Diese Welt

News rund um den Grand Prix

Tho­mas Her­manns gibt Vor­ent­scheid ab

Große Katastrophe: der von mir hoch verehrte Thomas Hermanns, leidenschaftlicher Eurovisionsfan und drei Jahre lang Mastermind der deutschen Vorentscheidung, gibt auf. Wie er heute im DWDL-Interview bekannt gab, sei er "mit seinem Latein am Ende" und werde den Vorentscheid und den Grand-Prix-Abend im Ersten künftig nicht mehr moderieren. Mit Tränen der Trauer in den Augen verneigt sich aufrechtgehn.de vor seiner Entertainment-Ikone, dem Mann, der wie kein Zweiter in Deutschland für diese Show von Geburt an prädestiniert war. War 'ne schöne Zeit, Herr Hermanns. Danke für alles. Your Hair is beautiful: Thomas tanzt 'Atomic' (mehr …)
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Homos in Bel­grad unerwünscht?

Schwule Eurovisionsfans, die zum diesjährigen Song Contest nach Belgrad reisen, sollten sich besser unauffällig verhalten, denn 80% der Serben betrachteten einer Umfrage zufolge Homosexualität noch immer als (behandlungsbedürftigte) Krankheit, wie die taz berichtet. Offen schwul auftretende Fans liefen durchaus Gefahr, Opfer militanter Schlägertrupps zu werden. "Man muss den Fans aus unserer Community dringend davon abraten, sich in Belgrad offen zu zeigen - vor allem sollten sie auf Aidsschleifen am Revers und auf die Regenbogenfahne verzichten," zitiert die taz den ILGA-Vorsitzenden Kurt Krickler. Lesbische Frauenzärtlichkeit ist hingegen okay, solange sie subtil bleibt (mehr …)
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Iri­scher Bei­trag wird zen­siert – wegen Mazedonienfrage

Iri­scher Bei­trag wird zen­siert – wegen Mazedonienfrage

Zum jüngsten Opfer des völlig absurden griechisch-mazedonischen Namensstreites gerät ausgerechnet der irische Spaßvogel Dustin. Dessen umstrittener Beitrag 'Irelande Douze Points' muss sich dem Zensurdruck der EBU beugen - dabei geht es jedoch nicht etwa um den Einsatz einer playbacksingenden Gummipuppe oder grand-prix-feindlicher Schmähungen wie "Drag Acts and bad Acts". Den Stein des Anstoßes bildet eine Aufzählung teilnehmender Nationen, im Verlaufe derer Dustin die Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien, wie jeder normale Mensch, schlicht "Mazedonien" nennt. Da aber verstehen die Griechen überhaupt keinen Spaß. Bei 2:49 nennt er das verbotene M-Wort Obgleich die EBU sich über den Namen des Denunzianten beharrlich ausschweigt,…
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Die deut­schen Vor­ent­schei­dungs­songs 2008

Die deut­schen Vor­ent­schei­dungs­songs 2008

Fünf mehr oder minder bereits etablierte Künstler gehen diesmal ins Rennen um die Ehre, für Deutschland einen hinteren Mittelfeldplatz ersingen zu dürfen. Auf eurovision.de gibt es kurze Ausschnitte davon, doch echte Fans sind ja findig, und auch im Netz sind mittlerweile alle fünf Videoclips zu bewundern. Auch wenn zunächst kein richtiger Knüller dabei zu sein scheint: besser als das Gros der bislang feststehenden Konkurrenzbeiträge sind alle fünf. Nach mehrmaligem Hören bleibt ausgerechnet der traditionellste Song, Josefine Mutzenbachers Schmalzballade, noch am ehesten hängen - neben dem Spielhallensound von Cinema Bizarre. (mehr …)
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Peti­ti­on fürs Zei­gen bei­der Semis: Wir sind das Volk!

Wie schon befürchtet, überträgt der NDR nur eine der beiden Qualifikationsrunden live auf N3. Nämlich die am Dienstag, dem 20. Mai, in der Deutschland auch mitstimmen darf. Das zweite Semi am Donnerstag hingegen wird nur im Internet gestreamt. Erboste Fans starteten nun eine Internetpetition, um den Sender vielleicht doch noch zu überzeugen, seinem gesetzlichen Informationsauftrag auch nachzukommen. Wie würde Klementine sagen? "Mitmachen, Leute!" (mehr …)
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Deutsch­land 2008: Meer sehn

Da ist dem NDR durchaus eine positive Überraschung gelungen: nach ewiger Geheimhaltung, die bereits befürchten ließ, man habe mal wieder "eine interessante Mischung" (Jürgen Meier-Beer 2005, lies: niemand Gescheites) gefunden, gab der Sender heute via Bild und Eurovisionshomepage die fünf Namen bekannt, die es am 6. März im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg gegeneinander auszufechten haben. Und diese Namen beeindrucken! Neben der gestern Abend bereits durchgesickerten Girlgroup No Angels handelt es sich um die Sommerhit-Kapelle Marquess, die Tokio-Hotel-Epigonen Cinema Bizarre, Crooner Tommy Reeve und die Musicalsängerin Carolin Fortenbacher. Weitere erfreuliche Nachricht: Thomas Hermanns moderiert erneut den Grand Prix Vorentscheid 2008. (mehr …)
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No Angels beim deut­schen Vorentscheid?

