Schlagwort: Kasachstan

2017, Die Zwanzigzehner, Türkvizyon

Türk­vi­zyon 2017: der Ter­min steht

Kaum hat Kasachstan nach monatelangem Stillstand die Verantwortung für die Ausrichtung der Türkviyzon 2017 von dem augenscheinlich auf Tauchstation gegangenen Musiksender TMB übernommen, kommt wieder Fahrt ins Geschehen. Auf der Facebookseite der Sendereihe wurden heute die Termine verkündet: das Finale der vierten Auflage des Gesangswettbewerbs der Turkvölker, das eigentlich Ende 2016 in der Türkei stattfinden sollte, geht nunmehr am Sonntag, dem 10. September 2017, in der rund 11.000 Besucher/innen fassenden Barys Arena, der Eissporthalle der kasachischen Metropole Astana, ab 19:00 Uhr örtlicher Zeit über die Bühne. Für westliche Fans, die das Geschehen per (hoffentlich bereitgestelltem) Webstream verfolgen wollen, bedeutet das einen vergnüglichen Sonntagnachmittag: aufgrund der Zeitvers...
2017, Die Zwanzigzehner, Türkvizyon

Türk­vi­zyon wird nach Kasach­stan ver­legt

Während sich im Zuge der aktuellen Eurovisionskrise in der Ukraine sicherlich einige Fans wünschen, die EBU möge dem Land den Wettbewerb wegnehmen und in letzter Minute woandershin transferieren (was nicht geschehen wird: wer soll das jetzt noch so schnell aus dem Boden stampfen können? und vor allem: wollen?), zeichnet sich bei seinem osmanischen Gegenentwurf, der Türkvizyon, etwas Ähnliches ab. Der seit 2013 immer gegen Ende des Jahres stattfindende Musikwettbewerb der Turkvölker sollte 2016 eigentlich in Istanbul (oder einer anderen türkischen Stadt, so genau stand das bis zuletzt nicht fest) über die Bühne gehen, wurde aufgrund der aktuellen politischen Umwälzungen in Erdogans Sultanat aber bis auf Weiteres verschoben. Nun vermeldet Eurovoix, dass die Türkvizyon stattdessen 2017 in der...
2017, Die Zwanzigzehner, Diese Welt, Internationale Vorentscheidungen, Türkvizyon

Fes­ti­va­li i Kën­gës: mehr Demo­kra­tie wagen

Wie Eurovoix heute berichtet, soll das Publikum beim albanischen Eurovisionsvorentscheid erstmalig ein Mitspracherecht erhalten. Das seit 2008 als nationales Finale genutzte, seit 55 Jahren bestehende und in Anlehnung an das italienische San-Remo-Festival gegründete Festivali i Këngës, bei dem bislang eine mit verdienten Künstler/innen des Volkes und Funktionären besetzte Jury das alleinige Sagen hatte, öffnet sich damit erstmalig der Vox populi. Wenn auch mit ganz behutsamen Babyschritten: in den beiden Semis des FiK, in denen insgesamt 24 Acts antreten, bestimmt ein aus handverlesenen Zuschauer/innen zusammengesetztes Panel drei Titel, die ins Finale einziehen dürfen. Eine Pressejury wählt weitere drei Finalisten, die eingangs erwähnte Senderjury hingegen ganze acht. Schon klar, wer hier...