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Türk­vi­zyon 2020: die Shi­m­ans­ka­ya ist wie­der da

Türk­vi­zyon 2020: die Shi­m­ans­ka­ya ist wie­der da

Ein Datum für die "im Dezember 2020" als Online-Wettbewerb stattfinden sollende vierte Türkviyzon steht weiterhin nicht fest. Dafür vermeldet die wieder zum Leben erwachte offizielle Veranstaltungswebsite aktuell bereits zehn teilnehmende Nationen bzw. von Turkvölkern bewohnte Regionen und neun Interpret:innen. Darunter solche, die bereits beim letzten (gescheiterten) Anlauf im Jahre 2016 gemeldet waren, wie der deutsche Vertreter Seyran oder seine schwedische Kollegin Arghavan. Was die beiden unterscheidet: während der Kölner Seyran eigens einen neuen Song schreibt, reicht die im Iran geborene Arghavan ihren schon damals einplanten Titel 'Dirçəliş' aus der Feder der Zwillingsschwestern Ylva und Linda Persson, die in der Vergangenheit…
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Euro­fest 2020: Oops, he did it again

Euro­fest 2020: Oops, he did it again

Der Eklat ließ sich vorausahnen. Als bei der Vorstellung der internationalen Juror:innen für das gestrige Finale des weißrussischen Vorentscheids Eurofest der quietschige Wiwiblogger William Lee Adams über die Bühne spurtete, wusste man bereits tief drinnen: der Zuschauer:innenfavorit wird bei dieser Natsionalniy Otbor nicht obsiegen. Denn nur, wer als Sender den Durchmarsch eines Publikumslieblings um jeden Preis verhindern möchte, bucht den amerikanischen Strategen. Genau so kam es: am Ende einer ungewohnt hochklassigen, kurzweiligen Show mit 12 Acts, die von der Verlegung des Events in die BelarusFilm-Studios profitierte, wo es wesentlich glamouröser zuging als sonst, stand der erwartbare Clash der Kulturen. Die…
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Bela­rus­si­scher Vor­ent­scheid 2019: Hit me Baby, one more Time

Bela­rus­si­scher Vor­ent­scheid 2019: Hit me Baby, one more Time

Das muss man dem weißrussischen Sender BTRC wirklich lassen: er schafft es, seine nationale Eurovisions-Vorentscheidung jedes Jahr auf eine andere Weise absurd aufzuziehen und dabei die hohe Kunst der Schiebung völlig ungeniert vor unser aller Augen zu zelebrieren. Diesmal schloss man das Publikum zur Sicherheit komplett vom Voting aus und legte das Schicksal der zehn angetretenen (bzw. ausgewählten) Kandidat/innen in die Hände einer siebenköpfigen Jury unter Mitwirkung von Koldun, die ihre Voten direkt im Anschluss an den Auftritt verteilte. Zehn Punkte durfte jede/r Juror/in jedem Act maximal geben, sieben waren offensichtlich das Minimum: weniger als das erhielt gestern Abend niemand.…
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