Wie aus üblicherweise gut informierten Kreisen kolportiert wird, soll die Bild morgen drei der fünf Teilnehmer der deutschen Vorentscheidung bekannt geben. Unter den drei Finalisten seien auch die No Angels. Die restlichen beiden Namen würden dann am Freitag veröffentlicht. Damit setzt sich, falls das Gerücht stimmt, sowohl die unheilige Allianz zwischen dem öffentlich-rechtlichen NDR und Deutschlands schlimmstem Schmierblatt als auch der Hamburger Trend zu Castingbands fort. Einer der schlimmsten Ohrwürmer aller Zeiten: 'Daylight' (mehr …)
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Good old Euro­pe is dying: Öster­reich setzt 2008 aus

Good old Euro­pe is dying: Öster­reich setzt 2008 aus

Die Ösis glänzen mal wieder in ihrer Paraderolle und geben die beleidigte Leberwurst. Wie der ORF heute bekannt gab, werden unsere südlichen Nachbarn in Belgrad nicht mit den anderen Kindern Nationen spielen, sondern bleiben eingeschnappt zu Hause. Grund: der Song Contest sei derzeit "kein Unterhaltungsprogramm, sondern politisches Exerzierfeld". Dem offiziellen Statement des Senders zufolge mache man sich Sorgen, weil bei der Zuteilung der Teilnehmerländer zu einer der zwei Qualifikationsrunden weiter die Gefahr einer Aufteilung in einen West- und einen Ost-Block bestünde. Das sei nicht hinnehmbar. Den wahren Grund verrät ORF-Programmchef Wolfgang Lorenz: 2007 sei "nicht nach der Qualität der Beiträge, sondern…
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Bären nach Belgrad!

Wie esctoday.com berichtet, sei die Bären-Boy-Band Bearforce1 an einer Eurovisionsteilnahme für ihre Heimat Niederlande interessiert. Die vier sexy Bären (drei Holländer, ein Ire), ursprünglich ein reines Spaßprojekt, sind durch den Amsterdamer Gay Pride bekannt geworden - und durch den sensationellen Videoclip zu ihrer großartigen ersten Single 'Bearforce1', einem Potpourri schwuler Discohits wie 'Boys (Summertime Love)' oder 'You spin me 'round'. Woof! (mehr …)
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Zwei Semis in Belgrad

Zwei Semis in Belgrad

Jetzt ist es amtlich: es wird tatsächlich schon 2008 in Belgrad zwei Qualifikationsrunden (Semifinale) geben. Das hat die EBU gestern auf dem Treffen der Reference Group in Verona entschieden, wie esctoday.com berichtet. Der Eurovisionsverantwortliche Svante Stockselius auf eurovision.tv: "Wir sind überzeugt, dass die Einführung eines zweiten Semifinales zu einer stabileren Zukunft des Eurovision Song Contest beitragen wird." Nur noch das Gastgeberland und die Big Four sind automatisch für das Finale gesetzt, alle anderen müssen durch die beiden Vorrunden. Und auch die Jurys bekommen wieder ein wichtiges Mitspracherecht. Bescherte Serbien einen fixen Finalplatz in 2008: die dicke Lesbe aus Belgrad Und…
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Prin­zip Durch­wurs­teln: kos­me­ti­sche Kor­rek­tu­ren am Vorentscheid

Prin­zip Durch­wurs­teln: kos­me­ti­sche Kor­rek­tu­ren am Vorentscheid

Nur leichte Änderungen werde es beim diesjährigen Deutschen Vorentscheid geben, berichtete die Welt gestern. "Wir prüfen zurzeit, den Teilnehmerkreis von drei auf fünf Künstler auszuweiten, um ein breiteres Spektrum an Musikstilen abbilden zu können", so NDR-Programmdirektor Volker Herres gegenüber der Nachrichtenagentur DDP. Insgesamt habe sich das Verfahren aber "bewährt", die schlechten Ergebnisse der deutschen Beiträge 2006 und 2007 seien der "Dominanz der osteuropäischen Länder" geschuldet. Schön, wenn man es sich so einfach machen kann. Tschechei 2007, letzter Platz im Semi mit 1 Punkt. Soviel zur Dominanz Osteuropas Denn diese bequeme Ausrede ist natürlich hanebüchener Unfug. Vielmehr scheint der NDR seit…
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Tokio Hotel zum Song Contest?

