Unsere Lieblinge

News & Klatsch von ehe­ma­li­gen und aktu­el­len ESC-Teil­neh­mer/in­nen.

Eine Ära endet: Lys Assia ist tot

Eine Ära endet: Lys Assia ist tot

Für altgediente Eurovisionsfans kam die Nachricht wie ein Schock: am gestrigen Samstag verstarb Medienberichten zufolge die dreifache schweizerische Grand-Prix-Teilnehmerin und Siegerin der Premierenausgabe des Wettbewerbs von 1956, Lys Assia, im Alter von 94 Jahren in einem Krankenhaus in Zollikon bei Zürich. Damit geht eine Ära unwiederbringlich zu Ende, denn Assia hatte unter eingeschworenen Anhängern des europäischen Liederfestivals den Status einer Galionsfigur inne, die den selben Rang einnahm wie Cher im Bereich der Popmusik oder Keith Richards im Rock: dass die unverwüstliche "Grand Dame des Chanson" (Blick) selbst einen Atomkrieg unbeschadet überleben würde, auf jeden Fall aber uns gewöhnliche Sterbliche, galt…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Kei­ne Lie­be für Sasha Bognibov

Nein, sie werden wohl keine Freunde mehr, die moldawische Gothic-Legende Sasha Bognibov und sein Heimatsender TRM. Seit über einer Dekade reicht der nach seiner Eigenbeschreibung für "Güte und Gerechtigkeit" eintretende Künstler Jahr für Jahr Beitrag um Beitrag zur Melodie pentru Europa, dem Vorentscheid des rumänischen Bruderlandes, ein. Und nicht ein einziges Mal überlebte er die Vorstellungsrunde. So auch 2018: am vergangenen Mittwoch versammelte der Sender alle (!) 27 Bewerber/innen um das moldawische Eurovisionsticket zu den Audițiile, dem öffentlichen Vorsingen, in einer Karaokebar (!) in der Hauptstadt Chisinau. Und obschon Sasha den Liedernachmittag mit seinem aktuellen Song 'Love' eröffnen durfte und eben dieser…
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Mada­le­na Iglé­si­as ist tot

Wie der Blog EuroVisionary berichtet, verstarb die portugiesische Eurovisionsvertreterin von 1966, die fabelhafte Madalena Iglésias, heute Morgen im Alter von 78 in einer Klinik in Barcelona. Die Sängerin mit dem charakteristisch kantigen Gesicht nahm in den Sechzigern mehrfach am heimischen Festival da Cançāo teil, das sie 1966 mit gleich drei Beiträgen deutlich dominierte und mit dem Schlager ‚Ele e ela‘ (‚Er und sie‘), heute ein immer wieder gerne gehörter Evergreen, sehr klar gewann. Dabei wagte ihr Titel für portugiesische Verhältnisse geradezu Unerhörtes, handelte es sich doch – man mag es angesichts des Hangs ihrer Landsleute zu fadem Fado kaum glauben – um einen Uptemposong! Beim…
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Open your Heart: war­um Alex­an­der Rybak eine fai­re Chan­ce verdient

Es war eine kleine Bombe, die heute morgen platzte, als der norwegische Sender NRK das (beeindruckend hochklassige) Line-up des Melodi Grand Prix 2018 bekanntgab: neben einigen anderen großen Namen versucht sich auch der Erdrutschsieger des Eurovision Song Contest 2009, Alexander Rybak, an einem Grand-Prix-Comeback. Und er tut dies mit Stil: sein Wettbewerbsbeitrag heißt 'That's how you write a Song', was sich zwar mit einem sympathisch-selbstironischen Augenzwinkern verstehen lässt, zugleich jedoch eine ziemliche Ansage ist und von einem nicht gerade geringen Selbstvertrauen kündet. Und das ist berechtigt: die hoch infektiöse, groovende Popnummer bleibt schon beim ersten Anhören sofort in den Ohren…
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Desti­na­ti­on Euro­vi­si­on: Frank­reich hat sei­ne Lena gefunden!

"Du hast Star-Appeal. Menschen werden Dich lieben"! Diesen denkwürdigen Satz sagte Marius Müller-Westernhagen, einer der Juroren von Unser Star für Oslo (USFO), dem deutschen Vorentscheid von 2010, nach dem allerersten Auftritt der späteren Eurovisionssiegerin in der Sendung zu Lena Meyer-Landrut. Der Rest ist, wie wir wissen, Geschichte... Einen ähnlichen Gänsehautmoment konnte man am gestrigen Abend im französischen Vorauswahlformat Destination Eurovision erleben, ausgelöst durch den erst achtzehnjährigen Lisandro Cuxi, Sieger der aktuellen gallischen Ausgabe der Castingshow The Voice. Wie schon bei USFO stimmten auch bei der Destination alle neun Semifinal-Teilnehmer/innen zunächst eine selbst gewählte Coverversion an, und Cuxi entschied sich für 'Billie Jean' von Michael…
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Die Hit­ze der Jungs: Fran­ce Gall ist tot

