Nina Bad­ric: kein Sex vor dem Con­test

Die­se Mel­dung des eng­li­schen Bou­le­vard­blatts Metro kann ich mei­nen Lesern natür­lich nicht vor­ent­hal­ten: die kroa­ti­sche Ver­tre­te­rin für Baku, Nina Bad­ric, will sich in Vor­be­rei­tung auf den Con­test einen vier­mo­na­ti­gen Sex­bann auf­er­le­gen. “Dies­mal habe ich mich ent­schie­den, mich best­mög­lich vor­zu­be­rei­ten, so wie ein Olym­pio­ni­ke oder ein Boxer vor dem Welt­meis­ter­kampf,” sag­te die 39jährige. Daher wol­le die ver­hei­ra­te­te Sän­ge­rin bis zum Sieg beim Euro­vi­si­on Song Con­test die Ehe nicht mehr voll­zie­hen, um sich ganz auf ihre Gesangs­vor­be­rei­tun­gen kon­zen­trie­ren zu kön­nen. Wie albern! Damit steht sie im direk­ten Gegen­satz zu ihrer Kol­le­gin von 2006, Seve­r­i­na Vuko­vic, die für ihr legen­dä­res ‘Moja Štik­la’ mit einem Skan­dal­vi­deo warb, das sie beim außer­ehe­li­chen Ver­kehr mit einem kroa­ti­schen Indus­tri­el­len zeig­te. Ninas Mann sei laut Metro mit der Sex­pau­se ein­ver­stan­den: “All die kal­ten Duschen wer­den sich loh­nen, wenn Nina gewinnt,” soll er Freunden[ref]An die­ser Stel­le übri­gens herz­li­chen Dank an Liam Whel­an, der die­se fabel­haf­te Sto­ry auf Face­book postete.[/ref] gesagt haben. Und wenn nicht?

httpv://youtu.be/Kut9YCXiJwc
Bleib Du mal ent­halt­sam, Nina. Ich küm­mer mich dann um die bei­den Jungs.

ESC Fina­le 2006: Hard Rock? Hal­le­lu­jah!

Logo des Eurovision Song Contest 2006 (Semifinale)
Das Jahr der Mons­ter­ro­cker

Dass ich das noch erle­ben durf­te: die Fin­nen gewin­nen! Athen warf ein bis dato unum­stöß­li­ches Grand-Prix-Gesetz über den Hau­fen. Was kommt als nächs­tes? Ein Sieg Por­tu­gals? Andor­ra im Fina­le? Eine ost­eu­ro­päi­sche Sän­ge­rin, deren Rock die Scham bedeckt? Man darf gespannt sein! Die meis­tens Fans in der Athe­ner Olym­pia­hal­le reagier­ten geschockt, als der Sieg der Mons­ter­ro­cker sich abzeich­ne­te. Nur weni­ge zeig­ten sich (wie ich) begeis­tert, unter­stütz­ten jede Zwölf-Punk­te-Wer­tung für Lor­di mit einem spon­ta­nen “Lap­po­nia”-Gesang oder rock­ten bei der Sie­ger­re­pri­se auf dem Stuhl ste­hend mit.

Wei­ter­le­senESC Fina­le 2006: Hard Rock? Hal­le­lu­jah!

Lor­di vs. Nico­le: Ein biß­chen Spaß muß sein

Ach, was täten wir nur ohne unse­re Nico­le? Vor allem, was wür­de Mark Pit­tel­kau von der Bild ohne Deutsch­lands ers­te Grand-Prix-Sie­ge­rin anfan­gen? Wel­che hane­bü­che­ne Sto­ry der Euro­vi­si­ons­schmier­fink des Bou­le­vard­blat­tes sich auch aus den Fin­gern saugt, die altern­de Schla­ger­di­va ist zuver­läs­sig mit einem State­ment zur Stel­le. Ob sie nun, statt beim Vor­ent­scheid eine gekürz­te Ver­si­on von ‘Ein biss­chen Frie­den’ zu sin­gen, lie­ber “Piz­za essen” geht oder über Kroa­ti­ens Paris Hil­ton Seve­r­i­na Vuč­ko­vić und ihren von Bild aus­ge­gra­be­nen zwei Jah­re alten Heim­por­no her­zieht: ohne Nico­les absur­de Kom­men­ta­re wären die haus­ge­mach­ten Skan­däl­chen nur halb so amü­sant.


Da ging sie auch lie­ber Piz­za essen: Nico­le glänz­te in Kopen­ha­gen mit Abwe­sen­heit

Wei­ter­le­senLor­di vs. Nico­le: Ein biß­chen Spaß muß sein