Perlen

Tief muss man nach ihnen tau­chen, denn zu fin­den sind sie lei­der meist nur noch gut ver­steckt in den Semi­fi­nals oder gar den Vor­auswahl­run­den der natio­na­len Vor­ent­schei­dun­gen: die Rede ist von den unge­wöhn­li­chen Songs, den schrä­gen, den tra­shi­gen, den unge­wollt komi­schen, den unfrei­wil­lig tra­gi­schen und den über­se­he­nen stil­len Schön­hei­ten. In die­ser Rubrik wer­den die­se Schät­ze geho­ben. Viel Vergnügen!

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: The Mamas <span class="amp">&</span> the Papa

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: The Mamas & the Papa

In seiner vierten Vorrunde lief das hier so oft und viel gescholtene Melodifestivalen am gestrigen Abend dann doch noch mal stellenweise zu altem Glanz auf. Gleich zwei Direkt Til Finalen-Acts präsentierte es uns, die einmal mehr demonstrierten, wie man musikalische Mittelmäßigkeit so überzeugend verpackt, dass uns nichts weiter übrigbleibt, als es zu lieben. Das gilt natürlich zum einen für das Pop-Gospel-Trio The Mamas, das bereits 2019 als Backgroundchor den ESC-Auftritt von John Lundvik in Tel Aviv mit 'Too late for Love' zu etwas Besonderem veredelte und 2020 mit 'Move' den schwedischen Vorentscheid gewann, dann aber aufgrund der Covid-bedingten Absage des…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: der dop­pel­te Uku

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: der dop­pel­te Uku

Trotz der in diesem Jahr coronabedingt deutlich reduzierten Zahl an nationalen Vorentscheidungen ballte es sich am gestrigen langen Supersamstag dank der mangelnden Abstimmungsbereitschaft der einzelnen Rundfunkstationen mal wieder gewaltig: neben drei Finalrunden gingen ebenso viele Halbfinale über die Bühne, für deren Aufarbeitung ich mich daher schwerpunktmäßig auf die ausgeschiedenen Titel beschränken muss. Den Auftakt machte das zweite Semi der Eesti Laul, mit welcher der Sender bei der ersten Runde noch hilfreich auf den Donnerstag ausgewichen war. Warum nicht auch mit dieser, ETV? Die erfreulichste Mitteilung zuerst: kein Weiterkommen gab es für die Rockband Alabama Watchdog und ihren gleichnamigen, transphoben und…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: No Woman, no cry

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: No Woman, no cry

Das Patriarchat regiert mit eiserner Faust beim Eesti Laul: im ersten Semi des estnischen Vorentscheids 2021 fielen heute Abend ausnahmslos alle angetretenen Frauen gnadenlos durch, ins Finale kamen nur Männer weiter. Nun befanden sich unter ihnen mit den früheren Teilnehmern Koit Toome (der seine Sülzballade sehr unpassend in einer legeren Jeansjacke vortrug) und dem schätzungsweise 75jährigen Heiner-Bremer-Double Ivo Linna zwar zwei sehr bekannte Namen. Doch auch Tatjana Mihhailova-Saar (unter Freunden: Tanja), die Vertreterin von 2014, versuchte es erneut - und scheiterte gnadenlos. Dabei konnte ihr durch und durch belangloses, fröhliches Popschlagerchen 'Best Night ever' zumindest mit einer hübschen Hairography aufwarten…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Anhän­ger­la­dun­gen von Aquavit

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Anhän­ger­la­dun­gen von Aquavit

Welche verheerende Wirkungen die humorlose Eurovisionsjury selbst in ihrer Abwesenheit entfaltet, ließ sich dieses Wochenende bei den beiden Vorentscheidungs-Vorrunden in Skandinavien beobachten. Denn obwohl in diesem Stadium des Melodi Grand Prix die Zuschauer:innen alleine über das Wohl und Wehe der vier Bewerber:innen um das Ticket fürs MGP-Finale bestimmten, zeigten sie sich durch die jahrelange Erziehungsarbeit der Grauen Herren und Damen und deren ritueller Abstrafung alles auch nur entfernt Lustigen beim Eurovision Song Contest dergestalt nachhaltig konditioniert, dass sie in einem Anfall vorauseilenden Gehorsams den einzigen unterhaltsamen Beitrag des Abends schon im ersten Durchgang rauswählten. Die Rede ist natürlich von 'Bli…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: die tigh­te Büchse

