Fran­zö­si­scher Vor­ent­scheid 1957: Die sechs Sie­ben­ge­schei­ten

Frank­reich, in den Grün­der­jah­ren des Grand Prix Euro­vi­si­on eine der häu­figs­ten Sie­ger­na­tio­nen und im Hin­blick auf die dama­li­ge durch­gän­gi­ge Bestü­ckung des Wett­be­werbs mit mög­lichst fran­ko­phil klin­gen­den Chan­sons sti­lis­tisch ton­an­ge­bend, neig­te bei der Aus­wahl sei­ner Wett­be­werbs­bei­trä­ge mit nur weni­gen Aus­nah­men meist zum inter­nen Ver­fah­ren (das tut es auch heu­te noch). Und obwohl bei der Pre­miè­re von 1956 von­sei­ten der EBU ein natio­na­ler Vor­ent­scheid vor­ge­schrie­ben gewe­sen sein soll, bestimm­te der gal­li­sche Sen­der sei­ne bei­den ers­ten Reprä­sen­tan­tin­nen Dany Dau­ber­son (†1979) und Mathé Alté­ry auf eben die­se Wei­se. Die letzt­ge­nann­te, in Paris gebo­re­ne Ope­ret­tensän­ge­rin fand sich nun im Teilnehmer/innenkreis des beson­ders bizar­ren Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­rens von 1957 wie­der, das unter dem Mot­to Sept Vil­les, un Chan­son (Sie­ben Städ­te, ein Lied) stand, inter­es­san­ter­wei­se aber nicht, wie man erwar­ten könn­te, aus sie­ben Vor­run­den bestand, son­dern ledig­lich aus deren sechs.

Die als Marie-Thé­rè­se Alta­re gebo­re­ne Mathé Alté­ry mit einem Titel aus ‘My Fair Lady’ (Reper­to­rie­bei­spiel).

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