Im Alter von 70 Jahren starb heute in Paris die Siegerin des Eurovision Song Contests von 1965, France Gall, infolge eines Krebsleidens. Die als Isabelle Geneviève Marie Anne Gall gebürtige Französin, die den patriotischen Künstlerinnennamen France wählte, um nicht mit ihrer Grand-Prix-Kollegin Isabelle Aubret (→ FR 1962, 1968) verwechselt zu werden, brach laut Wikipedia mit Unterstützung ihrer Eltern bereits mit 15 Jahren die Schule ab, um als Sängerin Karriere zu machen. Schon ihre erste Single von 1963, das von ihrem Vater geschriebene 'Ne sois pas si bête' (Sei nicht so dumm), war im Heimatland ein kommerzieller Erfolg. Ihre Teilnahme als luxemburgische Vertreterin…
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Ein Herz kann man nicht reparier’n: ein Spen­der­or­gan für Sal­va­dor Sobral

Seit September bangten Fans um den diesjährigen Gewinner des Eurovision Song Contest, den Portugiesen Salvador Sobral. Seither lag der an einer chronischen Herzinsuffizienz leidende Hippie-Schlumpf, der im Mai 2017 einen ganzen Kontinent mit seiner verträumten Ballade 'Amar pelos dois' verzaubern konnte, auf der Intensivstation eines Lissabonner Krankenhauses. Am vergangenen Freitag transplantierten ihm die Ärzte nun ein Spenderorgan. Nach Mitteilung des Krankenhauses sei "der Eingriff gut verlaufen", der Patient wohlauf, wie unter anderem das Hamburger Abendblatt meldete. Dennoch ist die kritische Phase noch nicht überwunden: bis zu zwei Wochen nach der Operation können noch Infektionen oder Abstossreaktionen auftreten. Sollte alles gut…
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Ein Kunst­herz für Sal­va­dor Sobral?

Es ist nicht ohne eine gewisse, bittere Ironie: in seiner Siegeransprache beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew teilte der sympathisch verschrobene Portugiese Salvador Sobral noch gegen artifizielle "Plastikmusik" aus - nun muss er sich unter Umständen ein künstliches Herz einpflanzen lassen, wie esctoday am Donnerstag unter Bezug auf einen Artikel des französischen Portals Voici berichtete. Danach habe sich der Zustand des 27jährigen, der zuletzt in der Intensivstation eines Lissabonner Krankenhauses ums Überleben kämpfte, zwar zwischenzeitlich leicht verbessert, sei aber nach wie vor kritisch. Er stehe zwar ganz oben auf der Liste für ein Spenderorgan, das er laut dem Pressebericht…
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Bekommt Mann­heim die Joy-Fleming-Brücke?

Mit dem mundartlich dargebotenen 'Neckarbrückenblues' immortalisierte die gebürtige Pfälzerin Joy Fleming im Jahre 1971 das verbindende Bauwerk zwischen dem südlichen und dem nördlichen Teil Mannheims. Auch, als sie Deutschland vier Jahre später beim Eurovision Song Contest in Stockholm vertrat, blieb sie dem Thema des über trennende Gewässer gespannten Verbindungsweges treu: 'Ein Lied kann eine Brücke sein' fasste wie vielleicht kein zweiter Beitrag den Grundgedanken des Grand Prix als ein die Menschen vereinendes Event mit der Musik als gemeinsamer Sprache zusammen. Nach ihrem viel zu frühen Tod vor wenigen Tagen fordern nun, wie die Süddeutsche heute berichtet, prominente Künstler wie der…
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Kein Koso­vo in Lis­sa­bon – und wohl auch kein Siegel

Wie esctoday heute berichtet, wird - entgegen aller Fan-Spekulationen - das Kosovo 2018 nicht beim Eurovision Song Contest debütieren. Der Sender der abtrünnigen ehemals serbischen Republik, RTK, erfülle nicht die Voraussetzungen einer Voll- oder assoziierten Mitgliedschaft bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und könne daher nicht am gemeinsamen Gesangswettbewerb teilnehmen, wie die Genfer Organisation auf Nachfrage sagte. RTK hatte sich hingegen Hoffnungen gemacht: "Letztes Jahr stellte uns die Reference Group in Aussicht, dass das Kosovo am ESC teilnehmen könne, wenn das Gastgeberland die Unabhängigkeit des Kosovos anerkennt," behauptet der Generaldirektor des von den Genfern bei seinem Aufbau technisch und mit Know-How…
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Joy Fle­ming ist tot