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: die tigh­te Büchse

Mit der ersten von vier Vorrunden des Melodifestivalen begann am gestrigen Supersamstag die heiße Phase der diesjährigen Vorentscheidungssaison. Jedenfalls, wenn es nach der Aufmerksamkeit der internationalen Grand-Prix-Fans geht. Inhaltlich ist die Begeisterung für den schwedischen Vorentscheid kaum nachzuvollziehen: selten in meinem Leben langweilte ich mich so sehr wie gestern Abend bei dieser Parade von sieben gleichermaßen grundegalen, müden Mainstream-Popsongs, von denen mich nicht einer auch nur im Entferntesten erreichte. Dem Auftrag zur Unterhaltung kam als einziger der gutgebaute Schwedenschnuckel Danny Saucedo in angemessener Weise nach, der für seine mittelmäßige Grand-Prix-Disco-Nummer 'Dandi dansa' ein gigantisches Bühnengimmick in Form eines von mehreren…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: I love my Bear

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: I love my Bear

Neben dem Vorentscheid in Frankreich fanden am gestrigen Supersamstag weitere Vorrunden in Norwegen und Litauen statt, die allerdings von wenig Belang für das eurovisionäre Geschehen sein dürften, geht es in beiden Ländern doch letztlich nur noch darum, wer im jeweiligen Vorentscheidungsfinale gegen die bereits fix gesetzten Top-Favoriten Keiino bzw. The Roop verlieren darf. Ungeachtet des offensichtlichen Ausgangs traten in der dritten Vorrunde des Melodi Grand Prix (MGP) auch gestern wieder vier Acts gegeneinander an, von denen lediglich einer pro forma weiterkam. Auf der Strecke blieben dabei zwei aus unterschiedlichen Gründen spannende Beiträge, die zwar beide nicht unbedingt musikalische Feuerwerke entzündeten,…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Some say that my Music is bad

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Some say that my Music is bad

Der zweite Vorentscheidungssamstag des neuen Jahres liegt hinter uns, und die Parallelen zum ersten waren unübersehbar. Wie schon vor sieben Tagen liefen zeitgleich die Vorrunden des norwegischen Melodi Grand Prix (MGP) und des litauischen Pabandom Iš Naujo (PIN); wie schon vor sieben Tagen fiel dabei ein alter weißer Mann mit einem irgendwie konservativ schmeckenden Schlager durch; und wie schon vor sieben Tagen richtete sich die gesammelte Aufmerksamkeit der Fans nicht auf die Vorrundenbeiträge, sondern auf einen außer Konkurrenz vorgestellten, fix fürs Finale gesetzten Song einer erst unlängst am Eurovision Song Contest teilgenommen habenden Band, die als Anwärter für den Sieg…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Thun­der and Glo­ria in der Bierbärenbar

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Thun­der and Glo­ria in der Bierbärenbar

Auch wenn es einem angesichts der aktuellen Seuchen- und politischen Weltlage beinahe ein bisschen surreal erscheint, so startete doch gestern die Hochphase der diesjährigen Vorentscheidungssaison mit zwei gleichzeitig laufenden Vorrunden in Norwegen und Litauen. In beiden Shows mussten die auftretenden Acts im zuschauer*innenfreien Sendestudio performen, in beiden Ländern übertünchten die Sender die peinliche Stille nach den Auftritten mit tosendem Dosenapplaus, was die Sache zwar nicht weniger steril und unnatürlich machte, aber immerhin etwas weniger fremdschämwürdig als beim deutschen Eurovisions-Finale 2020 aus dem Hamburger Delphi. Eine weitere Gemeinsamkeit verband die Auftaktrunden der zwei Meeresanrainerstaaten: in beiden flogen so erwartbar wie traurigerweise…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Vor­wärts in die Vergangenheit

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Vor­wärts in die Vergangenheit

Organisierte Eurovisionsfans können manchmal der übelste Menschenschlag auf diesem Planeten sein! Diesen Montag ging das mit 25 Teilnehmer:innen bestückte Semifinale des als albanische Vorentscheidung dienenden, traditionellen Festivali i Këngës über die Antenne. Das fand wegen Corona diesmal nicht im Kongresspalast zu Tirana statt, sondern auf dem mit einer imposanten Freilichtbühne bestückten Platz davor. Richtig: im Freien, mitten im Winter, bei, wie sich an den Dampfschwaden aus den Mündern der Interpret:innen unschwer erkennen ließ, knackiger Kälte! Und auch nicht wie sonst live, sondern als Aufzeichnung schon ein paar Tage vorab. Natürlich trat das Unvermeidliche ein und die Ergebnisse sickerten bereits am…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: vom ent­setz­li­chen, süßen und dra­ma­ti­schen Tod

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: vom ent­setz­li­chen, süßen und dra­ma­ti­schen Tod

