DK 1963: Je ne sais pas pour­quoi

Acht Bei­trä­ge strit­ten um die Gunst einer zehn­köp­fi­gen Jury bei der däni­schen Vor­ent­schei­dung von 1963, dem Melo­di Grand Prix (MGP), von denen der letzt­plat­zier­te des Schau­spie­lers Pre­ben Mahrt kom­plett punk­te­frei aus­ging. Viel­leicht war er den Jury­mit­glie­dern ein­fach zu ‘Abs­trakt’? Ansons­ten bestand das Per­so­nal über­wie­gend aus alt­ge­dien­ten Namen: sowohl die hei­mi­sche Ver­tre­te­rin von 1957 und 1962, Bir­t­he Wil­ke, als auch der däni­sche ESC-Reprä­sen­tant von 1961, Dario Cam­peot­to, star­te­ten einen wei­te­ren Ver­such, wobei sich ers­te­re im Hin­blick auf die von ihrem Bei­trag aus­ge­hen­de, gepfleg­te Lan­ge­wei­le nicht ohne Grund selbst frag­te: ‘Pour­quoi’ (‘War­um’)? Das Tanz­or­ches­ter Melo­dy Mixers wid­me­te sich in sei­nem extrem flui­den Stück ‘Har­le­kin & Colum­bi­ne’ inhalt­lich dem Ver­an­stal­tungs­ort des MGP, dem Kopen­ha­ge­ner Innen­stadt-Ver­gnü­gungs­park Tivo­li. Git­te Hæn­ning (→ DE 1973), die im glei­chen Jahr ein Land wei­ter süd­lich mit ‘Ich will ’nen Cow­boy als Mann’ die Deut­schen Schla­ger­fest­spie­le gewin­nen und einen Num­mer-Eins-Hit lan­den soll­te, kas­sier­te zu Hau­se für ihre ‘Lil­le sar­te Kvin­de’ (‘Klei­ne zar­te Frau’) nur halb so vie­le Punk­te wie das schluss­end­lich sieg­rei­che Ehe­paar Gre­the und Jør­gen Ing­mann mit ihrer jaz­zi­gen ‘Dan­se­vi­se’.

Call me again,” sang Gre­the mit­ten in ihrem däni­schen Text fle­hend. Das taten die nor­we­gi­schen Punk­te­rich­ter beim ESC dann auch.

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