Diese Welt

News rund um den Grand Prix

ARD-Zuschauer:innen zu alt für ein Televoting

ARD-Zuschauer:innen zu alt für ein Televoting

Nach monatelangem, hartnäckigen Stillschweigen und einer "Ende Januar" unelegant gerissenen Deadline bestätigte der NDR am heutigen Morgen in einer offiziellen Presseerklärung lediglich, was wir im Prinzip ohnehin schon wussten: es gibt 2020 keinen deutschen Vorentscheid, die oder der Repräsentant:in des Landes beim Eurovision Song Contest in Rotterdam wurde samt Beitrag bereits Mitte Dezember 2019 intern ausgewählt. Wer es nun ist, hält der Sender aber weiterhin geheim. Was dafür spricht, dass wir uns alle (ohnehin absurden) Hoffnungen auf eine echte Sensation in der Helene-Fischer-Preisklasse endgültig abschminken können, denn sonst wäre das bereits längst durchgesickert. Die Verkündung erfolgt - auch das war…
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Dis­kus­si­on: Ent­zieht den Völ­kern das Stimmrecht!

Dis­kus­si­on: Ent­zieht den Völ­kern das Stimmrecht!

Noch keine zwei Tage ist die Eurovisionssaison 2020 alt und wird bereits vom ersten Voting-Skandal überschattet. Bekanntlich zog im gestrigen Finale des albanischen Festivali i Këngës das von vielen Fans favorisierte Pop-Sternchen Elvana Gjata mit ihrem hervorragend inszenierten Uptempo-Knaller 'Me tana' knapp den Kürzeren im hochspannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihrer einzigen ernst zu nehmenden Herausforderin, der Kosovarin Arilena Ara und ihrer erkennbar auf eine möglichst hohe Jury-Punktzahl hin optimierten Ballade 'Shaj'. Der Clou dabei: die alleine abstimmungsberechtigte, fünfköpfige FiK-Jury bestand diesmal aus drei internationalen Juroren (ja, alles Männer) und zwei skipetarischen Jurorinnen (ja, beides Frauen). Und die drei Herren - der…
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Offi­zi­ell: 41 Natio­nen star­ten beim Song Con­test 2020

Offi­zi­ell: 41 Natio­nen star­ten beim Song Con­test 2020

Zwei raus - zwei rein: mit 41 bleibt die Anzahl der von der EBU heute bestätigten Teilnehmernationen beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam gegenüber Tel Aviv unverändert hoch. Oder, je nach Sichtweise, niedrig: den bisherigen Rekord von 43 Ländern, zuletzt eingestellt in Lissabon, holt die EBU nicht wieder ein. Von dem im Vorjahr beteiligten Nationen sagten zwei ab: das kleine Montenegro aus finanziellen Gründen, das unter dem Populisten Viktor Orbán zusehends ins Faschistische driftende Ungarn wohl eher aus kulturellen. Dort folgt man dem traurigen Vorbild der seit 2013 beim ESC absenten Türkei und igelt sich kulturell ein: zwar ist…
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Der eine ESC-Song, den nie­mand mag

Der eine ESC-Song, den nie­mand mag

Bei Diskussionen mit anderen Grand-Prix-Fans oder dem Lesen von Kommentaren stellt man immer wieder erstaunt fest: selbst die scheußlichsten Eurovisionsbeiträge haben ihre Anhänger*innen. Aber es muss doch in der langen ESC-Geschichte mit ihren vielen musikalischen Missgriffen wenigstens einen einzigen Song geben, bei dem sich im Hinblick auf seine fehlende Attraktivität mal ausnahmslos alle einig sind? Dies herauszufinden, machte sich der selbst für einige Rohrkrepierer wie zum Beispiel 'Et cetera' von Sinéad Mulvey verantwortliche schwedische Komponist Jonas Gladnikoff mithilfe des internationalen Fan-Bords auf ESC Nation zur Aufgabe und veranstaltete dort ein Voting mit rund 70 Teilnehmer/innen über den am wenigsten gemochten…
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Jury-Tele­vo­ting-Mix: es bleibt alles beim Alten