Es liegt einfach kein Trost in dieser Zeit: während sich das Katastrophenjahr 2020 quälend langsam dem bitter ersehnten Ende entgegenschleppt, flankiert von einem abgewählten US-Präsidenten, der sich wie ein trotziger Fünfjähriger im Zimmer verbarrikadiert und wütend "ich hab aber nicht verloren" schreit, sowie von einer Schar von Solidaritäts- und Realitätsverweigerern, die im Angesicht der unvermindert wütenden Corona-Pandemie "Oh, wie ist das schön"-singend durch deutsche Innenstädte ziehen und mit solchen als "Querdenker-Demos" apostrophierten Superspreader-Events den Tod weiterverbreiten, und zwar in seiner grausamen Variante; währenddessen also tauchten in der bunt glitzernden Gegenwelt des Eurovision Song Contest in den zurückliegenden Tagen bereits die…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Can you feel the Love tonight

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Can you feel the Love tonight

Bevor am heutigen Abend beim weißrussischen Vorentscheid zwölf leider durch die Bank uninteressante Songs im Kampf um die Fahrkarte nach Rotterdam antreten, gilt es, noch schnell einen nostalgisch getrübten Blick auf die legendären jährlichen öffentlichen Auditions in Minsk zu werfen. Diese fanden heuer vor gut einem Monat statt und versammelten weniger Interessierte als in früheren Jahren. Denn im Versuch, der unter anderem mit den ehemaligen Repräsentant:innen Zena und Navi bestückten Auswahljury das Schlimmste zu ersparen, hatte der Sender BTRC verfügt, dass nur noch weißrussische Staatsangehörige vorsingen dürfen. Nicht alle kapierten das: neben 65 inländischen Acts bewarben sich dennoch 30 ausländische,…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Child­ren of the Revolution

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Child­ren of the Revolution

Bevor es mit dem bereits am Donnerstag startenden, nächsten Vorentscheidungs-Wochenende wieder in die maximale Überforderung geht, gilt es, noch zwei Semis vom vergangenen Samstag nachzureichen. In Portugal bot das traditionsreiche Festival da Canção, wie wir es von dem kleinen Land gewohnt sind, mal wieder eine frappierende Mischung aus völlig aus der Zeit gefallenen Musical-Nummern, lendenlahmen Schnarchballaden, abseitigem Ethnofolk und bizarren Darbietungen. Acht Acts kämpften am späten Abend um vier Finalplätze. Und leider erlaubten sich (genau weiß man es noch nicht, die Split-Voting-Ergebnisse hält der Sender RTP unter Verschluss) entweder das Publikum oder, deutlich wahrscheinlicher, die Jury beim Heraussieben einen massiven…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Vira­le Schlachten

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Vira­le Schlachten

Mit der üblichen Verspätung folgt heute noch der Nachschlag zum vergangenen Supersamstag, an dem neben gleich drei nationalen Finalen weitere vier Vorrunden und Semis über die Bühne gingen. Beginnen wir im hohen Norden beim isländischen Söngvakeppnin, wo sich im zweiten Semi zwei der Favorit:innen auf den Sieg im Finale nächsten Samstag durchsetzten. Der eine von ihnen, der fantastische Daði Freyr, gewinnt gerade international Momentum: sowohl der einflussreiche deutsche Satiriker und Talkshow-Host Jan Böhmermann als auch der neuseeländische Schauspieler Russell Crowe (sowie der deutsche ESC-Verantwortliche Thomas Schreiber) teilten heute auf Twitter den superlustigen, herrlich selbstironischen Videoclip zu 'Think about Thinks'. So…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: I should be straight

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: I should be straight

Bevor heute in wenigen Minuten der nächste Supersamstag beginnt, gilt es noch etliche Perlen vom letzten Wochenende nachzuliefern, an welchem ich im Zuge des längsten Vorentscheidungstages der bisherigen Eurovisionshistorie aus arbeitskapazitären Gründen leider gezwungen war, etliche Vorrunden und Semis zu vernachlässigen. Den herbsten Verlust gab es dabei in der Ukraine zu beklagen. Dort hatten wir das seltene Vergnügen, einem knapp vierminütigen schamanistischen Ritual beiwohnen zu dürfen, zu dem uns Katya Chilly und ihr Geistheilerzirkel einluden. Der bestand aus einem pittoresk gekleideten Druiden, der völlig in sich versunken heilige Verse murmelte; drei Damen, die den, wenn man so will, entfernt an…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Boys do cry

