2011

Angels I des­pi­se (LV 2011)

Die Serie der katastrophalen Fehlentscheidungen setzt sich fort: in dem einen dieser beiden überflüssigen baltischen Staaten mit "L" am Anfang entschied sich das Publikum heute Abend für eine dickliche Tunte mit einem kryptofaschistischen Haarschnitt und seine hornbrillentragende Begleitung mit einem Nullachtfünfzehnpopsong für den Dudelfunk. Und verschenkte damit einen weiteren möglichen Siegertitel. Ehrlich, kann Russland die nicht wieder zurück nehmen - die braucht echt niemand! httpv://www.youtube.com/watch?v=1aN83DUSChM Hans und Wurst in Kellnerkluft - super gemacht, Lettland... (mehr …)
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Wod­ka trinkt man pur und kalt (MK 2011)

In Mazedonien ging vor wenigen Minuten ein über vierstündiger, dem Hörensagen nach (ich hab's nicht live verfolgt) von technischen Pannen und unterirdischen Beiträgen heimgesuchter Vorentscheidungsmarathon zuende, den wohl nur die hartgesottensten Grand-Prix-Masochisten durchgehalten haben dürften. Übereinstimmender Sieger der Jury und der Televoter wurde der spät startende, gutaussehende Vlakto Ilievski mit dem lustigen Trinklied 'Rusinka' - kein Wunder, vermutlich waren zu diesem Zeitpunkt alle Beteiligten aus lauter Verzweiflung schon rotzbesoffen. httpv://www.youtube.com/watch?v=k2kaXb1potk Es geht um Raki und Wodka, und nach jeweils zehn davon ist diese Nummer bestimmt noch besser! (mehr …)
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Time for Revo­lu­ti­on (SI 2011)

So viel Spaß wie heute Abend hatte ich schon lange nicht mehr! Die EMA, zurück zu alter Größe, war von vorne bis hinten vollgepackt mit skurrilen Spaßacts und schmissigen Uptemponummern - genau, wie ich das liebe! Eine Truppe rockender Partisanen in Warschauer-Pakt-Uniformen, eine Lady Gaga für Arme, falsettsingende Discorocker und der slowenische Robbie Williams - mindestens fünf der zehn Teilnehmer hätte ich gerne in Düsseldorf dabei gehabt. Gewonnen hat natürlich keiner davon, sondern die siebenhundertvierunddreißigste melodiefreie Schnarchballade dieses Jahres - wie Rock Partyzani ganz am Anfang sungen: es ist "Zeit für die Revolution!" httpv://www.youtube.com/watch?v=NDvYZ1cvu7A Hält nichts von harten Spielarten: Maja…
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You got Style (RS 2011)

Das Beste zum Schluß: noch nachzureichen vom gestrigen Super Samstag ist das Ergebnis der serbischen Vorentscheidung. Hier entschied man sich für eine flockig swingende Sixties-Retro-Easy-Listening-Nummer, stilecht dargeboten von einer Kurzhaarblondine im (allerdings geschmackvollen) Brazil-Gedächtnisaufzug und begleitet von drei amtlich arschwackelnden Begleitsängerinnen im Mustertapete-Mini. Irgendwie fehlte nur noch, dass Austin Powers um die Ecke käme und "Shaggylicious!" sagte.... httpv://www.youtube.com/watch?v=QwH_BH48xdM Hinreißend: Nina & die Kovalettes (mehr …)
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Being strong, being tough, never ten­der, always rough (DK 2011)

Sind die Dänen eigentlich alle lobotomiert und kastriert? Denn genau so klingen ihre Eurovisionsbeiträge. Immer. Der diesjährige macht da keine Ausnahme: seichtes, saft- und kraftloses Geseire von ein paar wohlfrisierten jungen Herren mit dem sensationellen Bandnamen A Friend in London. Versehen mit einem Rettet-die-Erde-Text, für den selbst Bernd Meinunger sich zu Tode schämen würde. Aber was reg ich mich eigentlich auf - von Dänen erwarte ich doch schon gar nichts anderes mehr. httpv://www.youtube.com/watch?v=aGVZktHLZhk Wir gehen Hand in Hand in den neuen Morgen... (mehr …)
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C’est peut-être pas l’A­mé­ri­que? (EE 2011)

Erstaunlich, aber um so erfreulicher: es gibt noch Völker in Europa, die aus dem Stand die korrekte Wahl treffen können! Na ja, zumindest beinahe: nach dem das großartige 'Hopa'pa-rei', ein weiterer verschenkter möglicher Siegertitel, nicht ins Superfinale kam, schafften es die Esten wenigstens, sich innerhalb der zwei übrigen Angebote für das richtige zu entscheiden! Auf geht es in die 'Rockefeller Street'! httpv://www.youtube.com/watch?v=kXFGFCRV3z0 1273: diese Hausnummer wird man sich merken müssen! (mehr …)
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Life is beau­ti­ful (TR 2011)

