Aus­tra­lia deci­des 2020: Send in the Clowns

Kra­gen­ech­se © Wiki­pe­dia

Wie die unehe­li­che Toch­ter von Mar­ge Simp­son und einer Kra­gen­ech­se, so sah die dies­jäh­ri­ge Sie­ge­rin des Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheids Aus­tra­lia deci­des, Mon­tai­gne, bei ihrem heu­ti­gen Auf­tritt aus. Dabei erwies sich der Titel der auf­grund der Zeit­ver­schie­bung in Euro­pa bereits am Sams­tag­mit­tag über den Äther gegan­ge­nen Sen­dung als glat­te Lüge: denn nicht die aus­tra­li­schen Zuschauer:innen, die sich mehr­heit­lich für eine in die­ser Form bereits mil­lio­nen­fach dar­ge­bo­te­ne Bau­kas­ten-Power­bal­la­de der ehe­ma­li­gen Sie­ge­rin der Aus­sie­ver­sio­nen der Trash-TV-For­ma­te DSDS (2004) und IBES (2017), Casey Dono­van, ent­schie­den, bestimm­ten am Ende, wer Down Under in Rot­ter­dam ver­tre­ten darf, son­dern die Juror:innen, wel­che das Tele­vo­ting über­stimm­ten und der 24jährigen, in Syd­ney gebo­re­nen Jes­si­ca Alys­sa Cer­ro ali­as Mon­tai­gne den Vor­zug gaben. Cer­ros Tren­nungs­ti­tel ‘Don’t break me’ gehör­te denn auch zu den weni­gen eini­ger­ma­ßen eigen­stän­dig wir­ken­den Bei­trä­gen des dies­jäh­ri­gen Vor­ent­scheids, der über wei­te Stre­cken lei­der mit abge­lutsch­tes­tem musi­ka­li­schen Mit­tel­maß oder kata­stro­phal schlech­ten stimm­li­chen Dar­bie­tun­gen auf­war­te­te.

Ein eigen­wil­li­ges audio­vi­su­el­les Gesamt­kon­zept: Mon­tai­gne.

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