Jan Fed­der­sen: der Exper­tist

Wenig freund­li­che Wor­te fie­len über ihn in den letz­ten Tagen: einen “Betriebs­bord­stein­schwal­li” nann­te ihn der Sati­ri­ker Wiglaf Dros­te in der Jun­gen Welt, als “Lob­hud­ler ver­lo­ge­ner Fas­sa­den” muss­te er sich in den Kom­men­tar­spal­ten des Nig­ge­mei­er-Blogs schmä­hen las­sen, und der Queer.de-Redak­teur Chris­ti­an Scheuß for­der­te gar erbost: “halt doch ein­fach die Klap­pe”. Adres­sat die­ser For­de­rung: der taz-Autor, NDR-Euro­vi­si­ons­blog­ger und aus­ge­wie­se­ne Euro­vi­si­ons­ex­per­te Jan Fed­der­sen. Nun will der Blog­ger Ulli von 2mecs.de gar den Stein des Ansto­ßes aller die­ser Anfein­dun­gen zum Unwort des Jah­res küren las­sen: den “Men­schen­recht­is­ten”, die von Fed­der­sen kre­ierte, her­ab­las­sen­de Bezeich­nung für all die Mah­ner, die mit ihren läs­ti­gen Hin­wei­sen auf die üble poli­ti­sche Lage in Aser­bai­dschan am ober­fläch­li­chen Gla­mour des dort durch­ge­führ­ten Euro­vi­si­on Song Con­tests kratz­ten. Kei­ne gute Figur gibt in die­sem Zusam­men­hang das Haus­blatt der ESC-Edel­fe­der ab, die ehe­mals links­al­ter­na­ti­ve taz. Die can­cel­te näm­lich die für die mor­gi­ge Aus­ga­be geplan­te Kolum­ne Der homo­se­xu­el­le Mann… von Elmar Kraus­haar, in der die­ser sich eben­falls kri­tisch mit der Baku-Bericht­erstat­tung sei­nes Kol­le­gen aus­ein­an­der­setzt.


Moch­te ‘In a Moment like this’ (DK 2010) und dis­qua­li­fi­ziert sich damit als Exper­te: Jan in Oslo

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