ESC Semifinale

Ein­ge­führt erst­mals 2004, die­nen die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den zum Aus­sor­tie­ren der bes­se­ren, ori­gi­nel­le­ren, schrä­ge­ren Bei­trä­ge und sor­gen für ein Fina­le des stump­fen Mittelmaßes.

Semi­fi­nals 2008: Die Guten ins Töpfchen

Nächsten Montag ab 13:00 Uhr findet die Auslosung der Semifinalisten in Belgrad statt. Dann entscheidet sich, welches der 38 Teilnehmerländer in welcher der zwei Qualifikationsrunden starten darf. Für die Auslosung wurden die Länder in sechs Töpfe vorsortiert, aufgrund ihrer geografischen Lage und ihres Abstimmungsverhaltens seit 2004. Damit will die EBU einem erneuten Fiasko wie in 2007 vorbeugen, als im Semifinale fast alle westeuropäischen Staaten scheiterten. Željko Joksimović ist Stargast der auf eurovision.tv übertragenen Show. Vielleicht die schönste Balkanballade ever: Lane moje (mehr …)
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Zwei Semis in Belgrad

Zwei Semis in Belgrad

Jetzt ist es amtlich: es wird tatsächlich schon 2008 in Belgrad zwei Qualifikationsrunden (Semifinale) geben. Das hat die EBU gestern auf dem Treffen der Reference Group in Verona entschieden, wie esctoday.com berichtet. Der Eurovisionsverantwortliche Svante Stockselius auf eurovision.tv: "Wir sind überzeugt, dass die Einführung eines zweiten Semifinales zu einer stabileren Zukunft des Eurovision Song Contest beitragen wird." Nur noch das Gastgeberland und die Big Four sind automatisch für das Finale gesetzt, alle anderen müssen durch die beiden Vorrunden. Und auch die Jurys bekommen wieder ein wichtiges Mitspracherecht. Bescherte Serbien einen fixen Finalplatz in 2008: die dicke Lesbe aus Belgrad Und…
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ESC-Semi 2007: Wo ist Andorra?

ESC-Semi 2007: Wo ist Andorra?

Natürlich hätte ich auf die Enttäuschung vorbereitet sein müssen. Schließlich bin ich lange genug Fan, um zu wissen, dass die fiesen, geschmacksgestörten Televoter im Semifinale immer die besten Songs aussortieren. Ganze 28 Länder traten in diesem Jahr in der Qualifikationsrunde gegeneinander an, so viele wie noch nie seit der Einführung der Semis. Lediglich zehn Slots für das Finale am Samstag gab es, aber 16 von mir favorisierte Titel, die unbedingt hätten weiterkommen müssen! Selbst unter Zuhilfenahme der Finger konnte ich mir also ausrechnen, dass ein Gutteil meiner Lieblinge auf der Strecke bleiben werden. (mehr …)
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ESC-Semi 2006: I’ll fuck­ing win

ESC-Semi 2006: I’ll fuck­ing win

Westeuropäische Grand-Prix-Fanclubs bestehen in der Regel - in exakter Umkehrung der üblichen Bevölkerungsanteile - zu 95% aus schwulen Männern. Und die haben, logischerweise, einen völlig anderen Musikgeschmack als das beim Eurovision Song Contest abstimmende Massenpublikum an den Bildschirmen. Natürlich scherzten die im Athener Olympiastadion versammelten Fans noch vor Beginn des Halbfinales, dass man hinterher, wenn die zehn Finalisten feststünden, wohl mal wieder kopfschüttelnd in der Halle säße. Und genau so kam es auch. https://youtu.be/itM8IzJakNU Die beiden größten Schocks stellten das Ausscheiden der Fan-Favoritin Kate Ryan[ref]Die Belgierin hatte einst mit blasphemischen Coverversionen von unantastbaren Mylène-Farmer-Songs in ganz Westeuropa Hitparadenerfolge gefeiert und…
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ESC-Semi 2005: La Musi­ca Alpina

ESC-Semi 2005: La Musi­ca Alpina

Bedenkt man, wie spät die Ukrainer aufgrund der politischen Ereignisse im Land mit den Vorbereitungen anfingen, erstaunt, wie reibungslos und professionell der Abend im Sportpalast zu Kiew über die Bühne ging. Zwischen dem Eurovisionssieg in Istanbul und der Organisation dieses Contests lag eine manipulierte Präsidentschaftswahl und eine vollkommen friedliche, aber kraftvolle Revolution, angeführt unter anderem von der Vorjahressiegerin Ruslana. Dem Gejaule besorgter Fans zufolge stand schon zu befürchten, dass die Kombattanten auf einem eilig mit Teer zugekleisterten Kartoffelfeld würden singen müssen. Bis auf kleinere technische Pannen lief aber alles glatt. Mal abgesehen von der großen Panne: dem Ergebnis des Televotings. https://youtu.be/Zffgx9Fwsuc…
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ESC-Semi 2004: Take my Shoes and go straight

ESC-Semi 2004: Take my Shoes and go straight

Wer nicht zu den allereingefleischtesten Eurovisionsfans gehört, für den könnte der Begriff "Semi" bis heute Neuland sein. Kein Wunder: die deutschen Medien - inklusive der ARD - schweigen diese Neuerung beharrlich tot. Seit dem massenhaften Zustrom osteuropäischer Länder mussten bislang jedes Jahr etliche Antrittswillige aussetzen, was in den regelmäßig betroffenen Ländern zu einem starken Rückgang des öffentlichen Interesses führte. Als Abhilfe schuf die EBU 2004 ein brandneues Vorsortierfahren: die Qualifikationsrunde a.k.a. Semi, durch das alle durchmussten, die 2003 schlechter als Platz 10 abgeschnitten hatten. Mit Ausnahme der Big Four: Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland, die aufgrund ihrer Finanzkraft und Zuschauermassen stets…
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