Die Interpretin des besten deutschen Grand-Prix-Liedes aller Zeiten weilt nicht mehr unter uns: wie unter anderem der Spiegel heute unter Bezugnahme auf eine Meldung des SWR berichtet, verstarb die als Erna Raad in der Pfalz geborene Jazz- und Soulsängerin Joy Fleming am gestrigen Mittwoch im Alter von 72 Jahren. Dies bestätigte ihr Management. Fleming vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest von 1975 in Stockholm mit dem sensationellen 'Ein Lied kann eine Brücke sein', das wegen seines grandprixesken (aber nicht kitschigen) Textes und vor allem aufgrund der herausragenden stimmlichen Fähigkeiten der fantastischen Joy in Erinnerung bleibt. Leider belegte sie in Schweden lediglich…
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Sal­va­dor Sobral unter­bricht Karriere

Sal­va­dor Sobral unter­bricht Karriere

Sorge um den diesjährigen Gewinner des Eurovision Song Contest, Salvador Sobral: wie der 27jährige Portugiese, der im Mai 2017 mit seiner verschrobenen, intimen Performance beim europäischen Wettsingen einen ganzen Kontinent verzauberte und den ersten Sieg in der über vierzigjährigen, an Enttäuschungen nicht armen Grand-Prix-Geschichte seines Landes holte, gestern in einem Youtube-Video erklärte, muss er seine Musikkarriere bis auf Weiteres unterbrechen, um sich die Hände der Ärzte zu begeben. Schon bei den Proben in Kiew hatte sich der charmante Hipster-Schlumpf krankheitsbedingt von seiner Schwester Luísa, der Autorin seiner verträumten Jazzballade 'Amar pelos Dois', vertreten lassen. Seinerzeit - und auch aktuell wieder…
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Grü­ße aus dem Som­mer­loch: Tony Mar­shall will zum ESC

Alljährlich kommen sie zur nachrichtenarmen Zeit unter ihren Steinen hervorgekrochen, die Untoten des Schlagergeschäfts, denen sich sonst kaum noch eine Bühne bietet, und geben eine so aussichtslose wie öffentliche Bewerbung für den Eurovision Song Contest ab. Nun reiht sich auch Tony Marshall in diese Armee der Verzweifelten ein und bringt sich in Deutschlands widerlichstem Schundblatt, der Bild, in Position: "In den vergangenen Jahren haben wir uns nur blamiert. Zwölf Punkte kennen wir gar nicht mehr. Beim ESC geht es um das Lied. Darauf sollten wir uns besinnen," so vertraut er der Springer-Gazette sein Geheimrezept für einen Grand-Prix-Erfolg an. Als Referenz…
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Zu wis­sen, ich hab den Song Con­test über­lebt: Wil­fried Scheutz ist tot

Zu wis­sen, ich hab den Song Con­test über­lebt: Wil­fried Scheutz ist tot

Als der "große alte Mann des Austropop" sagte ihn der Moderator Pat Kenny beim Eurovision Song Contest 1988 in Irland an, bei dem Wilfried Scheutz mit, man muss es leider so sagen, einem der schlechtesten Eurovisionsbeiträge aller Zeiten den letzten Platz und die gefürchteten Nul Points holte. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Urgestein der Neuen Österreichischen Volksmusik bereits eine bewegte Karriere hinter sich: mit rockigen Neuinterpretationen bekannter Volkslieder wie 'Ziwui, Ziwui' oder dem 'Kufsteinlied' und mit genial-skurrilen Popsongs wie 'Highdelbeeren' (begleitet von einem der legendärsten Videoclips aller Zeiten) feierte er in den Siebzigern und Achtzigern große Erfolge und schrieb sich ins…
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Cry no more: Mut­ter der O’ge­ne-Schwes­tern gestorben

Isolde Vol-Malee, die Mutter der drei diesjährigen niederländischen Eurovisionsvertreterinnen Lisa, Amy und Shelley Vol, ist heute im Kreise ihrer Familie gestorben, wie O'gene vor etwa einer Stunde bekannt gaben. 'Lights and Shadows', der von ihrem Vater mitverfasste Beitrag der drei Schwestern für Kiew, war ihrer Mutter und ihrem jahrelang Kampf gegen eine seltene Art von Knochenkrebs gewidmet, den sie nun verlor. O'gene posteten auf Facebook: "Wir vertrauen darauf, dass ihre Kampfbereitschaft, ihre positive Einstellung, ihre Ausdauer und ihr ewiges Lachen uns die Kraft geben, um weiter zu machen. Jetzt ist große Trauer angesagt. Wir hoffen, dass alle unsere Privatsphäre respektieren und…
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Du kannst nicht immer 17 sein: Chris Roberts ist tot

