Niamh Kavanagh

Zwei­tes ESC-Semi 2010: Sca­red to lose my Fun

Zwei­tes ESC-Semi 2010: Sca­red to lose my Fun

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: das habt Ihr nun davon, liebe Juryfreunde! Kaum knackte das diabolische Bevormundungsgremium auch die Qualifikationsrunden, waren wir wieder genau dort angekommen, von wo der Wettbewerb einst in eine knapp zehnjährige Hochphase zeitgenössischer Popmusik aufbrach: es ist wieder 1996! Und wir sind zurück beim Eurovision Schnarch Contest, wo es keine Rolle spielt, wie beschissen man singt und wie stark man die Töne versemmelt, Hauptsache man präsentiert eine lahme, tödlich einschläfernde Ballade! Doch nicht nur musikalisch wurden wir heuer Zeuge des Eurovision Horror Contest: nach dem fachgerechten Würgen zarter Frauenhälse im ersten Semi lautete das Leitthema dieser…
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<span class="caps">ESC</span> 1993: Nur wer lei­det, ist am Leben

ESC 1993: Nur wer lei­det, ist am Leben

Bereits zum vierten Mal seit seiner Erstteilnahme 1965 hatte der Siegesfluch das verhältnismäßig kleine, verhältnismäßige arme Irland getroffen. Dort war man natürlich stolz, wollte aber nicht schon wieder das komplette Jahresbudget des Senders RTÉ  für die Ausrichtung des Song Contests auf den Kopf hauen. So recycelte man das Bühnenbild von 1988 und nahm dankbar das Angebot eines irischen Stahlindustriellen an, der RTÉ bei den Produktionskosten unter die Arme griff - auch wenn das hieß, dass der Wettbewerb in einer alten Pferdereithalle in einem am Arsch der Welt liegenden Kuhkaff weitab jeglicher Zivilisation stattfand. (mehr …)
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