjahren geschrieben worden, bei dem man im eigenen Kopfkino die junge Audrey Hepburn mit tränenvernebeltem Blick durch das schwarzweiß fotografierte Lissabon spazieren sehen konnte. Salvador Sobral, so der Name des koboldhaften jungen Portugiesen, verweigerte sich als Einziger der 26 Finalacts der Nutzung der gigantischen, futuristisch aufgebrezelten Showbühne im Internationalen Ausstellungszentrum der ukrainischen Metropole und sang stattdessen inmitten des andächtig schweigenden, von seiner intimen Darbietung ebenso wie die Fernsehzuschauer/innen tief ergriffenen Hallenpublikums auf der kleinen Satellitenbühne stehend seine zerbrechliche, hauchzarte Trennungsschmerzballade ‚Amar pelos Dois‘, ein flehendes Abschiedslied an seine Verflossene, in welcher er in poetischen Worten seine Trauer, seine noch immer sanft glimmende Hoffnung auf eine Rückkehr der Geliebten und seine Entschlossenheit, seine Liebe niemals sterben zu lassen, vor uns ausgoß. Was ich im Übrigen nur weiß, weil ich die Übersetzung seines in Landessprache verfassten Songtextes gegoogelt habe. Doch die Sprachbarriere spielte keine Rolle: auch ohne ein Wort zu verstehen, konnte man die mit dem Lied verbundenen Emotionen fühlen, ja geradezu mit Händen greifen. Die Bildregie des veranstaltenden Senders blendete im Anschluss an seinen Auftritt in den Green Room, wo sich die armenische Teilnehmerin Artsvik Harutyunyan gerade ein Tränchen aus dem Auge wischte und damit wohl auf den Punkt brachte, was wir alle (oder jedenfalls alle mit einem offenen Herzen) in diesem Moment empfanden. Es war eine seltener Moment der Überwältigung, ein Sieg der „Musik, die wirklich etwas ausdrückt,“ wie der portugiesische Adelsspross sagte, als man ihn am Ende des Abends zur Reprise auf die Bühne holte.

Jackett frisst Künstler: Hutzelmännchen Salvador überzeugte dennoch (PT)

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Eurovision Deathmatch #11: Hello Darkness, my old Friend

Eine Triggerwarnung vorweg: wer selbst gerade unter Depressionen leidet, sollte diese Runde des Eurovision Deathmatch vielleicht überspringen, denn heute geben wir uns ganz und gar der bittersüßen Melancholie hin. Und wer brächte bei diesem Thema mehr Kompetenz mit als die von Hause aus schwermütigen Finnen? Die schicken das beim dortigen Vorentscheid UMK siegreiche Duo Norma John ins Rennen, und tatsächlich klingt dessen Sängerin Leena Tirronen wie Adele auf Downern. Sie gibt eine herzzerreißende Trennungsschmerzballade zum Besten, in welcher sie eine Amsel anfleht, sich zu verkrümeln und ihr Nest anderswo aufzuschlagen, da nämliches Tier mit seinem Gesang unter ihrem Fenster einst die unvergesslichen Nächte mit ihrem Ex begleitete und unsere bedauernswerte Adele, Verzeihung, Leena, nun mit seinem Gezwitscher an glücklichere Zeiten erinnert. Was diese nun gerade überhaupt nicht brauchen kann. So schlimm steht es um die vom Liebeskummer Geschlagene, dass sie im dazugehörigen, nachtschwarzen Videoclip gar ins Wasser geht. Dass selbiger Clip mit einem Kameraschwenk auf einen mit der finnischen Landesflagge angemalten Sarg endet, bringt zum Abschluss einen herrlich morbiden, fast schon wieder ironischen Ton ins Spiel. Jedenfalls ertrinkt man als Zuhörer ebenso in der mollschwarzen Schwere der tiefdüsteren Klavierballade wie die gramgebeugte Protagonistin im See. Ein Song für schwarze Tage.

Auch live sieht Leena übrigens aus wie eine Wasserleiche (FI)

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Atemlos durch die Balladennacht: die Remixe sind da!

