Satel­li­te: das Musik­vi­deo

Ist zwar mitt­ler­wei­le ein alter Hut, den­noch woll­te ich es zumin­dest nach­rei­chen: das sen­sa­tio­nel­ler­wei­se in der ARD vor der Tages­schau erst­mals aus­ge­strahl­te “offi­zi­el­le Musik­vi­deo” des deut­schen Bei­trags.


Schlicht und ein­fach Lena 

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DVE 2010: Ich freu mich so, so hart

Lena Mayer-Landrut, DE 2010
Die Mit­tel­schichts­hoff­nung

Ein aller­letz­ter und ein vor­vor­letz­ter Platz beim Euro­vi­si­on Song Con­test, ansons­ten nur Ergeb­nis­se im tie­fen zwei­stel­li­gen Bereich: so konn­te es nicht wei­ter­ge­hen, das war selbst der ARD klar. Also tat man, was man bei den Öffent­lich-Recht­li­chen immer tut, um die eige­ne Ide­en­lo­sig­keit zu bemän­teln: man kauf­te bei der pri­va­ten Kon­kur­renz ein. “Der Papa wird’s schon rich­ten” dach­te man sich wohl in Anleh­nung an einen alten Titel von Peter Alex­an­der – und der Grand-Prix-Papa, das konn­te natür­lich nie­mand anders[ref]Nein, Herr Sie­gel. Sie nicht. Ihre Zeit als Deutsch­lands Dau­er­kom­po­nist ist vor­bei. Ich weiß, Sie wol­len das nicht hören, es ist aber so.[/ref] sein als SSDS­GPS- und BuVi­So­Co-Erfin­der Ste­fan Raab. Der Mann, der Deutsch­land als Sän­ger und / oder Kom­po­nist stets eine Top-Ten-Plat­zie­rung beim ESC beschert hat­te. Also gab man in Ham­burg (nach nur andert­halb Jah­ren Vor­pla­nung und einem pein­li­chen Bei­na­he­rück­zie­her in letz­ter Sekun­de) die Vor­ent­schei­dung nach Köln ab, zu Raab TV.

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Lena Mey­er-Land­rut für Deutsch­land 2010: Krass fett!

Die Kif­fe­rin”, wie ein Nicht-Euro­vi­si­ons-Freund von mir sie nennt, fährt nach Oslo – mit dem drol­li­gen ‘Satel­li­te’ im Gepäck. Und ich freu mich so, so hart!


Björk auf Dro­ge

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Halb­fi­na­le USFO: Just the Two of Us

Über­ra­schung im Halb­fi­na­le der deut­schen Vor­ent­schei­dungs­sen­de­rei­he Unser Star für Oslo: nicht der im Vor­feld (auch von mir) favo­ri­sier­te Chris­ti­an Durste­witz darf am Frei­tag im Fina­le von USFO gegen Über­flie­ge­rin Lena Mey­er-Land­rut kämp­fen, son­dern die sym­pa­thi­sche Rock­röh­re Jen­ni­fer Braun. Mit einer kon­ti­nu­ier­li­chen Leis­tungs­stei­ge­rung und mit­rei­ßen­den Per­for­man­ces konn­te sie sich ges­tern Abend gegen Dursti und die unsäg­li­che Ner­ven­sä­ge Kers­tin Fre­king durch­set­zen, die zu mei­ner gro­ßen Freu­de bereits im ers­ten Durch­gang end­lich raus­flog. Mit die­ser unvor­her­seh­ba­ren Wen­dung gelang es der zuletzt doch etwas lang­wei­lig und vor­her­seh­bar gewor­de­nen Wir-haben-uns-alle-lieb-Wal­dorf­kin­der­gar­ten-Show, wie­der an Span­nung zu gewin­nen.


Gro­ßes Vor­bild: Jen­ni­fer ver­sucht sich an Beth Dit­to

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USFO-Halb­zeit: die Super Sechs

Dein Image als Schmu­se­on­kel bist Du jetzt erst mal los” – mit die­ser amt­li­chen Fest­stel­lung reagier­te Jury­prä­si­dent Raab in der gest­ri­gen Run­de der deut­schen Vor­ent­schei­dungs­show Unser Star für Oslo auf die über­zeu­gen­de Vor­stel­lung von Leon Tay­lor mit Len­ny Kra­vitz’ ‘Are you gon­na go my Way’. Ohne ange­ben zu wol­len *hüs­tel*: rich­tig lag ich mit mei­ner Vor­her­sa­ge, dass Cyril Krü­ger und Kat­rin Wal­ter aus­schei­den. Und zu Recht: auch wenn Frau Wal­ter end­lich ein biss­chen aus sich her­aus­ging; gegen die unglaub­li­che Läs­sig­keit von Lena Mey­er-Land­rut, die sich dies­mal sogar einen bekann­ten Song (das groß­ar­ti­ge ‘Foun­da­ti­ons’, das sie den­noch zu ihrem eige­nen Lied mach­te) aus­such­te, reicht das halt nicht.


LML inter­pre­tiert Kate Nash, die Lenas Ver­si­on übri­gens “sweet” fand

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