Schlagwort: Jetty Paerl

NL 1956; Vor­ent­scheid NL 1956.
Hen­riët­te Nanet­te Bant­zin­ger-Paerl (1921–2013) war die ers­te Grand-Prix-Sän­ge­rin aller Zei­ten: mit ihrem Bei­trag ‘De Vogels van Hol­land’ wur­de 1956 der Euro­vi­si­ons­rei­gen eröff­net. Die als Kaba­ret­tis­tin und Sän­ge­rin vor allem in den Vier­zi­gern erfolg­rei­che Jet­ty trat spä­ter nicht mehr groß in Erschei­nung.

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Birds fal­ling down the Roof­tops: Jet­ty Paerl ist tot

Sie war die Allererste, die jemals auf einer Grand-Prix-Bühne stand: mit 'De Vogels van Holland' eröffnete Jetty Paerl 1956 die Premierenausgabe des Eurovision Song Contest im schweizerischen Lugano. Berühmtheit in ihrer Heimat erlangte Jetty während des Zweiten Weltkrieges als 'Jetje von Radio Oranje', einem von Großbritannien aus in die besetzten Niederlande ausstrahlenden Widerstandssender, wo sie das Kabarettprogramm 'Watergeusen' betreute, für das ihr Vater die Texte schrieb. Jetty Paerl starb am Donnerstag im Alter von 92 Jahren. Mit Vögeln haben es die Holländer irgendwie
<span class="caps">ESC</span> 1956: Da hilft auch kein Flat­ti­ern
1956, Die Fünfziger, ESC Finale

ESC 1956: Da hilft auch kein Flat­ti­ern

"Wer hat's erfunden?": der bekannte Werbeclaim eines schweizerischen Hustenpastillenherstellers bildet die perfekte Überschrift zur Illustration des Disputes um die Urheberschaft des beliebtesten und erfolgreichsten Unterhaltungsevents der Welt, des Eurovision Song Contest. Gilt nach allgemeiner Übereinkunft und offizieller Geschichtsschreibung der seinerzeitige eidgenössische TV-Generaldirektor und verantwortliche Programmbeauftragte der Europäischen Rundfunkunion (EBU), Marcel Bezençon, als geistiger Vater des paneuropäischen Events, so reklamiert der britische Buchautor Gordon Roxburgh in seiner 2012 erschienenen Fibel Songs for Europe, Volume 1, zumindest eine Mittäterschaft des heimischen Schauspielers Michael Brennan und des damaligen BBC-Generaldirektors Sir Ian Jacob an der Einfü...
Natio­naal Song­fes­ti­val 1956: Tüdelü­delü
1956, Die Fünfziger, Internationale Vorentscheidungen

Natio­naal Song­fes­ti­val 1956: Tüdelü­delü

Für gesellschaftliche Progressivität sind die Niederlande bekannt, und zwar nicht erst seit der Institutionalisierung von Coffeeshops und der damit einhergehenden Teillegalisierung von Marihuana oder seit der Einführung der Homo-Ehe im Jahre 2001, damals als erster Staat weltweit. So nimmt es wenig Wunder, dass es dem holländischen Sender NTS als einziger der sieben an der Erstausgabe des Eurovision Song Contests von 1956 teilnehmenden TV-Stationen vorbehalten blieb, seinen Vorentscheid, das Nationaal Songfestival (NSF), nach demokratischen Maßstäben zu organisieren und dem Publikum als maßgeblichem Richter die Entscheidung zu überlassen, welche:n der drei angetretenen Künstler:innen und ihrer insgesamt acht Lieder es nach Lugano delegieren wollte. Genauer gesagt: welche zwei, denn aufgrun...