Danke, Türkei! Nach all den grotesken Fehlentscheidungen in den nationalen Vorentscheidungen der letzten Tage und dem Strom einschläfernder Mittelmäßigkeit aus Ost und West gibt es jetzt zur Abwechslung wenigstens mal wieder einen Titel, der ordentlich rockt! 'Live it up' gewinnt zwar keinen Originalitätspreis, aber man ist ja mittlerweile schon für kleine Dinge dankbar... httpv://www.youtube.com/watch?v=YQqqLs0OPjA Sieht ein bisschen aus wie Grand-Prix-Experte Jan Feddersen in sexy: der Leadsänger von Yüksek Sadakat (mehr …)
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They should be so lucky (MD)

Unfassliche 25 Titel tummelten sich im heutigen moldawischen Vorentscheid, und am Ende lagen dank massiver Juryschiebung zwei ehemalige Grand-Prix-Vertreter des Landes an der Tabellenspitze: Nathalie "Babystrich" Barbu auf der Zwei und die Rockband Zdob si Zdub, die dem rumänischen Satellitenstaat bei seinem Eurovisionsauftakt 2005 gemeinsam mit ihrer trommelnden Oma einen sechsten Rang bescherten und dafür hier, wenn auch nur als zweite Wahl, das Plazet für einen weiteren Versuch - diesmal ohne Oma - erhielten. Gut behütet: Schneeflittchen und die sieben Zwerge (mehr …)
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Öster­rei­chi­scher Vor­ent­scheid 2011: Ich bin heut’ böse, ich hass die gan­ze Welt!

Öster­rei­chi­scher Vor­ent­scheid 2011: Ich bin heut’ böse, ich hass die gan­ze Welt!

Es ist zum Haareraufen: da raffte sich der ORF nach sage und schreibe fünf Jahren des kleinkindhaften Beleidigtseins, beflügelt durch den Überraschungserfolg des großen Nachbarn, doch wieder auf, mitzumachen beim europäischen Wettsingen und spendierte seinem Volk eine Eurovisionsvorentscheidung der Superlative mit einer Fülle teils etablierter, teils frischer Acts, darunter echte Perlen und ein veritabler Nummer-Eins-Hit. Und dann wählten die depperten Schluchtenkacker am Ende eine bräsige Mireille-Mathieu-Kopie mit einer schnarchigen Ballade von der Stange, wie wir sie beim Grand Prix schon eine Million Mal gehört haben. Manche Völker gehören einfach kollektiv entmündigt! Doch der Reihe nach: im August 2010 verlautbarte ORF-Unterhaltungschef…
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Je ne pour­rai plus viv­re (LT 2011)

Schlimmer geht immer: derzeit wirft jede neue nationale Vorentscheidung einen noch grauenhafteren Song für Düsseldorf ab als die vorangegangene. Glaubte ich gestern noch, mit dem bulgarischen Beitrag sei nun der Tiefpunkt erreicht, so belehrte mich die heutige litausche Entscheidung eines Schlechteren: in einem unglaublichen Anfall kollektiver Geschmacksverirrung entschieden sich die Litauer für eine Matrone in einem offensichtlich von Barbara Dex entworfenen Kleid - mit der schrecklichsten Muscial-Nummer aller Zeiten! httpv://www.youtube.com/watch?v=lgMv8TmT3cU Evelina Sašenko - C'est ma Vie (mehr …)
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She’s a Copy­cat (BG 2011)

Aus einem reichhaltigen Angebot von 19 gleichermaßen katastrophal schlecht live gesungenen Beiträgen, die von Schwedenschlager über Ethnopop und Hardrock bis hin zu einer aufgedunsenen bulgarischen Nina Hagen gingen, suchte sich das Balkanland mit übereinstimmender Jury- und Zuschauermehrheit den belanglosesten Titel heraus: eine in den Ohren und Augen schmerzende, billige Pink-Kopie namens Polly Geneva. Nun ja, so spart man die teuren Hotelkosten in Düsseldorf! httpv://www.youtube.com/watch?v=UtSd_N2QokM Hat einen Ohrenschutz dabei, falls es zu schlimm wird mit dem eigenen Song: Polly (mehr …)
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Amour à Retour (BA 2011)

