Vanîa Fernandes

Vanîa Fer­nan­des: gefei­er­ter Star­gast beim ECG-Treffen

Vanîa Fernandes, portugiesische Vertreterin beim Eurovision Song Contest 2008, verfügt über ein Talent, um das sie religiöse Rechte beneiden dürften: sie vermag es, bekennende Schwule zur Heterosexualität zu bekehren. So jedenfalls lautete die - etwas ungelenke, aber von Herzen kommende und vom Saalpublikum uneingeschränkt geteilte - Liebeserklärung des Comedians und Conferenciers Sascha Korf am Samstagabend nach dem umjubelten Auftritt der Siegerin der Herzen beim Fanclubtreffen des EC Germany im Kölner Gloria. Die grundsympathische Grand-Prix-Walküre erntete trotz kleinerer Kämpfe mit ihrer Bühnengarderobe für ihre gänsehauterzeugenden Livedarbietungen diverser Eurovisionsschlager, Musicalsongs, portugiesischer Traditionals und von Marianne Rosenbergs Vorentscheidungsbeitrag von 1975, 'Er gehört zu…
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<span class="caps">ESC</span> Fina­le 2008: Lie­be schmeckt wie Kaviar

ESC Fina­le 2008: Lie­be schmeckt wie Kaviar

Zwölf Anläufe hatte der flächengrößte und einwohnerstärkste Teilnehmerstaat des Eurovision Song Contest für seinen ersten Grand-Prix-Sieg gebraucht. Seinen Führungsanspruch und seine kulturelle Zugehörigkeit zu Europa wollte Russland damit unterstreichen - und vertiefte doch nur die Gräben, denn kaum ein Siegertitel rief im Westen so eine starke Ablehnung hervor wie Dima Bilans musikalisch malades und überanstrengt dargebotenes 'Believe', welches der Sargnagel für das hundertprozentige Zuschauervoting sein sollte. Für den russischen Plattenmillionär, dem bei seinem Erstversuch 2006 mit dem deutlich besseren 'Never let you go' nur die finnischen Monsterrocker Lordi in die Quere kamen, reichte es lediglich für einen schwachen Rang 54 in…
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<span class="caps">ESC</span> 2. Semi 2008: Pira­te Ladies of the Sea

ESC 2. Semi 2008: Pira­te Ladies of the Sea

POR - TU - GAL!!! POR - TU - GAL!!! POR - TU - GAL!!! Ich muss um Verzeihung bitten, aber ich schreibe diese Zeilen noch ein wenig im Überschwang der Gefühle. Das letzte Mal, dass so viel Adrenalin durch meine Adern floss wie vor der Verkündung des zehnten und letzten Finalisten am Ende der zweiten Qualifikationsrunde in Belgrad gerade eben, sprang ich an einem Bungee-Seil 50 Meter in die Tiefe. Hätte der Name in dem allerletzten Umschlag, den die Moderatorin Jovana Janković nach endlosen Minuten hochgekochter Spannung verlas, nicht "Portugal" gelautet, wäre es in der Belgrader Halle wohl zu…
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