Im eigenen Land sehr umstritten, entwickelt sich die Boygroup Tokio Bordell Hotel zum Exportschlager. Ob Frankreich, Russland, Polen oder Bosnien - überall bringen die Vier kleine Mädchen zum Kreischen. Was läge also näher, als die Jungs um Frontfrau Frontmann Bill Kaulitz zum Eurovision Song Contest zu schicken? Fordert jedenfalls eine Internetpetition, die bereits von über 1.500 Fans aus ganz Europa unterzeichnet wurde und demnächst an das Zentralorgan für schlechten Teeniegeschmack, die Bravo, geschickt werden soll. Immerhin ihre Nachahmer kamen dann tatsächlich zur Vorentscheidung (mehr …)
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60 Jah­re und kein biss­chen weise

Welche katastrophalen Folgen die Vergreisung Deutschlands zur Folge hat, zeigt sich nicht nur darin, dass Volksmusik-Interessensverbände unter Zuhilfenahme des Antidiskriminierungsgesetzes gegen die Absetzung der Lästigen Musikanten klagen wollen (dagegen gibt's doch bestimmt was von Ratiopharm?). Man merkt es auch an den chancenlosen Desperados, die sich jedes Jahr via Medien für die Teilnahme an der deutschen Eurovisionsvorentscheidung melden. Nach Gotthilf Fischer, der sich vor einigen Jahren wohl nach Einnahme zu vieler Ecstasy-Pillen bewarb, vermeldet die Internetseite Travemünde aktuell nun, ein gewisser José Ferreiras wolle 2008 nach Belgrad. Julio Langnesias auf Viagra: José Ferreiras (mehr …)
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Bobo: Stich in die Braut!

Bobo: Stich in die Braut!

Nachdem ein paar religiös fehlgeleitete Schweizer:innen DJ Bobos Eurovisionsbeitrag 'Vampires are alive' wegen satanischer Botschaften verbieten lassen wollen, macht das Boulevardblatt 20 Minuten die Probe aufs Exempel und stellt den Song zum rückwarts Anhören ins Netz. Das schockierende Ergebnis: Bobo huldigt dem Terrorismus! Zur Vorgeschichte: fast fünfzigtausend Unterschriften konnte die Eidgenössische Demokratische Union (EDU), eine fundamentalistische Splittergruppe, für eine Petition sammeln, mit welcher sie den Schweizer Bundesrat aufforderte, für eine Absetzung des designierten helvetischen ESC-Beitrags 2007 zu sorgen, da er religiöse Gefühle verletze, die Jugend gefährde und darin enthaltene Textzeilen wie "From Heaven to Hell, enjoy the Ride" den Teufel…
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Oomph! gewin­nen BuVi­So­Co 2007

Gerade ging nach knapp vier Stunden Marathonsendung Stefan Raabs Miniatur-Eurovision zuende. Und ich könnte flennen. Nicht, weil mit Oomph! eine Band gewonnen hat, deren musikalischer Stil meinem persönlichen Geschmack nicht unbedingt entspricht und es meine Favoriten Mia. und D-Flame nur auf mittlere Plätze schafften. Sondern weil Oomph! DIE idealen Vertreter für Deutschland beim Eurovision Song Contest gewesen wären! Optisch wie akustisch würde diese Band im europäischen Ausland sofort und zweifelsfrei als deutsch wahrgenommen. Dazu noch war die Show gut und der Song eingängig. Mit 'Träumst Du?' hätten wir in Helsinki wenigstens den Hauch einer Chance auf eine Top-Ten-Platzierung gehabt. Von…
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Fan-Abzo­cke: Für zwei Gro­schen Musik

Fan-Abzo­cke: Für zwei Gro­schen Musik

Grand-Prix-Fans sind ein äußerst dankbares Publikum. Klaglos lassen sie die schlechtesten Musikdarbietungen über sich ergehen, bereitwillig spenden sie Beifall für jede noch so verunglückte Choreografie, jeden noch so schiefen Gesang und - Krönung des Ganzen - sie zahlen dafür auch noch freiwillig Geld. Viel Geld. Ob umgebaute Heuschober auf einer irischen Kuhweide, zugige TV-Studios oder Eissporthallen: mit den Fanclubs lässt sich jede Hütte voll machen. Und das zu Eintrittspreisen, bei denen jeder Popkonzertveranstalter schamrot anlaufen würde. Oder grün vor Neid. Doch jetzt überspannte der finnische Sender YLE den Bogen. Im Bemühen, aus den Eurovisionsfans auch noch den letzten Euro herauszupressen, verfiel…
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Block­vo­ting: Stim­men­schum­me­lei? Im Ernst?

Block­vo­ting: Stim­men­schum­me­lei? Im Ernst?

Eine neue britische Studie fördert schier Unglaubliches zutage: beim Song Contest soll es Blockvoting geben! Die Welt ist schockiert! Der wie immer gut informierte Eurovisionblog berichtet dieser Tage von einer aktuellen Studie eines britschen Computerprogrammierers: Derek Gatherer will mathematische Beweise für das Bestehen mehrerer Länderkoalitionen zusammengetragen haben, die sich in auffälliger Weise gegenseitig Stimmen zuschöben. Ach was! Wir lieben sie: die Votingpannen beim Grand Prix (mehr …)
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