ESC Semifinale

Ein­ge­führt erst­mals 2004, die­nen die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den zum Aus­sor­tie­ren der bes­se­ren, ori­gi­nel­le­ren, schrä­ge­ren Bei­trä­ge und sor­gen für ein Fina­le des stump­fen Mittelmaßes.

Spar­ten­ka­nal-Schnit­zel­jagd mit der ARD

Kaum ist die Eurovisionseuphorie um Lena Meyer-Landrut verebbt, da spielt die ARD auch schon wieder das beliebte Qualifikationsrundenlimbo. Nahm eine breitere Masse der Deutschen dank der Ausstrahlung der beiden Semis im Ersten bzw. auf ProSieben im Vorjahr erstmals überhaupt Notiz davon, dass dem samstäglichen Grand-Prix-Finale bereits seit 2004 Ausscheidungsrunden vorgeschaltet sind, in denen regelmäßig die interessanteren Beiträge ins Gras beißen, so gibt sich die Anstalt des öffentlichen Rechts heuer erneut jede erdenkliche Mühe, die Semis nach Leibeskräften vor den Gebührenzahlern zu verstecken. Und zwar, in dem sie diese in möglichst verwirrender Weise über ihre zahllosen Spartensender verteilt, von denen etliche im nur…
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Ers­tes Semi: die Chancen

Heute fand in Baku die Startplatzauslosung statt. Und natürlich starten jetzt überall die Spekulationen, welche Titel es aus welchen Semis ins Finale am 26. Mai schaffen könnten. Auch ich kann und will da nicht abseits stehen, wobei es sich hier natürlich um erste Vermutungen handelt, die auf den derzeit bekannten Fassungen der Beiträge beruhen. Und die können sich zum einen noch ändern (die Remix-Saison geht jetzt erst richtig los), zum anderen kennen wir von vielen Songs nur die Studiofassungen. Live kann das nochmal ganz anders klingen. Und wir kennen auch noch nicht die finalen Bühnenshows, die ebenfalls noch mal eine…
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Zwei­tes ESC-Semi 2011: Cau­se I know it’s pasibel

Zwei­tes ESC-Semi 2011: Cau­se I know it’s pasibel

Es geht doch, wenn man nur will: die ARD kann eine Eurovisionssendung ohne peinliche Technikpannen stemmen; Anke Engelke kann auch richtige Abendkleider tragen (und darin fantastisch aussehen); Stefan Raab kann witzig sein (als Sidekick von Anke Engelke, die bereits mit der Moderation der beiden Semis allen Schmach, den uns Marlene Charells überambitioniertes Straucheln 1983 bescherte, mehr als wettmachte) und das Erste kann einen richtig guten Pausenact organisieren, der multikulturell wirkt und dennoch etwas mit dem veranstaltenden Land zu tun hat. A propos Multikulti: noch nie war ich so begeistert von den Postkarten! Die schönsten Seiten Deutschlands im Märklin-Style, verknüpft mit…
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Ers­tes ESC-Semi 2011: Halb­zeit means Halbzeit

Ers­tes ESC-Semi 2011: Halb­zeit means Halbzeit

Mehrere Überraschungen hielt das erste Semi bereit: ein dank des unheilvollen Eingreifens geschmacksgestörter Gerontenjurys hochgradig schockierendes Abstimmungsergebnis, versagende Stimmen sowie eine peinliche Tonpanne. Und das am Technologiestandort Deutschland! Am unerwartesten aber: eine hinreißend lockere, amüsante Moderation, trotz Stefan Raab (DE 2000) als einer der drei Gastgeber des Abends! Wer auch immer die Eröffnungsmoderation mit dem Running Gag "Looks don't matter in Germany" schrieb, gehört für den Grimme-Preis nominiert. Entgegen meiner schlimmsten Befürchtungen präsentierte sich Deutschland durch den unverkrampft-lockeren Schlagabtausch zwischen der großartigen Anke Engelke und einem angenehm eigenironischen Stefan Raab als souverän und unterhaltsam. Bravo! https://www.youtube.com/watch?v=68sYLtR0ZAc Vermutlich hätte auch niemand sonst…
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Haba-Haba-Gate: Voting­scho­cker im ers­ten Semi­fi­na­le 2011

Was ist denn da passiert, Europa? Einen echten Voting-Schocker lieferte der abstimmende Teil des Kontinents gestern Abend ab. Entweder sahen die Menschen in den teilnahmeberechtigten Ländern einen völlig anderen Contest als ich, oder es stimmten aufgrund technischer Probleme oder zu geringer Zuschauerzahlen überall ausschließlich die Jurys ab. Etliche bislang eherne Eurovisionsgesetze fielen. Ein Versuch, das Unfassliche zu erklären. In stillem Angedenken: Stella Mwangi (mehr …)
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Zwei­tes Semi­fi­na­le 2011: die Proben

