Von Peli­ka­nen und Kame­len: das ESC-Fina­le 2018

Hat das Land so eine Art von Geheim­ver­trag mit dem Kar­ma? Oder wie schafft Isra­el es sonst, sei­ne Euro­vi­si­ons­sie­ge mit einer der­ar­ti­gen mathe­ma­ti­schen Prä­zi­si­on in Abstän­den von jeweils exakt 20 Jah­ren über die Grand-Prix-Geschich­te zu ver­tei­len? Und das auch noch mit einem jeweils ziem­lich ähn­li­chen Kon­zept: 1978 schaff­te es Izhar Cohen auf dem Höhe­punkt der Dis­co­wel­le mit einem tanz­ba­ren, von der uni­ver­sa­len Lie­be unter den Men­schen han­deln­den Kin­der­lied namens ‘A Ba Ni Bi’ und einer sen­sa­tio­nel­len Mar­ge-Simp­son-Fri­sur, die Jurys im Sturm zu erobern; 1998 gelang der kämp­fe­ri­schen Trans­se­xu­el­len Dana Inter­na­tio­nal mit dem Tanz­flä­chen­fül­ler ‘Diva’ der bis heu­te wich­tigs­te, weil ein unüber­seh­ba­res, die gesell­schaft­li­che Libe­ra­li­tät beflü­geln­des Zei­chen für Tole­ranz und Respekt gegen­über dem Anders­sein set­zen­de Sieg in der Euro­vi­si­ons­his­to­rie. Und nun, wei­te­re 20 Jah­re spä­ter, führt die fan­tas­ti­sche, vor selbst­be­wuss­tem Charme nur so sprü­hen­de Wucht­brum­me Net­ta Bar­zi­lai die­se pro­gres­si­ve Tra­di­ti­on fort und gewinnt mit der unglaub­lich spa­ßi­gen, eben­falls extrem tanz­ba­ren Eman­zi­pa­ti­ons­hym­ne ‘Toy’, einem so unver­krampf­ten wie kraft­vol­len Bei­trag zur aktu­el­len Femi­nis­mus­de­bat­te, die euro­päi­schen Lie­der­wett­spie­le. Wie wun­der­bar!

Sie sei eine “schö­ne Krea­tur”, behaup­tet die hier vor ihren gol­de­nen “Bären” (Peter Urban) zu sehen­de Net­ta in ihrem Song über sich selbst. Völ­lig zu Recht. Und ein Vor­bild dazu (IL).

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Zwei­tes Semi 2018: vom Tod und ande­ren Tabus

Sie haben es tat­säch­lich geschafft. Der mut­maß­li­che, sinis­te­re Plan der Rus­sen, erst­ma­lig seit der Ein­füh­rung der Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den im Jah­re 2004 in einer sol­chen aus­zu­schei­den, ging auf. Zum zwei­ten Mal hin­ter­ein­an­der wies das kalt­her­zi­ge Euro­pa die im Roll­stuhl sit­zen­de Inter­pre­tin Julia Samo­yl­o­va ab: 2017 aus poli­ti­schen Grün­den, 2018 aus purer Bös­ar­tig­keit und in Negie­rung des von der EBU ver­brei­te­ten Mär­chens der Inklu­si­on, die beim Euro­vi­si­on Song Con­test eben nur für bär­ti­ge Frau­en gilt. So ver­mut­lich die Melo­die des Lie­des, wel­ches Putins Staats­me­di­en ab sofort ver­brei­ten dürf­ten. Dabei tat das rus­si­sche Team selbst alles, um den Final­ein­zug zu ver­hin­dern: es ver­sorg­te sei­ne (auf­grund ihrer mut­maß­lich unfrei­wil­li­gen Rol­le in die­ser PR-Schlacht wirk­lich zu bemit­lei­den­de) Reprä­sen­tan­tin mit einem abso­lut grot­ti­gen Song und ertränk­te ihre krank­heits­be­dingt schwa­che Stim­me wei­test­ge­hend in einem See von beson­ders laut ein­ge­stell­ten Cho­ris­ten, was es nur noch offen­sicht­li­cher mach­te. In der völ­lig absur­den und sinn­be­frei­ten Insze­nie­rung rund um den Mount Rus­sia­mo­re distan­zier­ten sich die Backings, eben­so wie das über­flüs­si­ge Tän­zer­paar, noch dazu visu­ell und räum­lich von der Sän­ge­rin, soweit es die Büh­ne gera­de eben zuließ, stell­ver­tre­tend für das Land. Kein Wun­der, dass nie­mand für Julia anrief.