Jury-Tele­vo­ting-Mix: es bleibt alles beim Alten

Es wäre auch zu schön gewesen: gab ein Interview mit Toñi Prieto, der spanischen Delegationsleiterin beim ESC, letzte Woche noch Anlass zur Hoffnung auf mögliche Änderungen im aktuellen 50/50-Mix aus Jury und Televoting, so begrub Toñis griechische Kollegin Maria Koufopoulou diese gestern gegenüber dem hellenischen Newsportal Sputniknews. Wie Eurovoix aus dem Interview zitiert, habe man bei einem Arbeitstreffen der Eurovisionsdelegationen im September 2019 über diese Frage debattiert. Insbesondere vor dem Hintergrund des für die EBU mehr als blamablen Belarus-Gate, aber auch im Hinblick auf die Schwierigkeiten, (nicht nur) in kleineren Nationen eine Jury aus "Musik-Expert/innen" aufzustellen, deren Mitglieder keine bedenklichen…
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Kei­ne Jurys mehr? <span class="caps">EBU</span> holt Stim­mungs­bild ein

Kei­ne Jurys mehr? EBU holt Stim­mungs­bild ein

Ist endlich das Ende der unsäglichen Jury beim Eurovision Song Contest in Sicht? Anlass zu leiser Hoffnung gibt eine Meldung von Wiwibloggs von gestern, die aus einem Interview der Unterhaltungschefin des spanischen Senders RTVE, Toñi Prieto, mit dem heimischen Nachrichtenportal vertele! zitiert. Nach ihrer Aussage habe die EBU verschiedene Eurovisionsdelegationen kontaktiert, um deren Meinung zum derzeitigen Votingverfahren bzw. möglichen Änderungen daran einzuholen. Genf wolle "wissen, wie wir das sehen. Ob man eine Jury haben muss, ob ausschließlich per Jury oder nur durch das Publikum" abgestimmt werden solle, so Prieto. Das aktuelle 50/50-Verfahren geriet zuletzt wieder beim diesjährigen Wettbewerb in Kritik. Nicht…
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Vid­bir 2020 mit Krim-Klausel

Vid­bir 2020 mit Krim-Klausel

Wie esctoday heute unter Bezugnahme auf den ukrainischen Staatssender UA:PBC mitteilt, implementiert dieser in die Teilnahmebedingungen für seinen nationalen Eurovisionsvorentscheid Vidbir eine Ausschlussregel für Künstler*innen, die mit dem verfeindeten Russland kollaborieren. An der Vidbir teilnehmen darf nur noch, wer seit 2014 nicht im Gebiet der Föderation aufgetreten ist oder dort aufzutreten beabsichtigt. Auch eine Reise auf die Halbinsel Krim seit ihrer Annexion durch Russland stellt ein Ausschlusskriterium dar. UA:PBC reagiert damit auf das Debakel um den diesjährigen Vorentscheid, das zu einem Rückzug des Landes vom Wettbewerb in Tel Aviv führte, nachdem die Siegerin Maruv sich weigerte, im Nachgang zu ihrer…
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Shut up: der schö­ne Chin­giz kommt nach Hannover

Shut up: der schö­ne Chin­giz kommt nach Hannover

Der unbestreitbar schönste Teilnehmer (nicht nur) des diesjährigen Eurovision Song Contests in Tel Aviv schmückt in knapp zwei Wochen bei der Unescon, der ESC-Convention in Deutschlands heimlicher Grand-Prix-Hauptstadt Hannover, mit seiner Präsenz die Bühne. Mit dieser bei dem ein oder anderen Fan jeglichen Geschlechts sicherlich für hormonelle Aufwallung sorgenden Ankündigung komplettierte der Unescon-Ausrichter Irving Wolther heute das Line-up des Live-Konzertes am Samstag, dem 29. Juni 2019, bei dem als besonderer Clou ein bunter Strauß ehemaliger und aktueller ESC-Stars zur musikalischen Begleitung durch ein echtes Orchester (!) auftritt. Hut ab: um den modernen und in Tel Aviv achtplatzierten Pop-Song 'Truth' ohne…
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Das quee­re Anti-PED-Paket: Bil­al Hassa­ni und Hata­ri legen nach

