2017

Putins Bar­de” dürf­te beim ESC nicht singen

Bei der heutigen Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Veranstaltungsortes des Eurovision Song Contest 2017 kam auch die Frage auf, wie sich die Ukraine hinsichtlich der Teilnahme des verfeindeten Russland verhalten wird. Im Zusammenhang mit den kriegerischen Auseinandersetzungen im abtrünnigen Osten des Landes existiert eine sogenannte "schwarze Liste" des ukrainischen Geheimdienstes, auf der sich die Namen verschiedener Separatisten finden, die nicht mehr ins Land einreisen dürfen. Darunter finden sich auch Musiker/innen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und die Eurovisionsseite ESCkaz übereinstimmend melden, gäbe es nach Aussage des ukrainischen Kultusministers keine Ausnahme, falls die Föderation einen solchermaßen sanktionierten Sänger schicken wolle. "Das wäre eine offensichtliche Provokation,"…
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Sicher und nett”: ESC 2017 fin­det in Kiew statt

Das Unerwartete ist geschehen: in einer für heute Mittag angesetzten (und tatsächlich stattgefundenen!) öffentlichen Pressekonferenz gab das ukrainische Fernsehen den Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2017 bekannt, nämlich die Hauptstadt Kiew. Damit hätte nach dem vorausgegangenen Gewürge nun wirklich niemand mehr gerechnet! Sechs Städte hatten sich ursprünglich beworben, drei davon kamen in die engere Wahl: Dnipro, Odessa und eben Kiew. Zwischen dem Schwarzmeer-Kurort und der Metropole entspann sich ein politischer Kampf: sowohl der Gouverneur des Regierungsbezirks Odessa, der ehemalige georgische Regierungschef Michaeil Saakaschwili, als auch der Oberbürgermeister Kiews, der frühere Boxer Vitali Klitschko, fochten hinter den Kulissen mit harten Bandagen um die Ehre, den…
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Ukrai­ne: Aus­tra­gungs­ort ist eine “poli­ti­sche Angelegenheit”

Und die Saga um die Frage, in welcher ukrainischen Stadt der Eurovision Song Contest 2017 stattfinden wird, nimmt kein Ende: wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, habe der Generaldirektor des verantwortlichen Senders NTU, Zurab Alasania, die Entscheidung hierüber heute in die Hände des Staatspräsidenten Petro Poroschenko und des Premierministers Wolodymyr Hrojsman gelegt, nachdem das ursprünglich beauftragte Senderkomitee noch immer zu keinem Ergebnis gekommen sei. "Meiner Meinung nach ist die Frage, welche Stadt den Gastgeber für die Eurovision 2017 geben soll, eine politische Angelegenheit," sagte Alasania gegenüber Interfax. "Was jetzt passiert, wie der Stand ist - das wissen nur diese beiden Personen". Die…
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Irland: Obdach­lo­sen­chor will zum Song Contest

Wie die irische Zeitung Independent berichtet, schmiedet ein Obdachlosenchor aus Cork Pläne für den Eurovision Song Contest 2017. Das 2014 auf Initiative des ehemaligen Dirigenten des RTÉ-Orchesters, David Brophy, aus der Taufe gehobene und vom Sender begleitete Projekt High Hopes Choir, mit dem Spendengelder für verschiedene Hilfsorganisationen gesammelt werden, landete bereits drei Hits in den irischen Charts. Der erste (und größte) davon, eine Coverversion des auch aus dem deutschen Kino-Kassenschlager 'Fuck ju, Göhte' bekannten Titels 'High Hopes' der irischen Band Kodaline, gab dem Chor, von dem mittlerweile drei Ableger bestehen, seinen Namen. Der jüngste davon, der aus Cork, trat vergangenes Wochenende bei…
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Ukrai­ne eröff­net den Internet-Hades

Der Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2017 steht nach wie vor nicht fest, dafür gab das ukrainische Fernsehen heute pünktlich zum Beginn des neuen Grand-Prix-Jahres Details für sein Vorentscheidungsverfahren bekannt. Die schönste Nachricht hierbei: nachdem die Schweiz ihren Internetpranger bedauerlicherweise schloss, springen die Ukrainer in die Bresche. Ab heute und noch bis zum 10. Januar 2017 können interessierte Musikschaffende sich online für eine Wildcard bewerben. Die eingereichten Videos werden auf eine Plattform gestellt, wer die meisten Likes erhält, darf an der offiziellen Vorentscheidung im Februar 2017 teilnehmen. Da frohlockt mein nach Musik-Trash lechzendes Herz doch schon voller Vorfreude! Alternativ…
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Got­ta tease you, nas­ty Guy: Ukrai­ne ver­schiebt erneut

Bereits zum zweiten Mal hat das ukrainische Fernsehen die Bekanntgabe der Entscheidung über den Austragungsort des Eurovision Song Contest 2017 verschoben. Nur wenige Minuten vor dem geplanten Sendestart der Verkündigungs-Pressekonferenz am heutigen Nachmittag um 14 Uhr wurde die Liveübertragung gecancelt. Ursprünglich sollte die Entscheidung zwischen den zunächst sechs, mittlerweile aber nur noch drei Bewerberstädten am 1. August fallen, wurde wegen noch offener Fragen aber auf heute verlegt. Nun scheint aber immer noch nicht alles geklärt zu sein. Nach einer von verschiedenen Quellen zitierten Aussage des ukrainischen Senderchefs soll jedoch Dnipro aus dem Rennen sein, dessen Bürgermeister sich in den letzten Tagen…
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Euro­vi­si­on 2017: Auf dem Wege nach Odessa

Noch immer ist sie im vollen Gange, die Schlacht um die Ehre der Gastgeberschaft für den 62. Eurovision Song Contest, der 2017 in der Ukraine stattfinden wird. Sechs Städte bewarben sich ursprünglich um die Austragung, drei befinden sich - nach einer im nationalen ukrainischen Fernsehen übertragenen Vorselektion - aktuell noch im Rennen: die Hauptstadt Kiew, wo der Wettbewerb bereits 2005 über die Bühne ging; die Finanzmetropole Dnipropetrosk, die sich im Zuge der derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland in Dnipro umbenennen musste; sowie die Hafenstadt Odessa. Die legte nun im Bieterwettstreit auf originelle Weise nach, wie eurovoix berichtete: mit einer zur Melodie von Queens unsterblichem…
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