Hari Mata Hari für Bos­ni­en 2015?

Wie Wiwi­bloggs am Frei­tag unter Bezug­nah­me auf eine bos­ni­sche Tages­zei­tung rap­por­tier­te, könn­ten die Ver­tre­ter des nach einer zwei­jäh­ri­gen Pau­se vor­aus­sicht­lich 2015 wie­der zum Euro­vi­si­on Song Con­test zurück­keh­ren­den Lan­des alte Bekann­te sein: näm­lich Hari Mata Hari, die Band um Mas­ter­mind Haj­ru­din Vares­a­no­vic, die dem exju­go­sla­wi­schen Staat 2006 mit der von Žel­j­ko Jok­si­mo­vić (RS 2004, 2012) kom­po­nier­ten, herz­zer­rei­ßend schö­nen Bal­kan­bal­la­de ‘Lej­la’ sei­ne bis­lang bes­te Plat­zie­rung bescher­te. Jok­si­mo­vić wird in dem Arti­kel auch als erneu­ter mög­li­cher Kom­po­nist genannt, neben dem für die ster­bens­schö­nen Lyrics von ‘Lej­la’ ver­ant­wort­li­chen Fah­ru­din Peci­ko­za-Peca und Goran Bre­go­vic, dem Song­schrei­ber von ‘Ovo je Bal­kan’ (RS 2010). All das sind aber bis­lang nichts als Gerüch­te, und gleich­lau­ten­de gab es auch schon mal für den Grand Prix 2012, bei dem uns dann bekannt­lich statt­des­sen Maya Sar zu Tode lang­weil­te. Eine offi­zi­el­le Ver­kün­dung des Sen­ders BHRT ste­he für kom­men­den Frei­tag an.

Seufz: so ein Lied und dazu ein Sträuß­chen Ros­ma­rin! (BA 2006)

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Ach was: Ryan Dolan ist schwul

Da muss selbst Cap­tain Obvious gäh­nen: wie der iri­sche Inde­pen­dant ver­mel­de­te, brach­te der letzt­jäh­ri­ge Letzt­plat­zier­te Ryan Dolan ges­tern Vor­mit­tag in einer Radio­sen­dung sein öffent­li­ches Com­ing out hin­ter sich. Der 28jährige, der sich in Mal­mö von drei ker­nig durch­trai­nier­ten Tän­zern mit nack­ten Ober­kör­pern auf der Büh­ne beglei­ten ließ, sprach in der Radio­show dar­über, wie schwer es ihm als Jugend­li­chem gefal­len sei, den Mut auf­zu­brin­gen, sich sei­nen Eltern zu offen­ba­ren: “Mein Vater war der Letz­te, der es her­aus­fand, weil ich Angst davor hat­te, was er den­ken könn­te. Dabei nahm er es bes­ser auf als jeder, dem ich es sonst erzähl­te”. Unter dem Druck, sei­ne Sexua­li­tät geheim zu hal­ten, habe er sogar an Selbst­mord gedacht. Heu­te bereue er, sich so lan­ge Zeit mit sei­nem Com­ing Out gelas­sen zu haben: “Ich habe mei­ne Jugend damit ver­schwen­det, stän­dig ver­zwei­felt zu sein. Wäre ich damals offe­ner damit umge­gan­gen, wäre ich glück­li­cher gewe­sen”.


All our Lives we’­ve been afraid: Ryan Dolan

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ECG-Fan­club­tref­fen 2013 mit vier Euro­vi­si­ons­stars

Gleich vier mehr oder min­der aktu­el­le Euro­vi­si­ons­teil­neh­mer, dar­un­ter zwei Sieger/innen, konn­te der Euro­vi­si­on Club Ger­ma­ny als Star­gäs­te für sein Fan­club­tref­fen am 23. Novem­ber 2013 im plü­schi­gen Glo­ria zu Köln gewin­nen. Qua­si frisch von der ESC-Büh­ne in Mal­mö kom­men die dies­jäh­ri­gen Ver­tre­ter Irlands, Ryan Dolan (vor­aus­sicht­lich lei­der ohne sei­ne kna­cki­gen Begleit­tän­zer), und Öster­reichs, Natá­lia Kel­ly, kom­plet­tiert durch die unver­wüst­li­che Lin­da Mar­tin (iri­sche Sie­ge­rin von 1992) und den aser­bai­dscha­ni­schen Sie­ger von Düs­sel­dorf, Eldar Gasi­mov ali­as Elle, Gott sei Dank ohne sei­ne dama­li­ge Duett­part­ne­rin Nik­ki. Mode­riert wird der Abend vom deut­schen Kom­men­ta­tor von 2009, Tim Früh­ling, und der Köl­ner Drag­queen Hep­pi Herr­lich. Kar­ten sind ab sofort erhält­lich, es gibt einen Früh­bu­cherra­batt.


Kommt er auch nach Köln als fesche Leder­maid?

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Ryan Dolans Fami­lie im Lot­to­glück

Klei­ner Trost für den Letzt­plat­zier­ten des dies­jäh­ri­gen Euro­vi­si­on Song Con­tests, Ryan Dolan: wäh­rend sein Bei­trag ‘Only Love sur­vi­ves’ bei den Jurys und Zuschau­ern glei­cher­ma­ßen durch­fiel, bewahr­hei­te­te sich mal wie­der die alte Regel “Pech mit dem Lie­bes­lied, Glück im Spiel” (oder so ähn­lich): sein Bru­der Sasha (40) gewann in der sel­ben Sams­tag­nacht 87.000 € in der Lot­te­rie, wie die iri­sche Zei­tung Herald heu­te berich­tet. Doch selbst die­ser nicht uner­heb­li­che Trost­preis habe Ryans engs­ten Anver­wand­ten, der den Sän­ger in Mal­mö beglei­te­te, nicht auf­bau­en kön­nen: “Als Sasha die Ergeb­nis­se sah, war im der Gewinn egal, so sehr war er über das Voting ver­är­gert,” sag­te der iri­sche Ver­tre­ter dem Blatt. Ryan selbst schwe­be hin­ge­gen noch immer auf Wol­ke 7, schließ­lich char­te sein Song in ganz Euro­pa. “Mit dem Euro­vi­si­ons­auf­tritt woll­te ich Bekannt­heit erlan­gen, und das ist mir gelun­gen”.


Geld oder Lie­be? Für Ryans Fami­ie beant­wor­tet sich die­se Fra­ge