Matt Monro

ESC-Fina­le 1964: Noch nicht reif für den Contest

ESC-Fina­le 1964: Noch nicht reif für den Contest

Tumult und Chaos bestimmten diesen Jahrgang, trotz des eigentlich fröhlichen Austragungsortes im direkt am Hauptbahnhof gelegenen Tivoli, dem innerstädtischen Vergnügungspark der putzigen dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu trug einerseits das ausgeprägte politische Bewusstsein der heimischen Bevölkerung bei: gegen die Teilnahme der damaligen Diktaturen Spanien und Portugal am europäischen Wettsingen hagelte es im Vorfeld Proteste und Drohungen. Das letztgenannte, direkt bei der Premiere die ersten Nil Points einsammelnde und bis heute insgesamt eher erfolglose Eurovisionsland, das erst 53 Jahre später seinen ersten Sieg einzufahren vermochte, debütierte in Dänemark. Dass sich die Gesamtstarterzahl gegenüber 1963 dennoch nicht erhöhte, lag daran, dass Schweden heuer aussetzte. Zeigte…
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A Song for Euro­pe 1964: Lie­bes­grü­ße aus London

A Song for Euro­pe 1964: Lie­bes­grü­ße aus London

Einen etablierten Star, einen großen Namen als Repräsentanten des Vereinigten Königreichs beim Eurovision Song Contest zu finden, das war Anfang der Sechzigerjahre das Ziel des seinerzeitigen BBC-Unterhaltungschefs Tom Sloan, wie der britische Buchautor Gordon Roxburgh in seiner Fibel 'Songs for Europe, Volume One' rapportiert. Und so ließ er sich vom deutschen Vorentscheid 1963 inspirieren und änderte das Format des im Jahre 1964 erstmals unter dem Rubrum A Song for Europe firmierenden Auswahlverfahrens: anstelle mehrerer Künstler:innen sollte nur noch ein:e einzige:r, vorab ausgewählte:r, Interpret:in sämtliche Titel vorstellen. Nebenbei wollte Sloan so den Fokus stärker auf den Song lenken: anstatt für den charmantesten…
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