Das quee­re Anti-PED-Paket: Bil­al Hassa­ni und Hata­ri legen nach

Obschon sich angesichts der Berichterstattung um das weißrussische Jury-Gate und die Unfähigkeit der EBU, einfachste Kontrollmechanismen gegen die menschliche Fehleranfälligkeit in ihren Punkteermittlungsprozess einzubauen, bislang noch gar keine richtige Post Eurovision Depression einstellen wollte, veröffentlichten gestern gleich zwei der in Tel Aviv teilnehmenden diesjährigen Acts neue Songs, wohl auch um musikalisch erst gar keine Entzugserscheinungen auftreten zu lassen. Interessanterweise verbindet beide Lieder eine Art wohltuender trotziger queerer Stolz. Der offen schwule französische Vertreter Bilal Hassani zeigt in 'Jaloux' ('Eifersüchtig') seinen Hatern den metaphorischen Mittelfinger: er zitiert in den Strophen aus den zahlreichen hasserfüllten Kommentaren, die seine bisherige Karriere inklusive der…
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Das Bela­rus-Gate: zu dumm zum Manipulieren

Das Bela­rus-Gate: zu dumm zum Manipulieren

Peinlich: der EBU unterlief beim Zusammenrechnen der Jury-Ergebnisse im Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest ein derartig frappierender Fehler, dass die Wertung heute korrigiert werden musste. In einem Statement bestätigte die EBU, was ein nerdiger Grand-Prix-Fan bereits am Sonntag entdeckt hatte: bei der Ermittlung des "aggregierten" weißrussischen Jury-Ersatzergebnisses erhielten versehentlich nicht die besten Zehn Punkte, sondern die Schlechtesten. Dies ändert zwar nichts am Gesamtsieg des niedlichen Niederländers Duncan Laurence, bedeutet aber unter anderem, dass nicht, wie in der Live-Show verkündet, der schnucklige Schwede John Lundvik Jurysieger wurde, sondern die taffe Tamara Todevska aus Nordmazedonien mit ihrer fantastischen Female-Empowerment-Hymne 'Proud'. Die…
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Das Semi-Split­vo­ting 2019: die Dop­pel­null im Sahnemantel

Das Semi-Split­vo­ting 2019: die Dop­pel­null im Sahnemantel

Ein weiterer Eurovisionsjahrgang liegt hinter uns. Einer, bei dem, so der kluge Kommentar der ORF-Beobachter Sophia Felbermair und Christian Körber, die "nachdenklichen Männer, die doch Gefühle zeigen" die Medaillenplätze belegten und so den gesellschaftlichen Gegenentwurf bildeten zum Modell der toxischen Männlichkeit, wie es sich derzeit leider vor allem in der Politik manifestiert. Zeit, die Geschehnisse abzuschließen mit der traditionellen Betrachtung des Split-Voting-Ergebnisses in den beiden Qualifikationsrunden. Und die führt uns zunächst einmal zurück nach Wien anno 2015, fand doch heuer eine unfreiwillige Neuauflage der deutsch-österreichischen Doppelnull im Jahre 1 n.C. (nach Conchita) statt. Denn nicht nur die germanischen Casting-Sisters kassierten…
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Kazka­es­ke Zustän­de in der Ukrai­ne: auch die Ersatz­kan­di­da­ten sagen ab

Kazka­es­ke Zustän­de in der Ukrai­ne: auch die Ersatz­kan­di­da­ten sagen ab

Nach dem Eklat um die Suspendierung der Vidbir-Siegerin Maruv durch den staatlichen ukrainischen Sender UA:PBC tut dieser sich schwer, jemanden zu finden, der einspringen möchte. Nach den Zweitplatzierten des Vorentscheids vom Samstag, dem Neo-Swing-Trio Freedom Jazz, winkte heute auch die drittplatzierte Band Kazka ab, wie ESCkaz berichtete. "Unsere Mission ist es, die Menschen mit unserer Musik zu vereinen und nicht, Zwietracht zu säen," kommentierten die Musiker in einem Statement. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass die Ukraine 2019 nicht am Eurovision Song Contest teilnimmt. [Nachtrag: Zwischenzeitlich hat die Ukraine offiziell für Tel Aviv abgesagt]. UA:PBC hatte bereits angekündigt, diese Option…
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Am I a Cri­mi­nal?: Moni­ka Mari­ja kauft sich für 2.000 Euro frei

