Deutsche Vorentscheidung

Die wech­sel­vol­le Geschich­te des deut­schen Grand-Prix-Vor­ent­scheids, oft­mals inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaft deut­scher Rund­funk­an­stal­ten (ARD) her­um­ge­reicht wie eine hei­ße Kar­tof­fel und alle paar Jah­re das Rad kom­plett neu erfin­dend, kann als Mus­ter­bei­spiel für mini­ma­len Erfolg bei maxi­ma­lem Auf­wand gelten.

Deut­scher Vor­ent­scheid 1956: Ach die armen, armen Leute

Deut­scher Vor­ent­scheid 1956: Ach die armen, armen Leute

Zugegeben: 1956, als der Eurovision Song Contest zum ersten Mal stattfand, damals im schweizerischen Lugano, weilte ich noch nicht auf diesem Planeten; da war ich noch nicht mal in der Planung. Der erste Grand Prix, den ich mit Sicherheit live (vor dem Fernseher) sah, war der von 1979. Für die Zeit davor kann ich mich nur auf Videoaufzeichnungen stützen, wobei für 1956 allerdings keine solche existiert. Oder wiedergeben, was andere Quellen offenbaren, insbesondere Jan Feddersens kompetente (und sehr empfehlenswerte) Eurovisionsbibel 'Ein Lied kann eine Brücke sein' von 2001, die mir ein gutes Stück weit als Inspiration und Grundstock für diesen…
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