Und schon sind wir bei Tag sieben der Proben in Düsseldorf. Aus dem donnerstäglichen zweiten Semis gingen gestern die ersten Teilnehmer zum zweiten Mal ins Test-Rennen - geprobt wurde die über sehr weite Strecken sehr langweilige erste Hälfte, für welche das Bereitstellen von Discoschorle (Wodka & Red Bull), Koffeintabletten und Streichhölzern für das Offenhalten der Augen angezeigt erscheint. Außer Konkurrenz probte Eric Saade zudem den Glasbruch - und strafte das alte Ammenmärchen "Glück und Glas, wie leicht bricht das" Lügen. Heute dürfen wir auf den zweiten Durchgang von Dana International gespannt sein. Und heute Nachmittag folgen die ersten Proben der…
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Ers­tes Semi­fi­na­le 2011: die Proben

Tag 6 des Probenmarathons in Düsseldorf. Gestern und heute mussten (sollten, durften) die Teilnehmer des ersten Semis bereits zum zweiten Mal ran. Und es ist hochgradig spannend, wie schnell sich die Wahrnehmung verändert und wie viel scheinbare Kleinigkeiten ausmachen. Gerade in einem dermaßen offenen Jahr, wo sich fast jeder schwer tut, mögliche Qualifikanten zu benennen (von einem Gesamtsieger erst gar nicht zu reden). Neue Car-Crashs sind zu vermelden und der erste nackte Oberkörper, aber lesen Sie selbst! Impressionen aus dem Pressezentrum (mehr …)
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Der Schnell­über­blick: ers­tes Semi­fi­na­le 2011

'Boom Boom', 'Haba Haba', 'Da da dam': eine Ansammlung lautmalerischer lyrischer Meisterwerke ist in der ersten Qualifikationsrunde am 10. Mai zu finden. Die ARD hat das voraussichtlich einschaltquotenschwächere der beiden Semis, in dem wir nicht mit abstimmen dürfen, großzügig an den Kooperationspartner ProSieben abgetreten, der es ab 21:00 Uhr live ausstrahlt. Was bedeutet, dass wir erstmals seit Einführung des zweiten Semis in den Genuß einer bundesweit tatsächlich empfangbaren Liveübertragung kommen (hurra!), wenn auch um den Preis von Werbespots in den Pausen. 19 Länder gehen ins Rennen um die zehn Plätze im Finale am Samstag. Hier die Übersicht in der ausgelosten…
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Split­vo­ting 2010: das Kuunkuiskajaatgate

Split­vo­ting 2010: das Kuunkuiskajaatgate

Jurys sind Wichser!™ Heute veröffentlichte die EBU die nach Jury- und Televoting aufgesplitteten Abstimmungsergebnisse des diesjährigen Grand Prixs. Und wie nicht anders zu erwarten, sind sie ein Grund, alle Jurymitglieder und alle Befürworter:innen dieser Institution direkt in die geschlossene Abteilung zwangseinweisen zu lassen. Zwar gewann Lena Mayer-Landrut beide Votings übereinstimmend (wenn auch die Zuschauer:innenabstimmung deutlich überzeugender), dafür aber kanteten die geschmacksgestörten Vollhorste aus den Korruptionsgremien in den Semis die fantastischen Finninnen, die lustigen Litauer und die schlimme Schwedin raus. Und alleine für das unverdiente Ausscheiden von 'Työlki ellää', das im Televoting auf den sechsten Rang (!) kam und das ich nur…
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Zwei­tes ESC-Semi 2010: Sca­red to lose my Fun

Zwei­tes ESC-Semi 2010: Sca­red to lose my Fun

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: das habt Ihr nun davon, liebe Juryfreunde! Kaum knackte das diabolische Bevormundungsgremium auch die Qualifikationsrunden, waren wir wieder genau dort angekommen, von wo der Wettbewerb einst in eine knapp zehnjährige Hochphase zeitgenössischer Popmusik aufbrach: es ist wieder 1996! Und wir sind zurück beim Eurovision Schnarch Contest, wo es keine Rolle spielt, wie beschissen man singt und wie stark man die Töne versemmelt, Hauptsache man präsentiert eine lahme, tödlich einschläfernde Ballade! Doch nicht nur musikalisch wurden wir heuer Zeuge des Eurovision Horror Contest: nach dem fachgerechten Würgen zarter Frauenhälse im ersten Semi lautete das Leitthema dieser…
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Zwei­tes Semi­fi­na­le 2010 – die Proben

