Friðrik Ómar

Söng­va­kepp­nin 2019: Til haming­ju Ísland

Söng­va­kepp­nin 2019: Til haming­ju Ísland

Endlich! Das wurde aber auch Zeit! Nachdem in der Vorentscheidungssaison 2019 bis auf seltene, einzelne Ausnahmen bislang eine tragische Fehlentscheidung die nächste jagte und sich das Feld fast ausschließlich mit drögem Mist füllte, gelang es am gestrigen, letzten Supersamstag gleich drei Nationen, den aktuellen Jahrgang gemeinschaftlich doch noch zu retten. Zuvorderst zu loben sind natürlich die Isländer/innen, seit gestern Abend offiziell das coolste, klügste und schönste Völkchen der Erde, in deren Händen gewissermaßen die Zukunft des Eurovision Song Contest lag. Und sie wählten ausnahmsweise einmal weise: das aus den Mitgliedern Einar Hrafn Stefánsson, Klemens Nikulásson Hannigan und Matthías Tryggvi Haraldsson…
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Streit um islän­di­sche Frauenquote

Im Mai erst spielte Tom Neuwirth als bärtige Drag Queen Conchita Wurst auf wunderbarste Weise mit den Geschlechterrollenklischees und gewann damit den Eurovision Song Contest. Klassischer Geschlechterkampf scheint dagegen im (doch eigentlich als gesellschaftlich fortschrittlich geltenden) Land der Elfen und Trolle zu herrschen. So beschloss des isländische Fernsehen RÚV für seinen Grand-Prix-Vorentscheid Söngvakeppni 2015 zwar zunächst die Einführung einer Frauenquote: 50% der für die Vorauswahl zu berücksichtigenden Komponist/innen und Textdichter/innen sollten weiblich sein. Nach Protesten der sich bedroht fühlenden Männer zog der Sender aber den Schwanz ein und kassierte die Regel wieder. Zu den Beschwerdeführern zählte Friðrik Ómar Hjörleifsson, der 2008 gemeinsam…
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