UMK 2019: Das Sand­stürm­chen

Die wohl vor­her­seh­bars­te und irgend­wie auch über­flüs­sigs­te Vor­ent­schei­dung fand am gest­ri­gen Sams­tag im fin­ni­schen Ort Tur­ku statt. Wie schon im Vor­jahr gab es bei der UMK nur einen bereits seit eini­ger Zeit bekann­ten Inter­pre­ten, näm­lich den EDM-DJ und ‑Pro­du­zen­ten Vil­le Vir­ta­nen ali­as Daru­de, des­sen bekann­tes­ter Hit ‘Sand­sturm’ nun knapp zwan­zig Jah­re zurück liegt. Auch die drei zur Aus­wahl ste­hen­den Songs kann­te man bereits, hat­te das fin­ni­sche Fern­se­hen die­se doch in den zurück­lie­gen­den Wochen im Sie­ben­ta­ge­ab­stand ver­öf­fent­licht. So stand im Grun­de das Ergeb­nis bereits im Vor­feld fest, denn dass unter den drei alle­samt sehr schwa­chen Bei­trä­gen der zuletzt releas­te Track ‘Look away’ noch am wenigs­ten Fad­heit ver­strömt, dar­über herrsch­te all­ge­mei­nes Ein­ver­ständ­nis. Der von Daru­de als Sän­ger ange­heu­er­te Sebas­ti­an Rej­mann tat das Sei­ne hin­zu, in dem er die bei­den ande­ren Titel stimm­lich kom­plett in den Sand setz­te und nur bei ‘Look away’ eini­ger­ma­ßen annehm­bar klang. Oder aber die Ton­tech­ni­ker des Sen­ders YLE steu­er­ten das mit Absicht so aus. Jeden­falls wähl­ten sowohl die inter­na­tio­na­le Jury – erneut unter Betei­li­gung des Wiwi­blog­gers Wil­liam Lee Adams – als auch das hei­mi­sche Publi­kum den Song wunsch­ge­mäß nach vor­ne.

Living in a Box: Daru­de.

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Drit­ter Super­sams­tag 2017: extrem hete­ro­se­xu­ell

Es war mal wie­der ein Abend der euro­vi­sio­nä­ren Über­for­de­rung ges­tern: neben den gleich drei fina­len Ent­schei­dun­gen in Ungarn, Mal­ta und Polen lie­fen zeit­gleich noch fünf (!) wei­te­re Vor­run­den und Semis. Und in den meis­ten von ihnen fie­len ähn­lich depri­mie­ren­de Fehl­ent­schei­dun­gen. Das begann bereits im schwe­di­schen Väx­jö, wo das bis­lang schwächs­te Vier­tel­fi­na­le des Melo­di­fes­ti­va­len mit durch die Bank völ­lig ega­len Bei­trä­gen über die Büh­ne ging und wo die wun­der­ba­re, quir­li­ge Kris­ta Sieg­frids (→ FI 2013) mit dem wun­der­ba­ren, quir­li­gen Mel­lo-Schla­ger ‘Snur­ra min jord’, frag­los dem ein­zi­gen guten Song des gesam­ten Abends, unfass­ba­rer­wei­se auf dem letz­ten Platz lan­de­te. Und das trotz vor­schrifts­mä­ßi­ger Cho­reo­gra­fie mit Holo­gramm und Haar­schüt­tel­beu­ge, schwe­di­scher Spra­che, des für deut­sche Ohren lus­ti­gen Lied­ti­tels und der kris­ta­ty­pi­schen Fabel­haf­tig­keit des gesam­ten Packa­ges. War­um, oh Schwe­den, war­um? Ich kann eigent­lich nur zwei mög­li­che Erklä­run­gen hier­für fin­den, und bei­de sind glei­cher­ma­ßen betrüb­lich: ent­we­der seid ihr gene­rell fin­nin­nen­feind­lich oder ihr lei­det schlicht­weg unter kol­lek­ti­ver Geschmacks­ver­ir­rung. Statt­des­sen schick­tet ihr mit Oweh Thörn­qvist und sei­nem schreck­li­chen ‘Boo­gie­man Blues’ einen schät­zungs­wei­sen hun­dert­jäh­ri­gen Tatter­greis Direkt till Glo­ben (DTG) ins Mel­lo-Fina­le, der ohne den eigens für ihn als Stüt­ze auf die Büh­ne gestell­ten Bar­ho­cker wohl noch wäh­rend sei­nes Auf­trit­tes stumpf umge­klappt wäre. War­um, oh Schwe­den, war­um? Immer­hin ver­moch­te mich Eure zwei­te DTG-Wahl etwas zu besänf­ti­gen: der mensch­ge­wor­de­ne Schleim­prop­fen Robin Beng­ts­son, der sich in der Wer­tungs­pau­se von Mel­lo-Mode­ra­tor David Lind­gren abschle­cken las­sen muss­te, prä­sen­tier­te mit ‘I can’t go on’ einen zwar kom­plett unori­gi­nel­len, aber von Robin und sei­ner Brech­reiz-Yup­pies-Begleit­ban­de zumin­dest her­aus­ra­gend vor­ge­tanz­ten, uptem­po­rä­ren Schwe­den­schla­ger. Euer Glück, dass wenigs­tens er pas­sie­ren durf­te, sonst hie­ße es heu­te Abend zur Stra­fe ohne Essen ins Bett!