Nachdem am gestrigen Supersamstag die letzten öffentlichen Vorentscheide der Eurovisionssaison 2017 über die Bühne gingen und wir noch immer auf die vier bzw. fünf letzten intern ausgewählten Beiträge für Kiew warten (als da wären: der für den heutigen Abend gegen 18 Uhr angekündigte, angeblich von einem international bekannten Duo interpretierte sanmarinesische Song; der für den morgigen Montag beworbene bulgarische Beitrag; das erst für den kommenden Samstag annoncierte, von Artsvik gesungene armenische Lied; die bereits angekündigte anglifizierte Fassung des albanischen Songs ‚Botë‘ alias ‚World‘ sowie der russische Beitrag – wobei es immer unwahrscheinlicher wird, dass das mit dem Gastgeberland Ukraine kriegerisch verfeindete Land überhaupt teilnimmt), haben neben Weißrussland nun noch weitere Teilnehmernationen aufgefrischte Fassungen ihrer Songs für Kiew vorgestellt. So zum Beispiel die Schweizer, die das hoffnungslos öde ‚Apollo‘ von Timebelle musikalisch deutlich aufdramatisierten und auch die Stimme ihrer rumänischstämmigen Leadsängerin im Tonstudio mit dem Dampfstrahler behandelten. Hilft natürlich auch alles nichts mehr, aber den Versuch war’s wert.

Prominent verpackt: Zeus und Apollo, die eidgenössischen Wunderwaffen (CH)

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Frankreich 2017: Alma singt uns ein Wiegenlied

So macht man Bloggern Stress: nur eine Stunde vor dem Beginn des deutschen Vorentscheids gab das französische Fernsehen heute Abend seine Vertreterin für Kiew bekannt. Es handelt sich um die 28jährige Newcomerin Alma, laut der Werbeprosa des Senders ein „aufgehender Star auf den digitalen Plattformen“ und eine der „vielversprechendsten Künstlerinnen 2017“. Ihr Debütalbum steht für Mai 2017 in den Startlöchern und enthält etliche Titel aus der Feder von Nazim Khaled, der schon Amirs Vorjahresbeitrag ‚J’ai cherché‘ mit verfasste und auch Almas Eurovisionsbeitrag ‚Requiem‘ schrieb. Und anders, als es der Titel vermuten lässt, handelt es sich – zumindest musikalisch – nicht um eine weitere düstere, deprimierende Ballade, sondern um einen Uptemposong. Uptempo! So richtig mit Beats! Ich vermag die Glückstränen kaum zurückzuhalten. Merci, Grande Nation, merci bien! Inhaltlich vermag Alma (bürgerlich: Alexandra Maquet) erst recht zu bestechen: es geht natürlich um den Tod, der uns aus dem Leben pflückt wie eine besonders schöne Blume, ob wir das wollen oder nicht. Weswegen wir in seinem Angesicht dennoch tanzen und feiern sollten, was das Zeug hält. Und dazu liefert sie uns ja auch den passenden Song. Obschon es einen sehr professionellen Videoclip mit der aktuellen, druckvoll vor sich hin bouncenden Studiofassung gibt, in dem Alma durch die Straßen von Paris wandelt, während im Hintergrund ein Pärchen auf den Dächern und Hauswänden der Metropole tanzt und dabei bravourös der Schwerkraft trotzt, soll das Lied in den nächsten Wochen nochmals überarbeitet werden. Vielleicht findet sich bis dahin ja sogar noch ein Refrain?

Muss wohl Superklebstoff auf den Absätzen haben: Alma

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Keine Sterne in Tel Aviv: die ersten ESC-Remixe sind da!