Zwei­tes Semi­fi­na­le 2010 – die Proben

Der letzte öffentliche (und gefühlt siebenhundertste) Probentag heute in Oslo, nun waren alle zum zweiten Mal auf der Rampe und von den Meisten kennen wir die Kostüme für das Semi. Eine Panne gab es bislang nur vor dem ersten Auftritt der Aserbaidschaner in Form eines Stromausfalles. Wenn da nicht mal die Armenier ein paar Aprikosenkerne in einen Generator haben fallen lassen! Natürlich gibt es auch für das als die härtere Runde angesehene zweite Semi hier die Videomitschnitte und Analysen. (mehr …)
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Ers­tes ESC-Semi 2010: Der Wür­ger von Wolfenbüttel

Ers­tes ESC-Semi 2010: Der Wür­ger von Wolfenbüttel

Jurys sind Wichser!™ Meine Leser mögen mir diese etwas unfeine Ausdrucksweise verzeihen, aber manchmal ist die Wahrheit grausam und profan. Nicht nur sorgte die Wiedereinführung des Bevormundungsgremiums, welches den Grand Prix bereits zu Zeiten seiner Alleinherrschaft von 1956 bis 1997 mit schier unfasslichen Entscheidungen in Misskredit gebracht hatte, wie nicht anders zu erwarten, für eine geballte Rückkehr verstaubter und längst überwunden geglaubter musikalischer Schrecknisse (jawohl, Malta, der Finger zeigt auf Dich!). Nein, die geschmacksbehinderten Geronten schafften es auch, in beiden Qualifikationsrunden jeweils den besten Beitrag gegen den Willen der klaren Zuschauermehrheit herauszumanipulieren. Und das, obwohl ihr Urteil "nur" zu 50%…
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Ers­tes Semi­fi­na­le 2010 – die Proben

Ers­tes Semi­fi­na­le 2010 – die Proben

Schon über eine Woche ist es mittlerweile her, dass in Oslo die allerersten Kameraproben starteten. Mittlerweile haben alle Teilnehmer ihre zwei Probedurchläufe absolviert. Und dank des offiziellen Youtube-Kanals von eurovision.tv sind diese auch wohl dokumentiert und dienen als Grundlage für meine unten stehenden Einschätzungen (mit denen ich natürlich vollständig falsch liegen kann, denn Proben sind Proben und nur live zählt!). Los geht es mit dem ersten Semi, für das in diesen Minuten die erste Generalprobe losgeht - denn morgen Abend ist es schon soweit. Ich bin schon ganz aufgeregt! (mehr …)
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Zwei­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de 2010: die Übersicht

Zwei­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de 2010: die Übersicht

Auch wenn der Ukraine nur wenige Stunden vor Annahmeschluss ihr Beitrag abhanden kam - mittlerweile stehen nun alle Songs für Oslo und die Startreihenfolge fest. Anlass genug für einen Kurzüberblick mit Kommentar, aufrechtgehn.de-Wertung und meiner Einschätzung hinsichtlich der Chancen aufs Finale. Wie immer stehen sich im zweiten Semi am Donnerstag die Eurovisionsschwergewichte gegenüber, aber auch die krasseren Fehlgriffe. Wobei der Trend insgesamt zu eher auf das eigene Land denn auf die europäischen Zuschauer gemünzten Ethnofolkbeiträgen geht. Ob man dabei in die Niederungen der Neunziger zurückreist wie Irland oder gleich in die tiefsten Siebziger wie die Niederlande, hängt jeweils davon ab,…
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Ers­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de 2010: die Übersicht

Ers­te Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de 2010: die Übersicht

So, nun stehen alle Beiträge für Oslo und die Startreihenfolge fest. Anlass genug für einen Überblick mit allen Videos, Kurzkommentaren, aufrechtgehn.de-Wertung und meiner Einschätzung hinsichtlich der Finalchancen. Wie jedesmal seit der Aufteilung auf zwei Qualifikationsrunden versammeln sich im ersten Semi die schwächeren Titel (das scheint eine neue, dennoch eherne Eurovisionsregel). Es fällt tatsächlich schwer, aus der Ansammlung fast ausschließlich schnarchnasiger Depressionslieder, bei denen man sich schon glühende Zigaretten ins Fleisch drücken muss, um wach zu bleiben, ganze zehn herauszufiltern, die ins Finale einziehen sollen (eher: müssen). (mehr …)
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Ab 2010: Jurys jetzt auch im Semi