It’s lonely at the Moun­tain Top: Julia Samo­yl­o­va als nuscheln­der Berg­gip­fel (RU).

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Auf­er­stan­den aus Rui­nen: vier­ter Pro­ben­tag in Lis­sa­bon

Sanft gestal­te­te sich der Start in Tag heu­te Mor­gen für die nach Lis­sa­bon gereis­ten Blogger/innen. Denn der vier­te Pro­ben­tag begann mit dem geor­gi­schen Bei­trag. Die Kau­ka­sus­re­pu­blik schickt in die­sem Jahr bekannt­lich die offi­zi­ell so benann­te Eth­no-Jazz Band Iri­ao – und betreibt mit die­ser Aus­lo­bung kla­ren Eti­ket­ten­schwin­del. Schließ­lich hat das, was die für den ESC-Auf­tritt vom Sep­tett zum Quin­tett geschrumpf­te For­ma­ti­on in Por­tu­gal singt, weder etwas mit Eth­no zu tun, noch mit Jazz. Statt­des­sen neh­men die Fünf, wie mir dies­be­züg­lich bewan­der­te Quel­len glaub­haft ver­si­cher­ten, die Melo­die irgend­ei­nes uralten christ­li­chen Kir­chen­lie­des und tar­nen die­se mit Har­mo­nie­ge­sang in Lan­des­spra­che. Das Gan­ze tun sie in tadel­los sit­zen­den Maß­an­zü­gen und ohne jeg­li­chen Ablen­kungs­schnick­schnack, bis auf einen aser­bai­dscha­ni­schen Gold­re­gen am Ende. Ohne star­ken Kaf­fee schläft man da gleich wie­der ein. Das pol­ni­sche Hut­trä­ger­duo Gro­mee + Lukas Mei­jer weckt einen dan­kens­wer­ter mit dem (lei­der nur mit­tel­präch­ti­gen) Dance-Track ‘Light me up’ wie­der auf, so dass man sich wun­der­bar das Läs­ter­schnüt­chen über die komi­schen Hand-Wel­len­be­we­gun­gen zer­rei­ßen kann, mit denen DJ-Opi Gro­mee sich in sei­ner Kan­zel vom Nicht­ge­braucht­wer­den und Über­flüs­sig­her­um­ste­hen ablenkt. Und das ist dann auch das Inter­es­san­tes­te an die­sem Auf­tritt.

My Name is Lukas, I sing on the second Floor: der nied­li­che Leder­schwe­de muss stimm­lich noch ein paar Schip­p­chen drauf­le­gen bis zum Semi.

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HU 2018: Und es war Som­mer

Ähn­lich wie in der Ukrai­ne ver­lor auch im benach­bar­ten Ungarn ges­tern Abend beim dor­ti­gen Euro­vi­si­ons­vor­ent­scheid A Dal die macht­be­wuß­te Jury den bis zuletzt eisern geführ­ten Kampf gegen den Wil­len des Publi­kums. Aller­dings mit einem zumin­dest musi­ka­lisch deut­lich erfreu­li­che­ren Ergeb­nis. Die muti­gen Magya­ren schi­cken näm­lich mit der von den Musik­ex­per­ten bei Wiwi­bloggs als “Post-Hard­core-Band” bezeich­ne­ten Kapel­le AWS fünf sehr laut auf­spie­len­de und her­um­schrei­en­de, aus­ge­spro­chen ker­ni­ge Buben. Mit lei­der arg kryp­to­fa­schis­tisch anmu­ten­den Pop­per-Haar­schnit­ten, so dass man sich spon­tan zunächst fragt, ob das Band-Akro­nym für “Ama­zon Web Ser­vices” oder doch eher für “Aggres­si­ve White Supre­macists” ste­hen mag. Da sie auf unga­risch sin­gen, hilft nur ein Blick auf die Lyrics ihres Titels ‘Viszlát Nyár’ (‘Tschüss, Som­mer’) wei­ter: augen­schein­lich ein harm­lo­ser Tren­nungs­schla­ger, in wel­chem der Prot­ago­nist sei­ne Som­mer­lie­be in den Wind schießt, weil sie nicht gekom­men sei (inter­pre­tie­ren Sie das, wie Sie möch­ten!). Wes­we­gen man dabei so brül­len muss, erschließt sich zwar nicht, es macht aber den­noch Spaß.

