ESC 1991: Hier decke ich den Tisch

Logo des Eurovision Song Contest 1991
Das gla­mou­rö­se Jahr

Mit einer Hym­ne auf das neu ver­ein­te Euro­pa (‘Insie­me: 1992’) hat­ten die Ita­lie­ner im Vor­jahr die­ses merk­wür­di­ge Wett­sin­gen gewon­nen, das bekannt­lich auf dem Vor­bild ihres heiß­ge­lieb­ten San-Remo-Fes­ti­vals basiert. Da lag es auf der Hand, sel­bi­gem Vor­bild zu hul­di­gen und den Con­test in näm­li­chem ligu­ri­schen Kur­ort aus­zu­tra­gen. Doch je näher das Ereig­nis her­an­rück­te, des­to stär­ker nag­ten die Zwei­fel: wür­de man mit die­sem obsku­ren Euro­trash­spek­ta­kel in der gehei­lig­ten Stät­te des Aris­ton-Thea­ters zu San Remo nicht das Anse­hen des im Lan­de wesent­lich belieb­te­ren Ori­gi­nals beschmut­zen? Woll­te man sich als selbst emp­fun­de­ner kul­tu­rel­ler Nabel Euro­pas wirk­lich die­se Laus in den Pelz set­zen? Also ver­leg­te die RAI die Show in letz­ter Sekun­de nach Rom.

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