Wie das immer so ist mit hohen Erwartungen: sie können nur enttäuscht werden. Heute stellte Dino Merlin, der diesjährige Vertreter Bosniens und Komponist solcher fantastischen Song-Contest-Perlen wie 'Putnici' (1999) und 'Sva Bol Svijeta' (1993) sein Lied für Düsseldorf vor. Und auch, wenn ich aus den letzten Jahren gelernt haben sollte, bosnische Beiträge erst nach dem zwanzigsten Anhören zu bewerten: meine erste Reaktion ist "tja"... httpv://www.youtube.com/watch?v=urqhlnWLXxs Dino Merlin: Love from behind (mehr …)
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Per­len der Vor­ent­schei­dung: das Baltikum

Üblicherweise gehört das Baltikum zu den von mir wenig geliebten Eurovisionsregionen, kommt von dort doch meistens nur öder Mist. In diesem Jahr aber sind hier zwei vielversprechende Nummern im Rennen, von denen sich eine bereits komplett in mein Herz gespielt hat: das fabelhafte lettische 'Banjo Laura'! httpv://youtu.be/e90ZOEzFYkM Lauris Reiniks: Banjo Laura (mehr …)
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I can fly over Moun­tains, over Seas (MT 2011)

Ganz haben es die Malteser dann doch nicht verlernt: trotz des Einsatzes einer aus scheintoten Ausländern bestehenden fünfköpfigen Jury, deren Stimmen zu zwei Dritteln zählten, entschied sich die beschauliche Mittelmeerinsel mal wieder für hoffnungslosen Camp, dargeboten von einer hyperaktiven, possierlichen Schwulette. Meine Herrschaften: Glen Vella! httpv://www.youtube.com/watch?v=h_VqeQe_xa0 Oscar Loya mit Kylies Tänzern: Glen Vella (mehr …)
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The Day that Music died (IS 2011)

Ein Toter gewann (erwartungsgemäß) die isländische Vorentscheidung. Doch, im Ernst. Der Komponist und ursprüngliche Sänger des Beitrags 'Aftur heim', Sigurjón (oder Sjonni) Brink, starb nur zwölf Tage vor seinem Semifinale-Auftritt am 17. Januar 2011 im Alter von 36 Jahren überraschend an Herzversagen. Ein Sextett von Musikerkollegen übernahm in seinem Angedenken den jazztrompetenlastigen Song, der sich im Vorentscheidungsfinale dann selbst gegen das isländische Eurovisionsheiligtum Yohanna ("Are we through? Is she over?") durchsetzte. Ein Begräbnis des wenig popkompatiblen Beitrags steht in der Qualifikationsrunde in Düsseldorf zu erwarten. httpv://www.youtube.com/watch?v=Sjd6k_5Drow Sigurjón starb für einen guten Zweck: Yohanna scheiterte an diesem Lied. (mehr …)
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Bis der Vodoo-Gott erwacht (NO 2011)

So langsam trudeln doch noch ein paar echte Eurovisionsknaller ein, nach dem ich schon befürchtete, 2011 würde ein Fest der einschläfernden Mittelmäßigkeit. Herzlichen Dank also an die Norweger, welche die fabelhafte Stella Mwanga und ihren afrikanisierten Gute-Laune-Schlager 'Haba Haba' wählten! Jetzt kann ich mich doch auf Mai freuen! httpv://www.youtube.com/watch?v=o7W-ko3Bbt8 Optimistischer Happysound im World-Music-Gewand: Stella! (mehr …)
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Mei­ne Lie­der, die ändern nicht viel (FI 2011)

Verwirrtes Finnland: dort schien das Publikum den Eurovision Song Contest mit der Junior-Eurovision zu verwechseln und entschied sich soeben mit knapp 50% der Stimmen für das musikalisch wie inhaltlich offensichtlich direkt aus dem Jahre 1971 eingeflogene, niedlich-naive Rettet-die-Welt-Liedchen 'Da da dam', in schlechtester Tom-Dice-Manier dargeboten von einem putzigen Bübchen mit Wanderklampfe. httpv://youtu.be/BmEa6rkItGY Rettet die Erde mit der Guitarre: der Paradise, der Oskar (mehr …)
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Caf­fé crema fred­do (SM 2011)

Wird es ihr künstlerischer Zenit[ref]Ja, ich weiß: 5 Euro in die Schlechtes-Wortspiel-Kasse.[/ref]? Senit vertritt den italienischen Winzstaat San Marino (31.000 Einwohner) beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf. Die in Bologna als Senhit Zadik Zadik geborene Musical-Sängerin (König der Löwen) war auch schon in Deutschland tätig. Heute stellte sie ihren Beitrag 'Stand by' vor, den sie selbst als "Soft Rock" geißelte kategorisierte. Und so sympathisch ich die Sängerin ja finde: ihr Lied geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. So wird das nichts mit dem Finale! httpv://www.youtube.com/watch?v=Z2zL2Vs4xvs Ein bisschen Schnee könnt ich jetzt auch vertragen...
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Here I come, dam da dam (IE 2011)