Erfreu­lich: dank flei­ßi­gen Jod-Kon­sums schnurrt Kris­ta wie ein neu­ge­bo­re­nes Kätz­chen (SE)

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Vete­ra­nin­nen­tref­fen beim Melo­di­fes­ti­va­len 2017

Heu­te früh ver­öf­fent­lich­te der schwe­di­sche Sen­der SVT die von vie­len Euro­vi­sio­nis­tas sehn­süch­tig erwar­te­te Teil­neh­mer­lis­te des Melo­di­fes­ti­va­len 2017. Und sorg­te damit sicher­lich für einen hohen Feuch­tig­keits­grad in etli­chen Fan­hös­chen, fin­den sich in den vier Vor­run­den der belieb­tes­ten Euro­vi­si­ons­vor­ent­schei­dung der Welt doch zahl­rei­che Wiederkehrer/innen, dar­un­ter mit der Inter­pre­tin des bes­ten schwe­di­schen Bei­trags aller Zei­ten (dem schla­ger­tas­ti­schen ‘Hero’), Char­lot­te “Chu­ckys Braut” Per­rel­li (→ SE 1999, 2008), und der eupho­ri­schen Wald­el­fe Lore­en (→ SE 2012) sogar gleich zwei vor­ma­li­ge Grand-Prix-Sie­ge­rin­nen. Der hier­aus resul­tie­ren­de, hoch­gra­dig span­nen­de Kampf der Gigan­tin­nen gestal­tet sich um so inter­es­san­ter, da bei­de an ihren aktu­el­len Songs mit­ge­schrie­ben haben. Am Start fin­den sich eben­falls die fin­ni­sche Ver­tre­te­rin von 2013 und Mode­ra­to­rin des UMK 2017, Kris­ta “Ding Dong” Sieg­frids, der schwe­di­sche Reprä­sen­tant von 1994 und 2000, Roger “der Faschings­in­dia­ner” Pon­ta­re, sowie die vor­ma­li­gen Mel­fest-Partizipant/innen Boris “der Fuß­bal­ler” René, Dina “La la la” Nah, Ace “die hät­te 2014 gewin­nen müs­sen” Wil­der, Mari­et­te, Robin Beng­ts­son, Wik­to­ria, Sara Var­ga und Jon Hen­rik “der kolum­bia­ni­sche Joi­ker” Fjäll­gren.