Am I a Cri­mi­nal?: Moni­ka Mari­ja kauft sich für 2.000 Euro frei

Man kann die Strategie für befremdlich halten: mit gleich zwei musikalisch sehr ähnlichen Titeln trat die litauische Sängerin Monika Marija Paulauskaitė in diesem Jahr beim Vorentscheid ihres Landes an, der Nacionalinė Eurovizijos Atranka. Nämlich mit der Midtempo-Powerballade 'Lights on' und der... Midtempo-Powerballade 'Criminal'. Beide überstanden unbeschadet die gefühlt siebzig Vorrunden und Semifinale der litauischen Marathon-Show. Und das, obwohl Frau Paulauskaitė im Vorfeld des Semis am vergangenen Samstag die Jury und die Zuschauer/innen beschworen hatte, bitte bloß nicht für 'Criminal' zu stimmen bzw. anzurufen. Den Gefallen taten ihre Landsleute ihr aber nicht und auch diesen Song ins Finale am Samstag durch. 'Lights on' hatte sich bereits…
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Bil­al Hassa­ni geht gegen homo­pho­be Het­zer vor

Bil­al Hassa­ni geht gegen homo­pho­be Het­zer vor

"Wir werden diesen Hurensohn töten," so ist es in einem von zahllosen hasserfüllten Online-Kommentaren zu lesen, die sich derzeit über den vergangenen Samstag vom französischen Publikum zum Eurovisionsrepräsentanten der Grande Nation in Tel Aviv gewählten 19jährigen Bilal Hassani ergießen. Der androgyne Sänger ist schon länger ein Ziel von Angriffen und Todesdrohungen, insbesondere, seit er sich 2017 öffentlich als schwul outete. Seine Teilnahme an der Destination Eurovision fachte die Welle der Schmähungen und Beleidigungen nun noch einmal an: alleine bis letzten Donnerstag, also noch vor dem Vorentscheidungs-Finale, zählten die beiden Organisationen SOS Homophobie und Urgence Homophobie, mit denen Bilal zusammenarbeitet, mehr…
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Nicht nur ein wei­te­res Fan­club-Tref­fen: Dr. Euro­vi­si­on zur UnESCon

Nicht nur ein wei­te­res Fan­club-Tref­fen: Dr. Euro­vi­si­on zur UnESCon

Vom 28. bis 30. Juni 2019 veranstaltet der als "Dr. Eurovision" bekannte Irving Benoît Wolther, Verfasser mehrerer Fachbücher über den europäischen Musikevent sowie freier Autor auf eurovision.de, die erste internationale Eurovision Song Contest Convention in Hannover. Heute startet der Vorverkauf. Im Gespräch mit aufrechtgehn.de erzählt der Sprach- und Kulturwissenschaftler, der 2006 mit der ersten deutschen Doktorarbeit über den Wettbewerb promovierte, was er mit der UNESCON vorhat und was das Event besonders macht. aufrechtgehn.de: Hallo Irving! Neben dem Schreiben von hochinformativen Büchern und Artikelserien zum ESC und der wärmstens zu empfehlenden ESC-Philosopherei, planst du nun die UNESCON, eine ESC-Convention in Hannover –…
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Unser Lied für Isra­el 2019: Vor­ent­scheid wan­dert auf den Freitag

Unser Lied für Isra­el 2019: Vor­ent­scheid wan­dert auf den Freitag

Heute Nachmittag gaben der deutsche Delegationsleiter Christoph Pellander und der ARD-Eurovisionsverantwortliche Thomas Schreiber in einem knapp anderthalbstündigen Facebook-Livechat weitere Einzelheiten zum diesjährigen deutschen Vorentscheid Unser Lied für Israel bekannt und beantworteten Fan-Fragen. Die beiden wichtigsten Details: nachdem diverse Eurovisionsblogs seit Jahren auf die unglückliche terminliche Konkurrenz der stets donnerstags stattfindenden Show zu Heidi Klums diabolischer, aber quotenstarker TV-Bulimieschmiede hinwiesen, reagiert der NDR tatsächlich und verlegt die Sendung löblicherweise auf den Freitag. Am 22. Februar 2019 ab 20:15 Uhr geht die zweistündige Veranstaltung in Berlin-Adlershof über die Bühne. Zudem zauberten die Hamburger noch einen siebten Act aus dem Hut: enttäuschenderweise nicht…
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ECG-Fan­tref­fen 2018: ein Abend der Überraschungen

