Bel­le & Sebas­ti­an wol­len Euro­vi­si­ons­al­bum machen

Der stets ger­ne als Tri­umph des musi­ka­li­schen Mit­tel­ma­ßes geschmäh­te Euro­vi­si­on Song Con­test als Inspi­ra­ti­ons­quel­le für eine Indie-Band: was wie ein Para­do­xon wirkt, will die bri­ti­sche Kapel­le Bel­le & Sebas­ti­an nun ver­wirk­li­chen, wie der Grün­der der aus einem Glas­gower Arbeits­lo­sen­pro­jekt her­vor­ge­gan­ge­nen Band, Stuart Mur­doch, dem Rol­ling Stone sag­te: “Ich möch­te ein Album machen, auf dem sich der eine Song anfühlt, als kön­ne er der zypri­sche Bei­trag von 1974[ref]Den gibt es nicht: Zypern nahm erst­mals 1981 am Song Con­test teil![/ref] sein, und das nächs­te Lied wie der deut­sche Bei­trag von 1989 oder so”. Wir soll­ten aller­dings kei­ne klas­si­schen Schwe­den­schla­ger mit Rückung erwar­ten: “Man wird das den fer­ti­gen Songs viel­leicht nicht anhö­ren, aber irgend­wie war das die Inspi­ra­ti­on,” so Mur­doch, der den Grand Prix und die seit dem Sieg von Abba 1974 dort dar­ge­bo­te­ne Musik zugleich als “einen Total­scha­den nach dem ande­ren” bezeich­ne­te. “Aber er öff­net Dir ein Fens­ter zu all den klei­ne­ren Län­dern”. Dann sind wir mal gespannt!


Schmeiß den Kuckuck aus dem Nest, wie Ingrid Peters sagen wür­de

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