Schlagwort: Tinkara Kovač

2020, Die Zwanzigzwanziger, Internationale Vorentscheidungen, Jurys sind Wichser, Schwules

EMA 2020: Teu­fels Werk und Got­tes Bei­trag

Gäbe es einen Wettbewerb um das absurdeste Vorentscheidungsformat zum Eurovision Song Contest, dann spielte die Evrovizijska Melodija (EMA) wohl um den Sieg mit. 12 Acts versammelte das slowenische Fernsehen RTV SLO gestern Abend in Ljubljana, von denen sich zehn die Mühen strenggenommen von vorne herein hätten sparen können. Denn nachdem alle 12 gesungen hatten, tagte eine reizvoll um eine riesige Schüssel Mini-Dickmanns drapierte Jury, bestehend aus drei Generationen slowenischer Eurovisionsdiven, namentlich Darja Švajger, Nuša Derenda und Maja Keuc. Und die schickten zehn von ihnen gleich wieder nach Hause, darunter alles auch nur annähernd Aussichtsreiche sowie die zwei in einem wochenlang zelebrierten Nachwuchswettbewerb namens EMA Freš Ausgewählten. Lediglich zwei Songs ließ man dem ...