Eine inter­es­san­te Kom­bi­na­ti­on: eine klas­si­sche 80er­jah­re-Pop­per-Mäh­ne und ein bru­tal gegröhl­ter Metal-Schla­ger.

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A Dal 2018, Fina­le

End­lich ist es geschafft! Nach ins­ge­samt fünf Vor­run­den tref­fen heu­te in Buda­pest die von einst 30 Bewerber/innen ver­blie­be­nen acht Aspirant/innen um das Ticket nach Lis­sa­bon zusam­men, im lan­ge über­fäl­li­gen Fina­le des unga­ri­schen Vor­ent­scheids A Dal. Mit Lean­der Kills und AWS haben es gleich zwei eher den har­ten Tönen zuge­wand­te Bands bis hier­hin geschafft. Bekom­men wir also 2018 beim Euro­vi­si­on Song Con­test end­lich mal wie­der Hard­rock um die Ohren gehau­en? Oder ver­hin­dert das die Jury? Denn in Ungarn hat man es mit Demo­kra­tie ja bekannt­lich nicht so ganz: um das Volk nicht mit all zu vie­len Aus­wahl­mög­lich­kei­ten zu ver­wir­ren, selek­tie­ren in der heu­ti­gen Sen­dung die mäch­ti­gen Vier zunächst eben­so vie­le Acts ins Super­fi­na­le, in dem dann die Zuschauer/innen allei­ne bestim­men dür­fen. Das Ein­schal­ten lohnt allei­ne schon wegen des Mode­ra­tors: der schö­ne Fred­die (HU 2016) führt durch den Abend.

Alle Final­lie­der:

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Vor­ent­scheid HU 2018

A Dal. Sams­tag, 24. Febru­ar 2018, aus Buda­pest, Ungarn. Acht Teilnehmer/innen. Mode­ra­ti­on: Fred­die.
#Interpret/inTitelJuryTVPlatz
01Zsolt SüleZöld a május00x07
02Ger­ge­ly Dáni­el­fyAzt mon­tad3602
03Gábor Hein­cz BigaGood Vibez04x06
04Lean­der KillsNem szól harang06x05
05AWSViszlát Nyár080101
06Vik­tor Kirá­lyBuda­pest Girl3003
07yesyesI let you run away2804
08Tamás Hor­várthMeggy­fa00x07

A Dal 2018, 2. Semi­fi­na­le

Getrost skip­pen kann man die ach­te von neun gleich­zei­tig lau­fen­den Show des heu­ti­gen Super-Sams­tag. Denn im zwei­ten unga­ri­schen Semi­fi­na­le gibt es musi­ka­lisch nichts Neu­es mehr auf die Ohren: die heu­ti­gen neun Künstler/innen haben sich in einer der drei Vor­run­den qua­li­fi­ziert, ihre Auf­trit­te haben wir also alle schon ein­mal gese­hen und gehört. Drei von ihnen dür­fen per kom­bi­nier­tem Jury-Tel­e­vo­ting-Ergeb­nis ins A-Dal-Fina­le am nächs­ten Sams­tag wei­ter­zie­hen, wo es um das das unga­ri­sche Ticket nach Lis­sa­bon geht, ein Vier­ter nach rei­nem Zuschau­er­vo­ting. Der ein­zi­ge läss­lich inter­es­san­te Act des heu­ti­gen Abends ist die Metal-Band AWS.

