DMGP / A Dal 2019: Was kann der Sigis­mund dazu, dass er so schwul ist?

Nach all der Auf­re­gung um die Ukrai­ne keh­ren wir in ruhi­ge­re Fahr­was­ser zurück und han­deln rasch die bei­den noch lie­gen­ge­blie­be­nen, eher zweit­ran­gi­gen natio­na­len Vor­ent­schei­de vom ver­gan­ge­nen Sams­tag ab, näm­lich das Dansk Melo­di Grand Prix und das unga­ri­sche A Dal. In ers­te­rem setz­te sich die 20jährige Eis­kunst­läu­fe­rin und Sän­ge­rin Leo­no­ra Jep­sen im Super­fi­na­le des däni­schen Vor­ent­scheids mit 42% der Anru­fe gegen die Kon­kur­renz durch. Ihr völ­lig harm­lo­ses und grun­de­ga­les La-La-Lied­chen ‘Love is fore­ver’, des­sen Auf­takt lei­der frap­pant an die Bes­tie in Schla­ger­ge­stalt erin­nert, das uner­träg­li­che ‘Lemon Tree’ der Pforz­hei­mer Kapel­le Fools Gar­den, ver­brei­tet sei­ne lyri­schen Plat­ti­tü­den gleich in vier Spra­chen: im Wesent­li­chen natür­lich in eng­lisch, ergänzt um ein paar Ein­spreng­sel in dänisch, deutsch (“Lie­be ist für alle da”) und fran­zö­sisch. Macht das Gan­ze auch nicht bes­ser. Jep­sen schlug damit in der Goldrun­de sowohl das noch ega­le­re grön­län­di­sche Duo Julie & Nina als auch den herr­lich tra­gisch ver­an­lag­ten Sig­mund Trond­heim, im Lan­de bekannt von sei­ner Teil­nah­me an der TV-Show Dan­mark har Talent und vom Copen­ha­gen Pri­de, der mit dem voll­kom­men hoff­nungs­lo­sen, aber gran­di­os fut­ti­gen ‘Say my Name’ den ein­zi­gen auch nur im ent­fern­tes­ten unter­halt­sa­men Bei­trag des Abends im Gepäck hat­te.

Eine 12 auf der Hal­dor-Lægreid-Ska­la: die­se Dar­bie­tung ent­hält nicht ein ein­zi­ges hete­ro­se­xu­el­les Atom!

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