Schla­ger­kö­ni­gin Char­lot­te: vom Pau­se­nact zur Teil­neh­me­rin

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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: OMG it’s UMK!

In einer ein­stün­di­gen, auf You­tube über­tra­ge­nen Pres­se­kon­fe­renz stell­te das fin­ni­sche Fern­se­hen YLE heu­te die zehn Teilnehmer/innen des Uuden Musii­kin Kil­pai­lu (UMK) vor, der suo­mi­schen Vor­ent­schei­dung, die am 28. Janu­ar 2017 statt­fin­det und – gro­ße Freu­de – von der fan­tas­ti­schen Kris­ta Sieg­frids (→ FI 2013) mode­riert wird. Alle zehn Titel sind bereits auf dem UMK-You­tube-Chan­nel zu fin­den, und zwar als Lyric-Video. Nach einer ers­ten Sich­tung lässt sich wohl sagen, dass der Con­test ver­mut­lich auch 2018 nicht in Hel­sin­ki gas­tie­ren dürf­te. Bekann­tes­ter Name ist das schwe­di­sche Inter­net-Phä­no­men Gün­ther, der 2004 mit dem ‘Ding Dong Song (Touch my Tra la la)’ einen Chart-Top­per im Hei­mat­land lan­de­te und inter­na­tio­nal viral ging. 2006 nahm er am Melo­di­fes­ti­va­len teil, schied aber im Semi aus. Ums Berüh­ren geht es auch in sei­nem UMK-Bei­trag ‘Love yours­elf’, der die wich­ti­ge Bot­schaft der Selbst­lie­be ver­brei­tet, wel­che nach Gün­thers Aus­sa­ge auch das prak­ti­sche Hand­an­le­gen mit ein­schließt. Doch so ganz aus­ge­las­tet scheint er mit dem alten Vier-gegen-Wil­li-Spiel selbst nicht zu sein, denn im Mit­tel­teil sei­nes Elek­tro­st­amp­fers raunt uns der herr­lich schmut­zi­ge Lüst­ling zu, dass er über einen “Zau­ber­trank” ver­fü­ge, vom dem er uns ger­ne kos­ten las­sen möch­te, da die­ser “zu gut” sei, um ihn zu “ver­schleu­dern”. Bon Appé­tit!

D’S­anz’ Zau­ber­trank wür­de ich ja viel­leicht ver­su­chen: Gün­ther & Com­pa­ny

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Super­sams­tag 2016: Ret­tet die Schla­ger­di­ven

Er geht als Abend der Über­for­de­rung ein in die Anna­len der Euro­vi­si­ons­for­schung, der gest­ri­ge Sams­tag: in zehn Län­dern gleich­zei­tig lie­fen Grand-Prix-Vor­ent­schei­dun­gen. Dar­un­ter drei Fina­le, von denen eines, näm­lich das ita­lie­ni­sche San-Remo-Fes­ti­val, ohne Ergeb­nis zu Ende ging, weil die dor­ti­gen Sie­ger einen Küm­mert pull­ten und das ange­bo­te­ne Ticket nach Stock­holm erst mal aus­schlu­gen, sich dann aber doch Bedenk­zeit aus­bo­ten. Befas­sen wir uns hier nun aber zunächst mit sechs der sie­ben Natio­nen, in denen Vor­run­den statt­fan­den (Island wird von mir, wie ange­kün­digt, mit Nicht­ach­tung gestraft). Die meis­ten Euro­vi­si­ons­fans ent­schie­den sich ange­sichts des mas­si­ven Über­an­ge­bo­tes wohl für das belieb­tes­te For­mat, näm­lich das schwe­di­sche Melo­di­fes­ti­va­len, von dem die zwei­te Vor­run­de über die Büh­ne ging. Und mit einem noch schlech­te­ren musi­ka­li­schen Auf­ge­bot ent­täusch­te als die ers­te vor einer Woche. So rich­te­te sich der Fokus auf das Rah­men­pro­gramm, in dem die schwe­di­sche Sie­ge­rin von 1999 und erfolg­lo­se Titel­ver­tei­di­ge­rin von 2008, Char­lot­te Per­rel­li, einen wit­zi­gen (und vor­be­halt­los zu unter­stüt­zen­den) Auf­ruf zur Ret­tung der bedau­er­li­cher­wei­se lang­sam aus­ster­ben­den Spe­zi­es der Schla­ger­di­va zu Gehör brach­te. Und zwar zur Kil­ler­me­lo­die von Hele­ne Fischers ‘Atem­los’! Damit adelt sie den Titel zur neu­en Kampf­hym­ne aller euro­päi­schen Schla­ger­fans. Gran­di­os!

