The Roop

Make a Chan­ge and go: das deut­sche ESC-Fina­le 2020

Make a Chan­ge and go: das deut­sche ESC-Fina­le 2020

Ein in jeder Hinsicht merkwürdiger Eurovisionsabend, den die ARD gestern auf die Beine stellte, und der es fertig brachte, einerseits Salz in die von der Corona-bedingten Absage des eigentlichen Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam verursachte Wunde zu streuen und gleichzeitig für linderndes Labsal zu sorgen. Ein wirklich großes Lob jedenfalls muss dem NDR ausgesprochen werden für die so eigensinnige wie richtige Entscheidung, aus der Simultanausstrahlung des vonseiten der EBU organisierten, zentralen Ersatzprogramms Europe shine a Light auszuscheren und stattdessen ein eigenes, deutsches ESC-Finale zu produzieren. Sowie das letzten Samstag auf dem Spartensender One vorausgegangene Halbfinale, bei welchem die Zuschauer:innen…
Weiterlesen
Euro­vi­zi­jos 2020: The Roop is on Fire

Euro­vi­zi­jos 2020: The Roop is on Fire

Herrschaften! Auch, wenn zum jetzigen Zeitpunkt erst ein gutes Sechstel der Songs für Rotterdam feststehen, lege ich mich fest: der Siegertitel des Eurovision Song Contest 2020 ist gefunden! Und zwar, wer hätte es für möglich gehalten, im gestrigen Finale des litauischen Vorentscheids, der Nacionalinė Eurovizijos Atranka, welche in diesem Jahr unter dem trotzig-mutmachenden Motto "Pabandom iš naujo!" ("Versuchen wir's nochmal") stand und sich nicht nur durch ein gestrafftes Verfahren auszeichnete, sondern tatsächlich mit einem überraschend hochklassigen musikalischen Angebot auffiel. Und einem hoch erfreulichen Ergebnis: mit einer für den Baltikumsstaat historischen Rekordzahl an Anrufen obsiegte dort gestern das Trio The Roop mit…
Weiterlesen
Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Boys do cry

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Boys do cry

Spüren Sie ihn auch, liebe Leser:innen, den steigenden Adrenalinspiegel? Kein Wunder: pünktlich zum 1. Februar erhöhte die laufende Vorentscheidungssaison 2020 am gestrigen Supersamstag europaweit die Drehzahl und bombardierte uns mit gleich vier Semifinalen, darunter der ersten Runde des schwedischen Melodifestivalen. Überall, so scheint es, kommt man mittlerweile in die Gänge. Außer in Deutschland. In Hamburg schreckte man gestern nur kurz aus dem eurovisionären Dornröschenschlaf auf und postete folgende Nicht-Info zum heimischen Vorentscheid: https://twitter.com/eurovisionde/status/1223639746259439620?s=20 Und ehrlich gesagt: egaler könnte es mir mittlerweile nicht mehr sein, erwarte ich vom NDR schon längst nichts mehr außer gelegentlichen versehentlichen Zufallstreffern. Daher flugs wieder zurück…
Weiterlesen