Jyrise

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Flieg nicht so hoch, mein klei­ner Freund

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Flieg nicht so hoch, mein klei­ner Freund

Neben den vier Finalentscheidungen des vergangenen Supersamstages fanden in der zurückliegenden Woche quer durch Europa noch etliche Vorrunden statt, von denen an dieser Stelle das Wichtigste komprimiert zusammenfasst werden soll. Beginnen wir in Estland, wo am Donnerstag und am Samstag die beiden Halbfinale der Eesti Laul stattfanden, erstmals mit Live-Auftritten der 20 Überlebenden der vier bereits im vergangenen Jahr abgehaltenen und rein auf Videoclips basierenden Erstauswahlrunden. Jedenfalls größtenteils: einen kleineren Teil der Kombattant:innen hatte zwischenzeitlich die Seuche niedergestreckt, so dass auch hier ersatzweise der Clip zur Ausstrahlung gelangte. Ein unfairer Vorteil? Nicht unbedingt: auch bei den Live-Acts kamen so viel Chorstimmen…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Emo­ti­ons­lo­se Ejakulation

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Emo­ti­ons­lo­se Ejakulation

Eine heimatsprachliche Woche fand am vergangenen Samstag statt beim zweiten Viertelfinale der Eesti Laul 2022: alle zehn Beiträge wurden auf estnisch gesungen. Was Landessprachennostalgiker:innen wohlig aufseufzen ließ, sorgte beim Blogbetreiber für Enttäuschung: genährt von der unwahrscheinlichen Ballung des Heimatidioms und insbesondere der Teilnahme der absoluten Eesti-Laul-Legende Meisterjaan, der uns bereits die unsterblichen Meisterwerke 'Unemati' und 'Parmupillihullus' schenkte, hoffte ich auf eine Rückkehr des so schmerzlich vermissten "Estonian Cool", dieser einzigartigen, genialen Schrägheit, wie sie nur das kleine Land am baltischen Meerbusen liefern kann. Und Jaan Tätte Juunior, so der bürgerliche Name des versponnenen Jünglings, lieferte. Mit 'Vahel lihtsalt' ('Manchmal einfach')…
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