Mit dem schwedischen Melodifestivalen, traditionell immer nur wenige Tage vor dem offiziellen Abgabetermin aller Beiträge bei der EBU terminiert, ging gestern Abend die Vorentscheidungssaison für den Eurovisionsjahrgang 2016 zu Ende. Noch aber wartet die Welt mit angehaltenem Atem auf zwei offene Beiträge und zwei ESC-Versionen bereits gewählter Titel. Während bereits seit geraumer Zeit feststeht, dass die Albanerin Enada Tarifa ihr in der Originalfassung sterbensschönes ‚Përrallë‘ in Stockholm in einer (noch nicht veröffentlichen) anglifizierten Version als ‚Fairytale Love‘ verhunzt, stieg in Rom noch immer kein weißer Rauch auf: ob die San-Remo-Zweite Francesca Miechelin ‚Nessun Grade di Separazione‘, wie von den Fans erhofft, in Landessprache singt oder ebenso den Fehler begeht, auf Englisch zu setzen, ist weiterhin offen. Genau so wie die Frage, für welchen Ersatztitel sich Ira Losco entschieden hat: erst am 17. März 2016, also kommenden Donnerstag, soll der Nachfolger für das von der Interpretin selbst nicht als konkurrenzfähig erachtete ‚Chameleon‘ das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Bereits morgen hingegen lüftet Bulgarien den Schleier über dem Lied für Wiederkehrerin Poli Genova. Unterdessen treffen bereits die ersten ESC-Remixe ein, nachfolgend im Überblick vorgestellt.

Die Lolitas auf der Suche nach dem Mitternachtsgold (GE)

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Jodeln wie Gott in Frankreich

Eurovisionsgerüchte stimmen immer: seit geraumer Zeit in den sozialen Netzwerken gehandelt, bestätigte das französische Fernsehen heute, dass der 31jährige (verheiratete *schluchz*) Sänger Amir Haddad das Land der Gallier in Stockholm vertritt. Der Sohn jüdischer Eltern aus dem Mahgreb wuchs in Frankreich auf, wanderte aber mit acht Jahren vorübergehend nach Israel aus. Wie so viele Grand-Prix-Kollegen verfügt auch er über Castingshow-Erfahrungen: er nahm an der fünften Staffel von Kokhav Nolad teil, der Show, die uns Harel Skaat (IL 2010) und Boaz Mauda (IL 2008) brachte. 2014 trat er dann im französischen Ableger von The Voice auf. Sein Song ‚J’ai cherché‘ überzeugt durch Tempo und Eingängigkeit sowie das gelungene Spiel mit französischer Strophe und englischem Refrain. Die fröhliche Pop-Nummer gefällt schon beim ersten Anhören und gewinnt durch das Visuelle (Amir sieht hinreißend aus) noch hinzu. Da sieht man selbst über das You-hu-hu-Jodeln gnädig hinweg, das bei Robin Stjernberg (SE 2013) noch so nervte. Mit Amir sollte die Grand Nation seit längerer Zeit mal wieder einen Top-Ten-Anwärter vorzeigen können.

Das Publikum ist völlig aus dem Häuschen…

Schlechte Wurst-Parodie sorgt für Kontroverse

„Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung“, dieses Zitat wird Oscar Wilde zugeschrieben. Ob das auf den vorliegenden Fall zutrifft, darüber kann man sich streiten. Wie esctoday heute berichtete, ging vor wenigen Tagen im französischen Fernsehen im Rahmen einer Satiresendung ein Videoclip des Comedians Florent Peyre über den Sender, in dem er sich als Conchita Wurst verkleidet und auch einige Szenen ihres Clips zu ‚Rise like a Phoenix‘ zitiert. Als musikalische Vorlage für seine Parodie nutzte er das Lied ‚Color Gitano‘ des französischen Top-Stars Kendji Girac, der bis vor wenigen Wochen noch gerüchteweise selbst als möglicher (Wunsch-)Vertreter der Grand Nation gehandelt wurde, aber zwischenzeitlich absagte. Den Text arbeitete Peyre, der unter dem Namen Kendji Wurst auftrat, in mäßig bis gar nicht lustige Zeilen  wie „C’est une façon de voir la vie, avec des seins et un zizi“ („Es ist eine Art, das Leben zu sehen, mit Brüsten und einem Puller“) um. Als Stein des Anstoßes erwies sich aber insbesondere der Songtitel ‚Travelo‘.

Eine transphobe Hommage?