ECG-Fan­tref­fen 2018: ein Abend der Überraschungen

Am gestrigen Samstag lud der Eurovision Club Germany mal wieder ins bis auf den letzten Platz ausverkaufte Gloria in Köln. Und auch, wenn es das bereits xundzwanzigste Event seiner Art war, entpuppte sich der hochvergnügliche Abend als einer voller Überraschungen. Doch bevor wir uns diesen zuwenden, gilt es zunächst, die brandheißen Neuigkeiten von der NDR-Roadshow abzuarbeiten, die dort gestern Nachmittag ebenfalls gastierte (und von der ich dank der allseits bekannten Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn leider nur einen Teil mitbekam). So ließ sich Thomas Schreiber zwar immer noch keinen amtlichen Termin für den deutschen Vorentscheid 2019 entlocken, gab aber den Hinweis,…
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Unser Lied für Isra­el 2019: you smell like Schul­te, again

Unser Lied für Isra­el 2019: you smell like Schul­te, again

Gleich drei ehemalige The-Voice-Castingsternchen, zwei klampfende Ed-Sheeran-Eleven, zwei Musical-Hauptdarsteller/innen, zwei Indie-Pop-Elfen und exakt null bekannte Namen: auf diesen Nenner lässt sich die heutige Bekanntgabe von sechs der bis zu acht Finalisten des deutschen Eurovisionsvorentscheids 2019 bringen, welchen der NDR im eifrigen Bemühen um die Verwässerung der Marke vom ursprünglichen, in das bewährte Raster passende Unser Lied für Tel Aviv in letzter Minute in Unser Lied für Israel umbenannte. Vermutlich, weil das Akronym ULfI viel schluffig-harmloser klingt als das etwas kernigere ULfTA und man so die vom Unterhaltungschef Thomas Schreiber letztes Jahr selbst geweckten, hohen Erwartungen nach "kantigen" Künstler/innen und Songs ein wenig…
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Unser Lied für Isra­el 2019 : Nina Kut­sche­ra und Sebas­ti­an Schub sind raus

Unser Lied für Isra­el 2019 : Nina Kut­sche­ra und Sebas­ti­an Schub sind raus

Die aus Offenbach stammende Nina Kutschera, eine der 20 Acts, die es in die engere Wahl für den diesjährigen deutschen Eurovisionsvorentscheid Unser Lied für Tel Aviv schafften, ist leider draußen: wie die sympathische Sängerin und The-Voice-Teilnehmerin von 2011 auf Facebook bekannt gab, habe sie einen Anruf vom Team Eurovision erhalten, wonach die Live-Sendung im Februar 2019 ohne sie stattfinden werde. Nina reagierte auf die schlechte Nachricht mit vorbildlicher Gelassenheit und Größe: "Ich bin nicht traurig, obschon auch etwas enttäuscht. ABER! Ich hab gesehen wie stark wir hier sind. Keine der Communities (und die anderen sind alle größer) hat so dermaßen gerockt…
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Madame Mon­sieur sam­meln für die klei­ne Mercy

Madame Mon­sieur sam­meln für die klei­ne Mercy

Mit ihrem wunderschönen, herzerwärmenden Lied über das an Bord eines Seenotrettungsschiffes auf dem Mittelmeer geborene Flüchtlingsmädchen 'Mercy' gewann das französische Singer-Songwriter-Pärchen Émilie Satt und Jean-Karl Lucas alias Madame Monsieur im Januar diesen Jahres den französischen Vorentscheid Destination Eurovision und fuhr zum Wettsingen nach Lissabon. Das Mädchen gibt es wirklich, es kam im März 2017 an Bord der SOS Mediterrané zur Welt und musste mit seiner Mutter Taiwo Yussif bis vor wenigen Wochen im größten, hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslager Europas in Sizilien ausharren. "Mein Baby leidet in diesem Camp," zitiert Wiwibloggs die Mutter aus einem zurückliegenden Interview, "wir sind hier schon viel zu lange". Dank der…
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Unser Lied für Isra­el 2019: die Wie­der­auf­be­rei­tungs­an­la­ge von The Voice?

Unser Lied für Isra­el 2019: die Wie­der­auf­be­rei­tungs­an­la­ge von The Voice?