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Die Semifinalist/innen:

01. – AWS – Viszlát nyár
02. – Cease­fire X – Satel­li­tes
03. – Cin­tia Hor­váth & Tomi Balogh – Jour­ney
04. – Niko­let­ta, Atti­la & Róbert – Élet­re kel
05. – Odett – Ara­nyhal
06. – Tamás Hor­váth – Meggy­fa
07. – Tamás Vas­tag – Ne hagyj reményt
08. – Vik­tor Kirá­ly – Buda­pest girl
09. – Yesyes – I let you run away

Vier­ter Super­sams­tag 2018: ent­mün­digt die Esten!

Rei­hen­wei­se fan­den am gest­ri­gen Super­sams­tag neben den abschlie­ßen­den Ent­schei­dun­gen in Däne­mark und Ita­li­en noch Semi­fi­na­le quer durch Euro­pa statt, bei denen sich die abstim­mungs­be­rech­tig­ten Zuschauer/innen und Juror/innen mal wie­der von ihrer schlech­tes­ten Sei­te zeig­ten und eine kata­stro­pha­le Fehl­ent­schei­dung nach der ande­ren tra­fen. Am wenigs­tens aus­ge­prägt erstaun­li­cher­wei­se dies­mal in Schwe­den, wo sich das zwei­te Semi­fi­na­le des all­ge­mein belieb­ten Melo­di­fes­ti­va­len musi­ka­lisch noch schwä­cher prä­sen­tier­te als das eigent­lich schon unter­ir­di­sche ers­te vom vor­ver­gan­ge­nen Sams­tag. Mit den Augen­sch­mäu­sen Lima­oo und Samir & Vic­tor wähl­ten die Skandinavier/innen drei ker­ni­ge Kna­ben mit träs­hi­gen Titeln ins Fina­le wei­ter, woge­gen sich natür­lich nicht das Gerings­te ein­wen­den lässt. In die Wir-quä­len-Dich-ein-zwei­tes-Mal-Run­de Andra Chan­sen dele­gier­te man die pol­ni­sche Kräch­ze Mar­ga­ret, deren Aus­schei­den beim Vor­ent­scheid ihres Hei­mat­lan­des im Jah­re 2016 mit dem in den inter­na­tio­na­len ESC-Wett­quo­ten bis dato bereits ganz weit oben lie­gen­den Titel ‘Cool me down’ für euro­pa­wei­te Ner­ven­zu­sam­men­brü­che bei den Fans sorg­te.

Eine wei­te­re Mit­rei­sen­de auf dem ‘Despacito’-Zug: Mar­ga­ret lockt uns in ihre Strand­hüt­te (SE).

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A Dal 2018, 1. Semi­fi­na­le

Rein musi­ka­lisch gese­hen pas­siert an die­ser Stel­le nichts Inter­es­san­tes mehr beim unga­ri­schen Vor­ent­scheid-Mara­thon A Dal, so dass man sich die heu­ti­ge Show getrost schen­ken kann. Denn alle Semi­fi­nal-Teil­neh­mer/in­nen ken­nen wir bereits: sie qua­li­fi­zier­ten sich in einer der bis­lang drei Vor­run­den. 18 von 30 Acts haben es bis in die Semis geschafft, neun von ihnen wett­ei­fern heu­te um die Gunst von Jurys und Zuschauer/innen (die ande­ren neun dann nächs­te Woche), ein Drit­tel von ihnen kommt per kom­bi­nier­tem Jury-Tel­e­vo­ting-Ergeb­nis ins A-Dal-Fina­le, jeweils einen vier­ten Act “ret­tet” auch hier das Publi­kum.

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Alter­na­ti­ver Live­stream Duno TV

Alle 30 A-Dal-Songs:

Halbfinalist/innen:

01. – Gábor Hein­cz Biga – Good vibez – 42P. – 03
02. – Gabi Knoll - Nobo­dy to die for – 37P. – 05
03. – Ger­ge­ly Dáni­el­fy – Azt mond­tad – 47P. – 01
04. – Ham ko Ham – Bár­mer­re jársz – 36 P. – 07
05. – Lean­der Kills – Nem szól harang – 41P. – 04
06. – Maszku­ra és a Tücks­ök­raj – Nagy­be­tűs sza­vak - 37 P. – 06
07. – Roland Gulyás – Hyp­no­ti­zed – 35P. – 08
08. – Sati­vus – Lus­ta lány – 33P. – 09
09. – Zsolt Süle – Zöld a május – 45P. – 02