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Boys do cry

Spüren Sie ihn auch, liebe Leser:innen, den steigenden Adrenalinspiegel? Kein Wunder: pünktlich zum 1. Februar erhöhte die laufende Vorentscheidungssaison 2020 am gestrigen Supersamstag europaweit die Drehzahl und bombardierte uns mit gleich vier Semifinalen, darunter der ersten Runde des schwedischen Melodifestivalen. Überall, so scheint es, kommt man mittlerweile in die Gänge. Außer in Deutschland. In Hamburg schreckte man gestern nur kurz aus dem eurovisionären Dornröschenschlaf auf und postete folgende Nicht-Info zum heimischen Vorentscheid: https://twitter.com/eurovisionde/status/1223639746259439620?s=20 Und ehrlich gesagt: egaler könnte es mir mittlerweile nicht mehr sein, erwarte ich vom NDR schon längst nichts mehr außer gelegentlichen versehentlichen Zufallstreffern. Daher flugs wieder zurück…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: The Funds have been spent

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: The Funds have been spent

Ein weiterer kleiner Supersamstag liegt hinter uns, und erneut schrägte es auf dem Weg nach Rotterdam etliche, nunja, schräge Acts. So beispielsweise in Norwegen den 19jährigen Alexandru Gros Grindvoll, der bereits 2016 am dortigen Vorentscheid Melodi Grand Prix teilnahm, damals als Teil der Boyband Suite 16, und der heuer mit der erfrischend billigen Plastikpop-Perle 'Pink Jacket' einen astreinen Tooji-Gedächtnisact ablieferte, wenngleich unter vertauschten Vorzeichen: während der 2012er Vertreter des erdölreichen Königtums zu seinem damaligen Klopper 'Stay' eine astreine Tanzperformance ablieferte, diese jedoch mit fußnägelaufrollend schiefem Gesang konterkarierte, hielt sich Alexandru in der dritten Vorrunde des MGP fern von falschen Tönen,…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Never mind the Verse

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Never mind the Verse

Gefühlt deutlich später und zähflüssiger als in vorangegangenen Jahren nimmt die Vorentscheidungssaison 2020 nun doch langsam Fahrt auf: die ersten beiden Samstage mit parallel laufenden Auswahlrunden liegen hinter uns, wenngleich es sich lediglich um Semis beziehungsweise Nachwuchswettbewerbe handelte. Nichtsdestotrotz können wir bereits zum jetzigen Zeitpunkt den Banjo-Laura-Preis für die dümmste und kriminellste Fehlentscheidung des gesamten Jahrgangs verleihen, und zwar an die litauischen Juror/innen. Der Sender des Baltenstaates, LRT, verpasste der dortigen Vorentscheidung zwar heuer den hoffnungsvoll-trotzigen Untertitel Pabandom iš naujo! (Lass es uns nochmal versuchen!). Viel Neues ließ sich aber bislang nicht finden: wie gewohnt liegt die Dichte an offensichtlich…
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Ein Greis im Laber­flash: die FiK-Semis 2020

Ein Greis im Laber­flash: die FiK-Semis 2020

Nichts geht doch über das lieb gewonnene Vorweihnachtsritual des Festivali i Këngës (FiK)! Bereits zum 58. Mal findet das traditionsreiche, wie der Eurovision Song Contest selbst am Vorbild des italienischen San-Remo-Festival geschulte Liederfest heuer statt und dient erneut als Vorentscheid für Rotterdam. Nach einem ebenso halbherzigen wie umstrittenen Modernisierungsversuch mittels einer Halbplaybackrunde kehrte der albanische Sender RTSH diesmal flugs zur altgewohnten Ausrichtungsform mit klassischem, großem Rundfunkorchester und zwei Qualifikationsrunden zu je zehn Kombattant/innen zurück. Ebenso traditionell auch die jeweils (!) fünfundvierzigminütige (!!) Verspätung, mit der beide (!!!) Semis sowohl am Donnerstag als auch am Freitag starteten und die RTSH mit…
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Per­len der Vor­ent­schei­dung: die ser­bi­sche Strickliesel

Per­len der Vor­ent­schei­dung: die ser­bi­sche Strickliesel

Bevor der heutige letzte Supersamstag der Vorentscheidungssaison 2019 unsere letzten Kraftreserven fordert, gilt es noch, die beiden Semifinale der serbischen Beovizija Revue passieren zu lassen, die am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche über die Bühne gingen und die sich über weiteste Strecken in einer schier unglaublichen Nostalgie ergingen. Während man nämlich die jeweils 12 Kombattant/innen je Runde, von denen die Hälfte ins Finale passieren durfte, in einer knappen Dreiviertelstunde Schlag auf Schlag durch das Programm prügelte, unterbrochen nur von kaum einminütigen Einspielern (sieh und lerne, NDR!) füllte der Sender RTS die verbliebenen mehr als zwei Stunden Sendezeit bis zum Bersten…
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