Ret­tet Schla­ger­di­ven”, for­dert Char­lot­te. Wo kann ich unter­schrei­ben? (SE)

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Ers­ter Super­sams­tag 2015: der Wind von Jön­kö­ping

Es war ein geschäf­ti­ger Sams­tag­abend in Euro­pa: neben dem däni­schen MGP mit sei­nem vor­her­seh­ba­ren Kata­stro­phen­er­geb­nis fan­den ges­tern in sechs wei­te­ren Län­dern Vor­ent­schei­dungs­vor­run­den statt. So bei­spiels­wei­se in Finn­land, wo sich im ers­ten Semi des Uuden Musii­kin Kil­pai­lu (UMK) erwar­tungs­ge­mäß die aus vier gestan­de­nen Ker­len mit Down-Syn­drom bestehen­de Punk­band Pert­ti Kuri­kan Nimi­päiv­ät (PKN) mit einem kna­cki­gen, dan­kens­wer­ter­wei­se kur­zen Punk­song durch­setz­te. Sowie die musi­ka­li­schen Cold­play-Ele­ven Satin Cir­cus, deren Bei­trag ‘Cross­roads’ im Gegen­satz zu dem sui­zi­da­len Gejam­mer der Bri­ten immer­hin über ein klein wenig Pep ver­füg­te, und mit dem voll­bär­ti­gen Wuschel­haar­trä­ger Paul Uoti­la über einen der best­aus­se­hends­ten Lead­sän­ger des Abends. Wobei ich das Lied bes­ser fän­de, wenn Kris­ta Sieg­frids (FI 2013), wel­che die Jungs auf dem Weg von der UMK-Gar­de­ro­be auf die Stu­dio­büh­ne abpass­te und schon mal den Refrain anstimm­te, sie auch beim Auf­tritt unter­stützt hät­te. Drit­ter Fina­list wur­de ein unge­fähr so brei­ter wie hoher Schwar­zer, der auf spa­nisch rapp­te. Ein lus­ti­ges Volk, die­ses Fin­nen!

Dann wird wie­der Dir ver­ge­ben: Bart Uoti­la & sei­ne Jungs (FI)

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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Von Robin Hood und Marie N

Die euro­vi­sio­nä­re Hoch­sai­son läuft: am gest­ri­gen Sonn­tag fand das zwei­te Semi­fi­na­le der let­ti­schen Dzies­ma statt, das aller­dings im Ver­gleich zum ers­ten vom Sams­tag deut­lich weni­ger Per­len abwarf. Zu denen, die ins Fina­le wei­ter­ka­men, zähl­te der äußerst schnuck­li­ge Ralfs Eilands von PeR (LV 2013), der gemein­sam mit einem Val­ters Pūce ein ziem­li­ches kru­des, bis zum unver­mit­tel­ten Tem­po­wech­sel bei Minu­te 2:30 aber irgend­wie gei­les Kampf­lied namens ‘Reve­la­ti­on’ dar­bot und auch vor dem Ein­satz der Flüs­ter­tü­te nicht zurück­schreck­te. Immer­hin geht Ralfs wohl als Erfin­der des Grand-Prix-Sel­fies in die Geschich­te ein, so wie er zu Beginn sei­ner Show mit der Büh­nen­ka­me­ra spiel­te. Ziem­lich let­tisch, das Gan­ze!


