Dansk Melo­di Grand Prix 1960: Oh mein Papa

Op og see Land’ (‘Schau, dass du Land siehst’), so hieß der schmis­si­ge, wenn­gleich stimm­lich etwas harsch geknö­del­te Marsch, mit dem ein gewis­ser Otto Hæn­ning im Jah­re 1960 den aus ins­ge­samt sie­ben Lie­dern bestehen­den däni­schen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid Dansk Melo­di Grand Prix (DMGP) eröff­ne­te. Moment mal: Hæn­ning? Ken­nen wir den Namen nicht irgend­wo­her? Und tat­säch­lich: es han­del­te sich um den im Jah­re 2004 ver­stor­be­nen Vater der inter­na­tio­na­len Schla­ger­le­gen­de und deut­schen Euro­vi­si­ons­ver­tre­te­rin von 1973Git­te Hæn­ning, der sich hier rund­her­aus berech­tig­te Nil Points ersang. Die für die Wer­tung ver­ant­wort­li­che Jury ver­teil­te ihre Gaben ohne­hin äußerst spär­lich, so dass auch der beim DMGP der Anfangs­jah­re nach­ge­ra­de unver­meid­li­che Gus­tav Winck­ler leer aus­ging.

Es wird Regen geben: MGP-Sie­ge­rin Kathy beim Con­test in Lon­don.

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