Grie­chen­land 2014: The only Way is up

Mit einem Tag Ver­spä­tung erreicht die Mel­dung über das Ergeb­nis des grie­chi­schen Euro­song 2014 mei­ne geschätz­ten Lese­rin­nen und Leser – ich bit­te um Nach­sicht, aber ich sah mich nach der gest­ri­gen Dar­bie­tung einer gewis­sen Jose­phi­ne (gemein­sam mit dem DJ Mark Ange­lo die Vier­te im Star­ter­feld) genö­tigt, wegen eines nicht mehr abklin­gen­den Tin­ni­tus die Kli­nik auf­zu­su­chen. Nein, so schlimm war es natür­lich nicht – wobei die ver­zwei­fel­ten und stets fehl­ge­hen­den Ver­su­che der jun­gen Blon­di­ne (bei der sich alle Fra­gen erüb­ri­gen, wie sie wohl zu dem Job kam), den rich­ti­gen Ton zu tref­fen, dem Zuschau­er durch­aus durch Mark und Bein gin­gen. Doch abge­se­hen von die­sem unschö­nen Gesangs­un­fall ende­te der Abend anre­gend: mit einem, dem eige­nen Künst­ler­na­men zufol­ge, risi­ko­freu­di­gen Kind mit einer beängs­ti­gen­den Glücks­sträh­ne, der etwas “auf­rich­ten” woll­te – was sich anhört wie der Plot zu einem Bareback-Strei­fen, ent­pupp­te sich als äußerst satis­fak­ti­ons­fä­hi­ger Club-Heu­ler, mit dem die Hel­le­nen spe­zi­ell im eher behä­bi­gen Umfeld die­ses Jahr­gangs pro­blem­los recht weit vor­ne mit­spie­len dürf­ten.


Sie rapp­ten um die Wet­te mit dem Step­pen­kind: Fre­aky For­tu­ne + Ris­ky­Kidd

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Grie­chen­land 2014: Schmet­ter­lin­ge kön­nen nicht wei­nen

Die ers­te gute Nach­richt ist: trotz aller Que­re­len um das zwangs­auf­ge­lös­te grie­chi­sche Staats­fern­se­hen neh­men die Hel­le­nen am Euro­vi­si­on Song Con­test teil. Wie schon im Vor­jahr orga­ni­siert der pri­va­te Musik­sen­der Mad TV den Vor­ent­scheid. Heu­te stell­te der Sen­der die vier Acts für den Vor­ent­scheid am 11. März vor. Die zwei­te gute Nach­richt ist: Ili­as Kozas von Koza Mos­tra (GR 2013) schrieb einen den vier Titel. Die schlech­te Nach­richt ist: er singt ihn nicht selbst, son­dern über­lässt das Kos­tas Mar­ta­kis (Zweit­plat­zier­ter des grie­chi­schen Vor­ent­scheids 2008, Cas­ting­show­teil­neh­mer und Model). Und obschon ‘Kane­nas de me sta­ma­ta’ ganz ordent­lich rockt, scheint mir der schnö­se­li­ge Schön­ling Mar­ta­kis dafür irgend­wie fehl­be­setzt. Gegen ‘Alco­hol is free’ stinkt die Num­mer sowie­so ab – den­noch ist es der ein­zi­ge wirk­lich gute Bei­trag im Vie­rer­feld.


Bit­te, Kos­tas, lass’ Dir umge­hend einen ordent­li­chen Bart wach­sen!

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Trau­er und Bestür­zung: Ili­as Kozas hat gehei­ra­tet!

Ein Schock erschüt­tert die schwu­le ESC-Fan-Gemein­de: Ili­as Kozas, Lead­sän­ger der grie­chi­schen Ska-Band Koza Mos­tra (GR 2013) und zwei­fels­oh­ne der sexies­te Euro­vi­si­ons­teil­neh­mer aller Zei­ten, ist unter der Hau­be. Wie die Sei­te apospasma.gr berich­tet, ehe­lich­te der 29jährige bereits vor vier Tagen sei­ne Freun­din Cha­ris in der Hagia-Sophia-Kir­che in Thes­sa­lo­ni­ki. Anschlie­ßend habe es eine “Rock-Par­ty” mit 250 gela­de­nen Gäs­ten gege­ben – man kann wohl mit recht gro­ßer Sicher­heit davon aus­ge­hen, dass das Mot­to “Alco­hol is free” lau­te­te.  Und sel­bi­gem wer­de ich mich jetzt erst mal erge­ben, um die­se alle Illu­sio­nen und Hoff­nun­gen zer­stö­ren­de Nach­richt zu ver­dau­en…


Grrrrrr.… iechen­land!