Sind das noch die Spätfolgen von BSE oder schon die ersten Vorzeichen der Schweinegrippe? In einem Spitzenakt der Gehirnerweichung beschloss bereits letzte Woche die Reference Group, das Lenkungsorgan der EBU zum Eurovision Song Contest, den in diesem Jahr erstmals beim Finale eingeführten Jury-Televoting-Mix ab 2010 auch auf die beiden Qualifikationsrunden anzuwenden. Grund sei der "überwältigende Zuspruch", den das neue System bei Journalisten, Musikern und Fans erfahren habe. Ab dieser Saison dürfen die organisierten Korruptionselemente, die sich nach Gutdünken der nationalen TV-Anstalten aus sogenannten "Musikexperten" (wie beispielsweise Tobi Künzel von den Prinzen oder H.P. Baxxter von Scooter) zusammensetzen, also auch in…
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Zwei­tes ESC-Semi 2009: Don’t be hap­py and don’t be gay

Zwei­tes ESC-Semi 2009: Don’t be hap­py and don’t be gay

Schizophren: die unglaublich lustige Comedy-Techno-Nummer 'Tingaliin', mit denen die Schweden beim diesjährigen Melodifestivalen zur Einstimmung auf Moskau spaßeshalber sämtliche Russlandklischees auf den Arm nahmen, zog eine diplomatische Krise zwischen beiden Ländern und den offiziellen Protest des dortigen Botschafters nach sich. Als Eröffnungsact des zweiten Semis präsentierten die Russen dann selbst exakt die gleichen tanzenden Bären, Matroschkas und Kalinka-Chöre, über die sie sich zuvor beklagt hatten. Nur, dass der Moskauer Act anscheinend bierernst gemeint war. Womit sich erneut zeigte: wer nicht über sich selbst lachen kann, dem ist auch sonst nicht zu trauen. http://youtu.be/XYJwnCsMBfo Verstehen Sie Spaß? Schwedens lustiger MF-Act Komoderatorin…
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Ers­tes ESC-Semi 2009: It’s kil­lin’ the Groove

Ers­tes ESC-Semi 2009: It’s kil­lin’ the Groove

Gerüchtehalber sechs Millionen Euro hatten sich die Russen im Vorjahr ihren auf Sieg getrimmten Beitrag 'Believe' kosten lassen. Bei der Ausrichtung des Wettbewerbs in Moskau protzten sie entsprechend hemmungslos: die größte Bühne aller Zeiten, die beeindruckendste Lichttechnik, die spektakulärsten Pausenacts. 42 Millionen Euro sollen sie für die Show ausgegeben haben, fast das Doppelte des üblichen Budgets. Und lieferten dennoch international ein beschämendes und unangenehmes Bild ab, aufgrund der rabiat exekutierten Auflösung des zeitgleich zum Eurovisionsfinale stattfindenden Moskauer CSD durch Sondereinsatzkräfte der Polizei. Und durch das wohl unfähigste Moderatorenteam der Grand-Prix-Geschichte. https://www.youtube.com/watch?v=ulVSOEuntOc Andrej Malakow, den männlichen Part, taufte meine liebe Kollegin Mery auf den…
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Zwei­tes Semi 2009 – die Proben

Zwei­tes Semi 2009 – die Proben

Nur noch zwei Tage, bis es ernst wird in Moskau. Zwei Probendurchgänge sind bereits gelaufen, und auch wenn sich an der kometenhaften Führungsposition von Alexander Rybak nichts geändert hat, konnten doch noch einige Beiträge ihre Position verbessern - oder verschlechtern, je nach visueller und akustischer Umsetzung. Oder fehlender Chemie zwischen den Duettanten. Wie es schöne Tradition ist, werden die Bühnenaufbauten und Choreografien immer absurder: nachdem die Griechen die erste Abschussrampe installierten, kam am Sonntag sogar Vladimir Putin ins Olympiastadium, um nach dem Rechten zu sehen. Das zweite Finale ist in diesem Jahr ohne Frage das stärkere und interessantere, daher soll…
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Ers­tes Semi 2009 – die Proben