Als klare Favoriten gingen sie ins Rennen um die irische Fahrkarte nach Düsseldorf: die beiden neunzehnjährigen, eineiigen Zwillinge John und Edward Grimes, besser bekannt als Jedward. Am Ende wurde es verdammt knapp für die durch die britische Castingshow X-Factor bekannt gewordenen Paradiesvögel: mit 98 zu 96 Punkten setzten sie sich eben gerade so gegen Nikki Kavanagh (nicht verwandt) durch. Was zu Mißfallensbekundungen im Publikum führte, denn Jedward ist ein Act, der - wie weiland Guildo Horn oder auch die (übrigens in diesem Jahr erneut an der israelischen Vorentscheidung teilnehmende) Transsexuelle und Eurovisionssiegerin Dana International - stark polarisiert. Eines können Jedward…
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We don’t wan­na Raab-him

Gleich doppelt ist unsere Eurovisionsvertreterin Lena Muster-Füllgut heute mit eher randständigen Nichtigkeiten Thema in einer auflagenstarken deutschen "Zeitung" (Zitat Dirk Bach). Die weckt die Hoffnung, dass der Kelch einer Moderation der diesjährigen Show durch den für solcherlei Aufgaben von nationaler Tragweite völlig ungeeigneten Stefan Raab doch noch an uns vorüber gehen könnte - falls nämlich Lena in Düsseldorf eins seiner Lieder singt. Beinahe genug Grund, beim Vorentscheid-Finale doch für 'What happened to me' anzurufen! Außerdem hängt der Raab-Vorgänger und Grand-Prix-Opi Ralph Siegel mal wieder sein Fähnchen in den Wind und kriecht der von ihm bis vor Kurzem noch gedissten Lena…
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RTL-Super­ta­lent fliegt in Öster­reich aus dem Rennen

RTL-Super­ta­lent fliegt in Öster­reich aus dem Rennen

Spektakulärer Absturz: Freddy Sahin-Scholl, der "Mann mit den zwei Stimmen" und Sieger der RTL-Castingshow Das Supertalent, ist bei der Radio-Vorauswahl zum österreichischen Vorentscheid Düsseldorf, wir kommen! trotz massiven Juryeinsatzes gescheitert. Die teils grotesken Unterschiede zwischen dem Abstimmungsergebnis der Anrufer:innen bei Guten Morgen, Düsseldorf! und dem der Ö3-Jury, welcher einige der Publikumsfavorit:innen zum Opfer fielen, sorgten bereits für erboste Aufschreie unter den sich "verarscht" fühlenden Televoter:innen. Immerhin: im TV-Finale am 25. Februar entscheiden nur die Zuschauer:innen. Die votierten bislang an der Spitze für grauenhafte Seichtgrütze, die es bitte, bitte, bitte nicht werden darf! http://www.youtube.com/watch?v=sn3S-w7SePI Hoffentlich ned: Leo Aberer & Patricia Kaiser…
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Unser Song für Deutsch­land – ers­tes Semi

Die ersten sechs von insgesamt zwölf Songvorschlägen (die praktischerweise alle zusammen Lenas neues Album ergeben) stellte Fräulein Meistens-Langmut heute Abend in einer gefühlt vierstündigen Show auf ProSieben vor. Drei davon wählten die Zuschauer ins Finale, darunter den berechtigten Saalfavoriten 'Taken by a Stranger' (aka der Date-Rape-Song). Raabs Lied hingegen scheiterte. Danger is a risky Business: Lena Feier-Langgut (mehr …)
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Melo­di­fes­ti­va­len jetzt mit Fremdwertungen

Als Reaktion auf das erstmalige Ausscheiden des eurovisionsverrückten Landes im Semifinale 2010 ändert das schwedische Fernsehen beim diesjährigen Melodifestivalen das Wertungsverfahren und stellt dem heimischen TV-Publikum elf gleichberechtigte ausländische Jurys gegenüber. Was sich ja nur so interpretieren lässt, dass das einsichtige SVT den Schweden keinerlei musikalischen Geschmack zubilligt und eine Korrektur durch Resteuropa für erforderlich hält. Zu Recht! httpv://www.youtube.com/watch?v=X8Cz_sKmGb8 Nur im Kaveh-Azizi-Remix erträglich: Nölziege Anna Bergendahl (mehr …)
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