Massiel

ESC-Fina­le 1968: Hap­pi­ness had­n’t been invented

ESC-Fina­le 1968: Hap­pi­ness had­n’t been invented

Jurys sind Wichser™! Den im Vergleich zu den Nul-Point-Ergebnissen der Vorjahre zwar deutlich besseren, im Lichte der Konkurrenz dennoch etwas enttäuschenden (und ungerechten!) sechsten Platz im ersten Jahr der eurovisionären Farbausstrahlung verdankt der fabelhafte deutsche Beitrag von 1968 unter anderem den norwegischen Wertungsrichtern: die reagierten pikiert, weil die in Oslo gebürtige, in Deutschland jedoch keinen unerheblichen Anteil ihres Einkommens als Schlagersängerin generierende Wencke Myhre nicht fürs Heimatland sang, und straften sie fürs Fremdgehen mit null Punkten ab. Doch auch Deutschland sorgte beim Contest in London nicht nur mit dem progressiven 'Ein Hoch der Liebe' für Furore, sondern eben auch mit den angeblich von…
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Spa­ni­scher Vor­ent­scheid 1968: Das Dra-ma-ma um La-la-la

Spa­ni­scher Vor­ent­scheid 1968: Das Dra-ma-ma um La-la-la

"La, la, la": diese drei so leicht und lustvoll zu singenden, simplen Silben sind die Quintessenz der Lautmalerei. Sowie der Titel des spanischen Eurovisionsbeitrags und Grand-Prix-Siegersongs von 1968, um den sich dermaßen viele Kontroversen, Verstrickungen, Legenden und Beschuldigungen drehen, dass es einem schwindelig davon werden kann. Der kraftvolle Ohrwurm entstammt der Feder von Manuel de la Calva und Ramón Arcusa, die sich Ende der Fünfziger bei der Erwerbsarbeit in einer Flugmotorenfabrik kennen gelernt und ihre gemeinsame Liebe zur Musik entdeckt hatten. Gemeinsam gründeten sie das Dúo Dinámico, mit dem sie die spanische Popszene der Sechziger aufmischten und bei sämtlichen Festivals…
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