Peter Pla­te (Rosen­stolz) zeigt Eier

Respekt: Peter Pla­te von Rosen­stolz, die 1998 mit ihrer Teil­nah­me am deut­schen Grand-Prix-Vor­ent­scheid ihren kom­mer­zi­el­len Durch­bruch schaff­ten und heu­te Abend mit einem Bam­bi aus­ge­zeich­net wur­den, kri­ti­sier­te in sei­ner Dan­kes­re­de die Zuer­ken­nung eines wei­te­ren Bam­bis an Bushi­do “als Vor­bild für Inte­gra­ti­on”. Die Ver­ga­be einer sol­chen Ehrung aus­ge­rech­net an einen Hip-Hop­per, der mit frau­en- und schwu­len­ver­ach­ten­den Tex­ten Kas­se macht, führ­te bereits im Vor­feld zu hef­ti­gen Pro­tes­ten. Pla­te bezeich­ne­te die Ent­schei­dung der Hubert Bur­da Medi­en­grup­pe, die den Preis ver­leiht, vor lau­fen­den Kame­ras wäh­rend der Live-Über­tra­gung der Show im Ers­ten als “nicht kor­rekt”. Und das wie­der­um fin­de ich völ­lig kor­rekt, denn eine sol­che absur­de Preis­ver­ga­be konn­te er als beken­nen­der schwu­ler Künst­ler natür­lich nicht kom­men­tar­los ste­hen las­sen. Dan­ke, Peter – ihr habt einen Fan zurück!

httpv://youtu.be/SQUAaaovKto
Kann mor­gen noch in den Spie­gel schau­en: Peter Pla­te

DE 1998: Die Zeit voll Har­mo­nie und Glück

Guildo Horn, DE 1998
Der Ret­ter

Mit dem Islän­der Paul Oscar, den die ARD als Star­gast zur deut­schen Vor­ent­schei­dung ein­flie­gen ließ, und der schel­misch “alle Swü­le” im Bre­mer Publi­kum grüß­te, wor­über sich Mode­ra­tor Axel “Alexis” Bult­haupt beson­ders strah­lend freu­te, hat­te der Grand Prix Euro­vi­si­on, schon seit jeher die jähr­li­che Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft der Schwu­len, im Vor­jahr end­lich sein offi­zi­el­les Com­ing Out geschafft. So erscheint die Teil­nah­me von Rosen­stolz an der dies­jäh­ri­gen Vor­ent­schei­dung nur fol­ge­rich­tig.

Wei­ter­le­senDE 1998: Die Zeit voll Har­mo­nie und Glück