Ers­tes Semi 2009 – die Proben

Schockschwerenot, wie die Zeit dahinrast! Wie bereits jeder weiß, gibt nun Marilyn Mansons Exfreundin Dita van Teese auf der Eurovisionsbühne die deutsche Miss Fist Gang Bang (gute Sache), der hr3-Moderator Tim Frühling, ebenfalls Teil der Familie, ersetzt den erkrankten Peter Urban als deutschen Kommentator (gute Besserung!) und im Olympiastadium von Moskau laufen bereits seit Tagen die Proben. Und ich komme mal wieder mit dem Videoclips schauen und kommentieren nicht hinterher. Nun gut, versuchen wir es wenigstens: hier die Songs aus dem ersten Semifinale, wie sie sich nach den ersten Durchläufen präsentieren. (mehr …)
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Zwei­tes ESC-Semi 2008: Pira­te Ladies of the Sea

Zwei­tes ESC-Semi 2008: Pira­te Ladies of the Sea

POR - TU - GAL!!! POR - TU - GAL!!! POR - TU - GAL!!! Ich muss um Verzeihung bitten, aber ich schreibe diese Zeilen noch ein wenig im Überschwang der Gefühle. Das letzte Mal, dass so viel Adrenalin durch meine Adern floss wie vor der Verkündung des zehnten und letzten Finalisten am Ende der zweiten Qualifikationsrunde in Belgrad gerade eben, sprang ich an einem Bungee-Seil 50 Meter in die Tiefe. Hätte der Name in dem allerletzten Umschlag, den die Moderatorin Jovana Janković nach endlosen Minuten hochgekochter Spannung verlas, nicht "Portugal" gelautet, wäre es in der Belgrader Halle wohl zu…
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Ers­tes ESC-Semi 2008: Frag nach Samen

Ers­tes ESC-Semi 2008: Frag nach Samen

The more, the merrier: wegen der weiterhin anschwellenden Zahl der mitmachwilligen Länder - in diesem Jahr war man bei der Rekordzahl von 43 Anmeldungen angelangt! - teilte die EBU die Qualifikation nunmehr auf zwei Halbfinale auf. Durch die müssen seither alle, mit Ausnahme der großen Fünf (DE, ES, FR, IT, UK) und des jeweiligen ausrichtenden Landes, sprich der Vorjahressieger. Mit der Aufteilung der Halbfinalisten auf mehrere, am bisherigen Abstimmungsverhalten orientierten Ländertöpfe versuchte man außerdem, dem allseits beklagten Blockvoting entgegenzuwirken. https://www.youtube.com/watch?v=qmD2vV1ffwU&list=PL1E26C28E87EFFF6F Alle Semifinalbeiträge am Stück als Playlist. Die Verdoppelung der Semis war ein geschickter Schachzug der EBU: zwar flogen damit noch…
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Pro­ben zwei­tes Semi 2008

Pro­ben zwei­tes Semi 2008

Die Tage Drei und Vier der Proben in Belgrad sind gelaufen, wohl die interessantesten von allen. Mit gleich drei sicheren Anwärtern auf das Finale, wenn nicht gar den Gesamtsieg - und einem möglichen Favoritensturz. Die neunzehn Semifinalisten vom kommenden Donnerstag gaben sich ein Stelldichein und ließen die Konkurrenz der ersten beiden Probentage alt aussehen. Es regierte konzentriertes High-Camp-High-NRG: und genau das ist es, was wir vom Contest wollen! (mehr …)
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Pro­ben ers­tes Semi 2008

Pro­ben ers­tes Semi 2008

Unfassbar - es ist schon wieder soweit! Seit Sonntag laufen in Belgrad die ersten Kameraproben. Leider kann ich dieses Jahr nicht vor Ort sein. Dafür sind alle wichtigen Eurovisionsblogs bereits in Belgrad und berichten auf das Fleißigste. Dazu stellt eurovision.tv sogar Videoclips von den Proben auf youtube ein - so kann man sich ganz entspannt von zu Hause aus einen Überblick verschaffen. Mittlerweile haben alle Teilnehmer des ersten Semifinales schon mal geprobt - höchste Zeit also für eine erste Bewertung! (mehr …)
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Semi­fi­nals 2008: Die Guten ins Töpfchen

Nächsten Montag ab 13:00 Uhr findet die Auslosung der Semifinalisten in Belgrad statt. Dann entscheidet sich, welches der 38 Teilnehmerländer in welcher der zwei Qualifikationsrunden starten darf. Für die Auslosung wurden die Länder in sechs Töpfe vorsortiert, aufgrund ihrer geografischen Lage und ihres Abstimmungsverhaltens seit 2004. Damit will die EBU einem erneuten Fiasko wie in 2007 vorbeugen, als im Semifinale fast alle westeuropäischen Staaten scheiterten. Željko Joksimović ist Stargast der auf eurovision.tv übertragenen Show. Vielleicht die schönste Balkanballade ever: Lane moje (mehr …)
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