Drit­ter Super­sams­tag 2018: die hei­ße Schlacht am kal­ten Büf­fett

Mit einem erschre­ckend faden ers­ten Semi des schwe­di­schen Melo­di­fes­ti­va­len begann ges­tern Abend die offi­zi­el­le Vor­ent­schei­dungs-Haupt­sai­son 2018. In Karl­stad ver­sam­mel­ten sich sie­ben Acts im Kampf um den Final­ein­zug, die hof­fen lie­ßen, dass der Mel­lo-Macher Chris­ter Björk­man (→ SE 1992) sich die guten Songs für die noch fol­gen­den drei Vor­run­den auf­ge­ho­ben hat. Auf dem letz­ten Platz lan­de­te, völ­lig zu Recht, die Schla­ger­le­gen­de Kikki Dani­els­son (→ SE 1982, 1985), die es hin­sicht­lich ihres baro­cken Umfangs mitt­ler­wei­le mit der viel zu früh ver­stor­be­nen deut­schen Grand-Prix-Kol­le­gin Joy Fle­ming (→ DE 1975) auf­neh­men kann, stimm­lich aller­dings eher an die spä­te Bon­nie Tyler (→ UK 2013) erin­ner­te. Ein­ge­hüllt in ein silb­rig glit­zern­des Cow­boy-Fran­sen-Zelt, ließ sie sich auf einem Bar­ho­cker nie­der, um eine lah­me Coun­try­bal­la­de abzu­lie­fern, in wel­cher sie ihren schwe­di­schen Geburts­ort Osby in den US-Staat Ten­nes­see ver­leg­te. Wunsch­traum oder Demenz? Den Atem anhal­ten muss­te man, als sie nach zwei­ein­halb Minu­ten ver­such­te, Schwung zu holen, um sich vom Hocker zu erhe­ben, und es kurz so aus­sah, als wür­de sie nach hin­ten über­kip­pen. Vor dem geis­ti­gen Auge sah man sie schon mit den Bein­chen stram­pelnd wie ein auf den Rücken gefal­le­nen Käfer auf der Büh­ne lie­gen. Im zwei­ten Anlauf klapp­te das Auf­ste­hen dann aber doch noch. Puh!

Muss­te nach dem kräf­te­rau­ben­den Auf­tritt sicher erst mal ins Sauer­stoff­zelt: die Kikki.

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A Dal 2018, 3. Vor­run­de

Heu­te fol­gen die letz­ten zehn der ins­ge­samt 30 Acts, die sich in Ungarn ums Ticket nach Por­tu­gal bewer­ben. Wie schon in den letz­ten bei­den Wochen sucht auch heu­te wie­der die Jury zusam­men mit den Zuschauer/innen fünf Glück­li­che aus, einen wei­te­ren “ret­tet” das Publi­kum allei­ne. Die tref­fen sich mit den bereits an den bei­den letz­ten Sams­ta­gen bestimm­ten Konkurrent/innen in den zwei Semis an den bei­den nächs­ten Sams­ta­gen wie­der. Am 24. Febru­ar 2018 folgt end­lich das A-Dal-Fina­le, wo es sich unter den letz­ten acht ent­schei­det. Der Sän­ger Fred­die (HU 2016) mode­riert die Sen­de­rei­he gemein­sam mit Krisz­ta Rát­o­nyi.

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Teilnehmer/innen drit­te Vor­run­de:

01. – Yeah­la feat. Viki Eszes – 1 szó mint 100
02. – Andy Roll – Turn the lights on
03. – Roland Gulyás – Hyp­no­ti­zed
04. – Ham ko Ham - Bár­mer­re jársz
05. – Cin­tia Hor­váth & Tomi Balogh - Jour­ney (break your chains)
06. – Tamás Hor­váth – Meggy­fa
07. – Maszku­ra és a Tücs­ök­raj – Nagy­be­tűs sza­vak
08. – Nova Pro­s­pect – Vigyázó
09. – Niko­let­ta, Atti­la & Róbert – Élet­re kel
10. – Reni Tol­vai – Crack my code