Natio­naal Song­fes­ti­val 1960: Ding A Din­ge­ding Dong

Als eine hoch ver­gnüg­li­che Stun­de puren Come­dy-Gol­des geht das nie­der­län­di­sche Natio­naal Song­fes­ti­val (NSF) von 1960 in die Anna­len der Grand-Prix-Geschich­te ein. Acht “Lied­jes” gelang­ten zur Auf­füh­rung, inter­pre­tiert jeweils in zwei ver­schie­den instru­men­tier­ten Vari­an­ten von unter­schied­li­chen Künstler/innen, dar­ge­bo­ten vor teils pas­send zum Song­text mit Krei­de auf eine Schie­fer­ta­fel gemal­ten Bild­hin­ter­grün­den. Viel­fach war zu erken­nen, dass die Autoren sich Gedan­ken gemacht hat­ten, was bei den Euro­vi­si­ons­ju­rys ankom­men könn­te. So wie gleich beim ers­ten Bei­trag des Abends, wel­cher sich des schon beim ers­ten Con­test in Luga­no von Lys Assia bemüh­ten Jahr­markt-The­mas ‘Car­rous­sel’ bedien­te. Was den bei­den NSF-Rück­keh­rern Mar­cel Thie­le­m­ans (der den Zuschauer/innen gar unge­hö­rig die Zun­ge her­aus­streck­te!) und John de Mol nicht nur Raum für zum Schrei­en komi­sche, den Text illus­trie­ren­de Hand­be­we­gun­gen und Mimik gab, son­dern dem Autoren auch eine vor­treff­li­che Gele­gen­heit zum Ein­fü­gen eines laut­ma­le­ri­schen “Ding Din­ge­ding Ding Ding” – jetzt wis­sen wir auch, wo Teach In 1975 die Inspi­ra­ti­on für ihren Sie­ger­ti­tel ‘Ding A Dong’ her­nah­men!

John de Mol fuch­tel­te noch exal­tier­ter her­um, behielt dafür jedoch die Zun­ge drin: Mar­cel Thie­le­m­ans (NSF 1957) ist schon ganz karus­sel­lig im Kopf. 

Wei­ter­le­senNatio­naal Song­fes­ti­val 1960: Ding A Din­ge­ding Dong

Natio­naal Song­fes­ti­val 1957: Iwan, der Mes­ser­wer­fer

Busi­ness as usu­al bereits im zwei­ten Jahr des nie­der­län­di­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­schei­des, dem Natio­naal Song­fes­ti­val: erneut tra­ten vier Künstler/innen gegen­ein­an­der an, die jeweils zwei Lie­der vor­tra­gen durf­ten, erneut stimm­te in vor­bild­lich demo­kra­ti­scher Wei­se das Publi­kum per Post­kar­ten­zu­schrift ab, erneut kam die Sen­dung aus den AVRO-Stu­di­os in Hil­ver­sum und erneut führ­te Karin Kraay­kamp durch den Abend. Mit Cor­ry Brok­ken fand sich sogar eine der Teilnehmer/innen des Vor­jah­res erneut im Line-up, und erneut mach­te die­se das Ren­nen. Und zwar mit der so geschmack- wie dezent schwung­vol­len Bal­la­de ‘Net als toen’, die in Frank­furt am Main, wo der Grand Prix 1957 statt­fand, sogar die Kro­ne holen soll­te.

Zwei Minu­ten tun es auch: Cor­ry mit einer gekürz­ten Ver­si­on ihres Sie­ger­lie­des bei einem TV-Auf­tritt in Frank­reich.

Wei­ter­le­senNatio­naal Song­fes­ti­val 1957: Iwan, der Mes­ser­wer­fer