Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Saint­li­ke Beha­viour

Nach­zu­lie­fern ist noch die Nach­schau des ers­ten Semi­fi­na­les der rumä­ni­schen Sel­ecția Națio­nală (SN), die am ver­gan­ge­nen Sonn­tag in der 300.000-Einwohner-Stadt Iași (gespro­chen: “Jasch”), der eins­ti­gen Metro­po­le des Fürs­ten­tums Mol­dau, über die Büh­ne ging. Elf Acts tra­ten an, doch streng­ge­nom­men dreh­te sich der gesam­te Abend nur um eine ein­zi­ge Teil­neh­me­rin, näm­lich um Bel­la San­tia­go. Die gebür­ti­ge Phil­ip­pi­nin, die bereits ver­gan­ge­nes Jahr mit ‘Auzi Cum Bate’ einen der bes­ten Songs zum rumä­ni­schen Vor­ent­scheid bei­steu­er­te und im Herbst des glei­chen Jah­res in der Cas­ting­show X-Fac­tor abräum­te, hat­te ihren aktu­el­len Bei­trag ‘Army of Love’ erst nach Ablauf der Dead­line bei TVR ein­ge­reicht, aber vom Sen­der eine Wild­card erhal­ten. Wie es hieß, ver­schob man für sie sogar eigens den Ter­min die­ses Semis. Was die ursprüng­lich eben­falls für die­se SN auf­ge­stell­te, alt­be­kann­te Dra­ma­queen Mihai Trăis­ta­riu der­ma­ßen erbos­te, dass der ‘Tor­neró’-Mann sei­nen Auf­tritt gleich nach Weiß­russ­land ver­leg­te. Frau San­tia­go prä­sen­tier­te am Sonn­tag dann prak­tisch den ein­zi­gen anhör­ba­ren Song.

Der mit den lan­gen Haa­ren und dem Voll­bart (wie zu hören war, ein Ita­lie­ner) gehört mir!

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