Julia Samoylova

Zwei­tes ESC-Semi 2018: vom Tod und ande­ren Tabus

Zwei­tes ESC-Semi 2018: vom Tod und ande­ren Tabus

Sie haben es tatsächlich geschafft. Der mutmaßliche, sinistere Plan der Russen, erstmalig seit der Einführung der Qualifikationsrunden im Jahre 2004 in einer solchen auszuscheiden, ging auf. Zum zweiten Mal hintereinander wies das kaltherzige Europa die im Rollstuhl sitzende Interpretin Julia Samoylova ab: 2017 aus politischen Gründen, 2018 aus purer Bösartigkeit und in Negierung des von der EBU verbreiteten Märchens der Inklusion, die beim Eurovision Song Contest eben nur für bärtige Frauen gilt. So vermutlich die Melodie des Liedes, welches Putins Staatsmedien ab sofort verbreiten dürften. Dabei tat das russische Team selbst alles, um den Finaleinzug zu verhindern: es versorgte seine…
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Russ­land 2018: Sticks and Stones won’t break your Bones

Russ­land 2018: Sticks and Stones won’t break your Bones

Und auch im Falle der russischen Repräsentantin für den Eurovision Song Contest 2018, Julia Samoylova, und ihrem Grand-Prix-Beitrag hielten die Dämme nicht: bereits vor der offiziellen Vorstellung in den heutigen Hauptabendnachrichten des Senders leakte der Song. Der heißt 'I won't break', stammt vom selben Komponistentrio, das bereits Dina Garipovas (→ RU 2013) gruselige Gehirnwäsche-Hymne 'What if we' verbrach und entpuppt sich musikalisch als belanglosester Radiopop ohne den geringsten Funken von Authentizität. Zumindest in der Studiofassung stellt er dennoch eine leichte Verbesserung zu Julias letztjährigem Lied 'Flame is burning' dar, was vor allem daran liegt, dass ein mehrstimmiger Frauenchor ihr den Refrain…
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