Homens da Luta (PT 2011) 2.0: Ralfs Eilands und Val­ters Pūce

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Never ten­der, always rough: Cezar gibt den Har­ten

Er lie­fert frag­los einen der unter­halt­sams­ten Bei­trä­ge die­ses von euro­vi­sio­nä­rer Kon­fek­ti­ons­wa­re beherrsch­ten Jahr­gangs ab: der Rumä­ne Cezar Oua­tu, der mit sei­nem mit hoher, kräch­zen­der Fis­tel­stim­me into­nier­tem Dis­co­schla­ger ‘It’s my Life’ für einen der lei­der raren “Was zur Höl­le haben die sich nur dabei gedacht?”-Momen­te sorgt. Vor allem, da er die trash­tas­ti­sche Kras­si­mir-Avra­mov-Gedächt­nis­num­mer mit völ­li­gem Ernst und mit vor Anstren­gung ver­knif­fe­nem Gesicht per­formt. Noch einen drauf setzt der Coun­ter­te­nor im die­ser Tage nach­ge­reich­ten offi­zi­el­len Musik­vi­deo, wo er sich als tes­to­ste­ron­strot­zen­der Action­held insze­niert, der zwi­schen sei­nen Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten (Fall­schirm­sprin­gen, Speed­boot­fah­ren, Nöti­gungs­de­lik­te im Stra­ßen­ver­kehr) nie ver­gisst, die Klei­dung zu wech­seln, um uns sei­nen mus­kel­ge­stähl­ten Ober­kör­per zu prä­sen­tie­ren. Ich bin schon ganz karus­sel­lig!


Rechts über­ho­len bringt nicht nur Punk­te, son­dern auch Frau­en: Cezar

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Ding dong: Kris­ta Sieg­frids und die Homo-Ehe

Wäh­rend, wie die Zeit in einem inter­es­san­ten Essay kon­sta­tiert, gera­de der “glo­ba­le Kul­tur­kampf” um das Recht von Schwu­len und Les­ben tobt, die sel­ben Feh­ler bege­hen zu dür­fen wie die Hete­ros, und es selbst im ver­meint­lich libe­ral-auf­ge­klär­ten Frank­reich zu gewalt­tä­ti­gen Aus­schrei­tun­gen durch Geg­ner der Homo-Ehe kommt, zei­gen die Skan­di­na­vi­er mal wie­der, wie es auch geht. Ges­tern ver­öf­fent­lich­ten die Par­o­dy Boys, ein israe­li­sches Euro­vi­si­ons­fan­pro­jekt, das uns schon in der Ver­gan­gen­heit mit lus­ti­gen Par­odi­en von Grand-Prix-Knül­lern wie ‘Popu­lar’ oder ‘Työl­ki ell­ää’ unter­hielt, sei­ne neu­es­te Euro­vi­si­ons­hom­mage. ‘Mar­ry me’, der fin­ni­sche Bei­trag von Kris­ta Sieg­frids, gibt hier die Titel­me­lo­die für eine schwu­le Ehe­schlie­ßung ab. Und zwar mit aus­drück­li­cher Unter­stüt­zung der suo­mi­schen Sän­ge­rin, die im Abspann des Vide­os sogar grü­ßend auf­taucht. Kein Wun­der: schon bei ihrem Auf­tritt bei Euro­vi­si­on in Con­cert in Ams­ter­dam gewann Kris­ta mit einer gespiel­ten les­bi­schen Kuss­ein­la­ge die Her­zen der anwe­sen­den gleich­ge­schlecht­lich ori­en­tier­ten Fans.


Man beach­te auch die fabel­haf­ten Flashmobs, u.a. aus Frank­furt!

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