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A Touch too much: das Finale 2015

Okay, ich geb’s zu: sie kommt ein bisschen spät, diese Besprechung. Direkt nach dem Finale im Mai ging das Buch vor und danach brauchte ich erst mal ein bisschen Abstand. Mit eben diesem Abstand habe ich mir nun, mehr als zwei Monate nach dem eigentlichen Event, die TV-Aufzeichnung des von mir live besuchten Jubiläums-Contests angeschaut. Und prompt stellte es sich wieder ein: dieses schon ihn Wien sehr subtil vorhandene Gefühl, dass es des Guten einfach irgendwie zu viel war. Zu viel von allem: zu viel Sendung (geschlagene vier Stunden ging die Show diesmal), zu viele Lieder (27, so viele wie noch nie zuvor im Finale), zu viele Moderatorinnen („Dreieinhalb“, wie es Barbara Schöneberger in der Anmoderation der deutschen Punktevergabe so neckisch zusammenfasste), zu viel LED-Hintergrundanimationen, viel zu viele Balladen (der unheilvolle Einfluss der Jurys), zu viel Pomp, zu viel Schwermut (als ständig wiederkehrende Themen dominierten Krieg, innere Dämonen und dunkle Geheimnisse), zu viel clevere Choreografie, zu viel Politik, zu viel beschworene heile Welt und Gemeinschaftsgefühl. Jedes davon für sich genommen großartig, gut gemacht, unterhaltsam und erfreulich, und doch blieb in der Summe eine so merkwürdige wie unbestimmte Mischung aus Übersättigung und leichter Enttäuschung. Vielleicht durch nichts so gut illustriert wie durch den offiziellen Siegertitel.

Wieso trug das Zeichentrickmännchen eine Hitlerfrisur? War das der besungene „Dämon“ in Monzis Seele? (SE)

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Feuer brennt nicht (nur) im Kamin: erste Proben Finalisten 2015

So – endlich in Wien aufgeschlagen, vergnüglichen ersten Abend hinter mir und noch leicht unterkoffeiniert im Pressezentrum sitzend. Heute proben die fixen Finalisten zum ersten Mal, und bis dato sieht es nicht so aus, als ob sie diesen Status verdient hätten. Die im Vorfeld von vielen Seiten bereits als mögliche Sieger gehandelten italienischen Knödeltenöre von Il Volo erscheinen im Anzug, scheinen mit technischen Problemen zu kämpfen – es klingt alles andere als harmonisch – und lassen auf der Projektionswand die Standard-Powerpoint-Präsentation „Rom für Touristen in fünf ausgelutschten Klischees“ laufen. Ja, ihr Klassikschlager träufelt sich in die Gehörgänge wie Blütenhonig, zwei von den Dreien sehen ganz niedlich aus, aber insgesamt verbreitet der Auftritt doch den Eindruck, dass man bei der RAI entweder nicht siegen möchte oder sich im Gegenteils gar bereits zu sicher ist, den Event in der Tasche zu haben. Und damit gewinnt man die Herzen nun einmal nicht.

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Spanien 2015: Edurne macht das Jodeldiplom

Die iberische Interpretin Edurne García Almagro und ihr Songtitel ‚Amanecer‘, geschrieben vom Schwedenteam G:son und Bostrom, stehen schon länger fest, der Beitrag war aber bislang noch nirgends zu hören. Heute warf das spanische Fernsehen RTVE der hungrigen Eurovisionsmeute erstmals einen Happen hin: das Lyric-Video des im Vorfeld euphorisch als „Qualitäts-Pop“ und „völlig anders als alles Bisherige“ annoncierten Songs nämlich. Was soll man sagen: anders als klassische Grand-Prix-Kost ist ‚Amencer‘ tatsächlich. Und zwar in der Hinsicht, dass der kraftvollen Ballade eine maßgebliche Zutat vollständig fehlt: ein Refrain nämlich! Nach einem etwas verhaltenen, beinahe sphärischen Songauftakt steigert sich ‚Amancer‘ in den Strophen zwar rasch zu einem druckvollen Pop-Drama, von Edurne mit Hingabe intoniert. Doch an der entscheidenden Stelle, wo zumindest ich eine packende Hook erwarte, verfällt Frau García Almagro lediglich ins Jodeln und kaschiert den ausbleibenden Höhepunkt notdürftig mit ein paar „Ie- e – e – eyo“s. Die sind zwar mitsingfreundlich, retten das Ganze aber nicht vor der offensichtlichen Ideenlosigkeit und Irrelevanz. Den verzweifelten Versuch einer Fusion von ‚Euphoria‘ (SE 2012) mit ‚Quédate conmigo‘ (ES 2012) dürften wir somit als gescheitert betrachten.

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