Milly Scott

<span class="caps">ESC</span> 1966: Zwin­gen kann man kein Glück

ESC 1966: Zwin­gen kann man kein Glück

Das zehnjährige Jubliäum des Eurovision Song Contests nahm die EBU zum Anlass, im Frühjahr 1966 bei den teilnehmenden TV-Anstalten Wünschen und Ideen für die zukünftige Gestaltung des Wettbewerbs zu sammeln. Dabei zeigten sich regional unterschiedliche Schwerpunkte, wie Gordon Roxburgh in der Fibel Songs for Europe auflistet: so insistierten die skandinavischen Sender, dass der "musikalischen Qualität" der Beiträge die absolute Priorität einzuräumen sei. Die westeuropäischen Anstalten wie die ARD, das belgische BRT, der ORF und das französische Fernsehen wollten vor allem die als zu hoch empfundene Teilnehmerzahl von zuletzt 18 Nationen reduzieren und schlugen verschiedene Formate für Semifinale vor, wie sie…
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Natio­naal Song­fes­ti­val 1966: Oran­je is the new black

Natio­naal Song­fes­ti­val 1966: Oran­je is the new black

Wie bereits im Vorjahr optierte der niederländische Sender NTS auch beim Nationaal Songfestival (NSF) 1966 für ein zweistufiges Verfahren mit fünf Vorrunden und einem Finale, das sich über eine komplette Woche hinzog. Zunächst trat jede:r der fünf ausgewählten Kombattant:innen in einem eigenen Semi an, wo er oder sie jeweils drei Titel präsentierten durfte, aus denen eine fünfzehnköpfige Jury einen Song für das NSF-Finale bestimmte. Den Auftakt machte die als Leni Schaap geborene Helen Shepherd. Die kannte man bis dato vor allem als Frontfrau des folkorientierten Geschwistertrios The Shepherds, das in den frühen Sechzigern Dauergast im holländischen Fernsehen war. Mit ihrem…
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