Die bos­ni­sche Saga geht wei­ter: Regi­na nach Wien?

An die­sem Wochen­en­de läuft die von der EBU ver­län­ger­te Bedenk­frist für den bos­ni­schen Sen­der BHRT aus. Ob wir das Bal­kan­land in Wien wie­der­se­hen, scheint aber unge­wis­ser denn je: wie die Fan­sei­te esc­bub­ble unter Bezug­nah­me auf das bos­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Dnev­ni Avaz berich­tet, sei­en die Ver­hand­lun­gen zwi­schen dem chro­nisch klam­men Staats­sen­der und Hari Mata Hari (BA 2006) geplatzt, weil man die finan­zi­el­le Last offen­bar voll­stän­dig auf den Künst­ler abwäl­zen woll­te. Statt­des­sen sei nun die Band Regi­na (BA 2009, ‘Bis­tra Voda’) ange­fragt wor­den. Die sei nach eige­ner Dar­stel­lung bereit, aller­dings eben­falls nicht zu die­sen Bedin­gun­gen: “Sup­port für das Pro­jekt ist das Eine, aber für alles zu bezah­len, ist völ­lig absurd,” zitiert die Sei­te das Regi­na-Mit­glied Alek­san­dar Čović. Anders als Hari Mata Hari habe BHRT die Band angeb­lich nicht um Geld ange­hau­en, den­noch sei­en die finan­zi­el­len Aspek­te noch nicht geklärt. Mal schau­en, ob es noch zu einer Eini­gung in letz­ter Minu­te kommt – oder gar einer wei­te­ren Frist­ver­län­ge­rung durch die EBU. Fest steht immer­hin, dass Regi­na-Front­mann Davor Ebner hei­ßer aus­sieht als jemals zuvor. Daher: Dau­men drü­cken!


Ger­ne noch mal was von die­sem Kali­ber: Regi­na beim ESC 2009

Wen möch­test Du lie­ber für Bos­ni­en sehen?

  • Hängt vom Lied ab (37%, 16 Votes)
  • Kei­nen. Mir hängt das Hick­hack zum Hals raus. (30%, 13 Votes)
  • Hari Mata Hari (16%, 7 Votes)
  • Regi­na (16%, 7 Votes)

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Hari Mata Hari für Bos­ni­en 2015?

Wie Wiwi­bloggs am Frei­tag unter Bezug­nah­me auf eine bos­ni­sche Tages­zei­tung rap­por­tier­te, könn­ten die Ver­tre­ter des nach einer zwei­jäh­ri­gen Pau­se vor­aus­sicht­lich 2015 wie­der zum Euro­vi­si­on Song Con­test zurück­keh­ren­den Lan­des alte Bekann­te sein: näm­lich Hari Mata Hari, die Band um Mas­ter­mind Haj­ru­din Vares­a­no­vic, die dem exju­go­sla­wi­schen Staat 2006 mit der von Žel­j­ko Jok­si­mo­vić (RS 2004, 2012) kom­po­nier­ten, herz­zer­rei­ßend schö­nen Bal­kan­bal­la­de ‘Lej­la’ sei­ne bis­lang bes­te Plat­zie­rung bescher­te. Jok­si­mo­vić wird in dem Arti­kel auch als erneu­ter mög­li­cher Kom­po­nist genannt, neben dem für die ster­bens­schö­nen Lyrics von ‘Lej­la’ ver­ant­wort­li­chen Fah­ru­din Peci­ko­za-Peca und Goran Bre­go­vic, dem Song­schrei­ber von ‘Ovo je Bal­kan’ (RS 2010). All das sind aber bis­lang nichts als Gerüch­te, und gleich­lau­ten­de gab es auch schon mal für den Grand Prix 2012, bei dem uns dann bekannt­lich statt­des­sen Maya Sar zu Tode lang­weil­te. Eine offi­zi­el­le Ver­kün­dung des Sen­ders BHRT ste­he für kom­men­den Frei­tag an.

Seufz: so ein Lied und dazu ein Sträuß­chen Ros­ma­rin! (BA 2006)

Wei­ter­le­senHari Mata Hari für Bos­ni­en 2015?

Hari Mata Hari für Bos­ni­en 2012?

Packt schon mal die Taschen­tü­cher aus: nach Infor­ma­tio­nen von ESC­na­ti­on ver­tre­te Hari Mata Hari (‘Lej­la’, 2006) Bos­ni­en erneut – mit einem Song aus der Feder von Vla­di­mir Graić. Der zeich­ne­te schon ver­ant­wort­lich für das eben­falls nicht gänz­lich unbe­kann­te ‘Molit­va’ (RS 2007). Unge­hemm­tes Her­ze­leid dürf­te also zu erwar­ten sein. Die ers­ten Fan­re­ak­ti­on rei­chen von “Jury- und Fan­boy-Bukak­ke-Alarm” bis zu freu­di­gen Grup­pen­um­ar­mun­gen, in wel­che auch ich mich ein­rei­he. Die offi­zi­el­le Ver­laut­ba­rung erfol­ge am 15. Sep­tem­ber – und ich hof­fe, dass das Gerücht sich bewahr­hei­tet. Denn, flei­ßi­ge Leser mei­nes Blogs wis­sen es: Nie­mand lei­det so schön wie die Bos­ni­er™!

httpv://www.youtube.com/watch?v=si7Z1M3F7uk
Eine der zum Ster­ben schöns­ten Euro­vi­si­ons­bal­la­den. Ever.

ESC Semi 2006: I’ll fuck­ing win

Logo des Eurovision Song Contest 2006 (Finale)
Das Jahr der Mons­ter­ro­cker

West­eu­ro­päi­sche Grand-Prix-Fan­clubs bestehen in der Regel – in exak­ter Umkeh­rung der übli­chen Bevöl­ke­rungs­an­tei­le – zu 95% aus schwu­len Män­nern. Und die haben, logi­scher­wei­se, einen völ­lig ande­ren Musik­ge­schmack als das beim Euro­vi­si­on Song Con­test abstim­men­de Mas­sen­pu­bli­kum an den Bild­schir­men. Natür­lich scherz­ten die im Athe­ner Olym­pia­sta­di­on ver­sam­mel­ten Fans noch vor Beginn des Halb­fi­na­les, dass man hin­ter­her, wenn die zehn Fina­lis­ten fest­stün­den, wohl mal wie­der kopf­schüt­telnd in der Hal­le säße. Und genau so kam es auch.

Wei­ter­le­senESC Semi 2006: I’ll fuck­ing win