Seit gestern sind sie abgeschlossen, die fünf Eurovisions-Workshops im Kölner Maarwegstudio. Zwanzig von den beiden Auswahljurys handverlesene Kandidat/innen hatte der NDR eingeladen. So wie es aussieht, folgten nicht alle dem Ruf des Senders: nach den Berichten des Prinz-Blogs nahmen lediglich 15 Acts an den Auftaktrunden zum deutschen Grand-Prix-Vorentscheid 2019 teil. Davon bedungen sich vier Diskretion aus, so dass wir momentan lediglich elf Kombattant/innen namentlich kennen. Von diesen wiederum tragen acht eine Castingshow-Vergangenheit mit sich herum - in hiesigen Zeiten nicht weiter verwunderlich, stellen diese Formate doch (bedauerlicherweise) so ziemlich die einzige verbliebene Präsentationsfläche für Musiker/innen im Fernsehen dar. Zumindest die…
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Ukrai­ni­sches Fern­se­hen stellt Aus­strah­lung ein

Ukrai­ni­sches Fern­se­hen stellt Aus­strah­lung ein

"Extreme Besorgnis" äußerte der EBU-Oberste Noel Curran heute in einer Pressemitteilung hinsichtlich der Lage der ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt UA:PBC, nachdem diese aufgrund fehlender Geldmittel die analoge Verbreitung ihrer Programme im Lande stoppen musste. Dieses Jahr habe der Sender, der nach den Worten Currans ohnehin "mit einem der kleinsten Budgets Europas" auskommen müsse, lediglich die Hälfte der ihm nach den nationalen Festlegungen gesetzlich zustehenden Finanzmittel erhalten. UA:PBC zeichnet auch für die ukrainische Eurovisionsteilnahme verantwortlich (wobei der Vorentscheid Vidbir auf einen privaten Musikkanal ausgelagert wurde, um Kosten zu sparen) und hatte erst in dieser Woche bekräftigt, in Tel Aviv an den Start…
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Jij bent mijn Leven: Anne­ke Grön­loh ist tot

Jij bent mijn Leven: Anne­ke Grön­loh ist tot

Wie Eurofire unter Bezugnahme auf die niederländische Tageszeitung De Standaard vermeldet, ist die holländische Eurovisionsvertreterin von 1964, Anneke Grönloh, heute im Alter von 76 Jahren in ihrer Wahlheimat Frankreich verstorben. Zu ihren Lebzeiten war sie die kommerziell erfolgreichste Künstlerin des Landes und verkaufte weltweit rund 30 Millionen Schallplatten. Die Trägerin des Oranien-Nassau-Ordens wurde 1942 im damals noch unter holländischer Besatzung stehenden Indonesien als Tochter eines niederländischen Soldaten und einer einheimischen Mutter als Johanna Louise Grönloh geboren. Sie durchlebte dort stürmische erste Jahre: im Zuge der feindlichen Übernahme der Inselkette durch die Japaner im Zweiten Weltkrieg geriet Annekes Vater in Kriegsgefangenschaft, die…
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Die Wür­fel sind gefal­len: es geht 2019 nach Tel Aviv!

Die Wür­fel sind gefal­len: es geht 2019 nach Tel Aviv!

Hurra, endlich startet sie ganz offiziell, die ESC-Saison 2019! Heute, am 13. September 2018, gab die EBU nach langem Gezerre doch noch die von Fans herbeigesehnte Entscheidung bekannt: der nächste Eurovision Song Contest findet am 14., 16. und 18. Mai 2019 (wie immer: Dienstag und Donnerstag die zwei Qualifikationsrunden, Samstag das große Finale) im International Convention Center (ICC) auf dem Expo-Gelände in Israels Partymetropole Tel Aviv statt. Damit haben sich die liberalen Kräfte gegenüber den Traditionalisten durchgesetzt, die das internationale Event in der politischen und religiösen Hauptstadt des Landes sehen wollten. Nicht nur den queeren Fans dürfte heute ein Stein vom Herzen gefallen…
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Eesti Laul 2019 mit Künstler-Crowdfunding

Eesti Laul 2019 mit Künstler-Crowdfunding

Kreative Wege zur Refinanzierung der Eurovisionsteilnahme geht das estnische Fernsehen: wie gut informierte Quellen berichten, kassiert der Sender ERT künftig von jedem, der einen Beitrag zur dortigen Vorentscheidung Eesti Laul einreichen möchte, einen Teilnahmebeitrag in Höhe von 25 bzw. 50 €. Da üblicherweise so um die 300 Vorschläge zusammenkommen, dürften sich die Einnahmen hieraus schnell auf rund 10.000 € läppern. Dieses Geld bekommt im Anschluss der Sieger des Vorentscheids ausgehändigt - allerdings zweckgebunden: es dient als Budget für das Staging beim Eurovision Song Contest, aus dem sich der Sender finanziell komplett zurückzieht. Im Gegensatz zu früheren Jahren steht die Eesti…
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