Wie zahlreiche Medien berichten, starb der deutsche Schlagersänger und Plattenmillionär Chris Roberts am vergangenen Sonntag im Alter von 73 Jahren in einem Berliner Krankenhaus an Krebs. Roberts, mit bürgerlichem Namen Christian Klusáček, war von 1969 an für fast zehn Jahre ständiger Dauergast in der ZDF-Hitparade und rollte mit Titeln wie 'Ich bin verliebt in die Liebe', 'Hab ich Dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe' oder 'Wann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara' die Charts auf. Laut dem Spiegel verkaufte er im Laufe seiner Schlagerkarriere insgesamt rund elf Millionen Tonträger. Lustiges Detail: als noch zu Kriegszeiten geborenes Kind…
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The Party’s over now: San­dra Ree­mer ist tot

The Party’s over now: San­dra Ree­mer ist tot

Dreimal vertrat Sandra Reemer die Niederlande beim Eurovision Song Contest und steuerte jedesmal überdurchschnittlich gute Grand-Prix-Lieder bei: 1972 in Edinburgh als Teil des Duos Sandra & Andres mit dem karnevalesken Schunkelschlager 'Als het um de Liefde gaat', in Deutschland unter dem Titel 'Was soll ich tun' ein Hitparadenerfolg, 1976 in Den Haag mit dem nachdenklich-schwungvollen 'The Party's over now' und 1979 in Jerusalem mit dem von ihrem Ehemann Ferdi Bolland und seinem Bruder komponierten, supereingängigen Discoschlager 'Colorado', ebenfalls ein Hit in etlichen europäischen Ländern, hier unter dem Namen Xandra. In dieser Schreibweise hatte die auf der Insel Java (damals noch eine holländische Kolonie)…
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Zei­tungs­be­richt von 1956: Lys Assia gewann mit 102 Punkten

Zei­tungs­be­richt von 1956: Lys Assia gewann mit 102 Punkten

Wie die Fan-Seite Eurofestival Italia in dieser Woche enthüllte, soll es sich bei dem ersten Grand-Prix-Sieg in der mehr als sechzigjährigen Geschichte des Wettbewerbs um einen sehr eindeutigen gehandelt haben. Einer der Fan-Seite zufolge aus einem Archiv ausgegrabenen Besprechung des Premieren-Wettbewerbs im schweizerischen Lugano in der Tageszeitung La Stampa vom 25. Mai 1956 zufolge konnte Lys Assia (→ CH 1956, 1957, 1958) für ihr Lied 'Refrain' 102 Punkte auf sich vereinen. Bislang wusste man lediglich, dass die Jurys sie zur Siegerin gekürt hatten, danach aber alle Stimmzettel vernichteten, so dass kein genaueres Ergebnis bekannt war. Bis auf kurze Ausschnitte aus der Siegerreprise besteht auch keine…
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Alex Flo­rea bezich­tigt Sal­va­dor Sobral des Theaterspiels

Alex Flo­rea bezich­tigt Sal­va­dor Sobral des Theaterspiels

Nach dem Schweden Robin Bengtsson hat sich nun auch der rumänische Rapper Alex Florea ('Yodel it!') kritisch über den am vergangenen Samstag siegreichen Portugiesen Salvador Sobral geäußert. Wie Wiwibloggs rapportiert, äußerte er heute früh in einem live ausgestrahlten Video-Interview mit der rumänischen Tageszeitung Adevarul Zweifel an den gesundheitlichen Problemen des schlumpfigen Hipsters und verbreitete die Theorie, es handele sich dabei um Mitleids-"Marketing", wie es in Castingshows an der Tagesordnung sei: "Seine Hintergrundstory funktionierte, das Publikum hat es geschluckt," so Florea. Sobral war auf Anraten seiner Ärzte erst später als seine Konkurrent/innen nach Kiew angereist und etlichen Proben ferngeblieben, in den Medien machten…
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Getrof­fe­ne Elche blö­ken: Robin Beng­ts­son kri­ti­siert Sobral

Getrof­fe­ne Elche blö­ken: Robin Beng­ts­son kri­ti­siert Sobral

Es sei ein Sieg der "echten Musik," so formulierte es der portugiesische Gewinner des Eurovision Song Contest 2017, Salvador Sobral, bei seiner Siegeransprache am vergangenen Samstagabend, über das, was er als wegwerfbare "Fast-Food-Musik" bezeichnete: den inhaltsleeren Mainstreampop nämlich, der keinerlei authentische Geschichte erzähle oder keine Gefühle transportiere. Und, sind wir ganz ehrlich: die Meisten von uns werden in diesem Moment intuitiv an den klassischen, hochglanzpolierten Schwedenschlager gedacht haben, der seit Jahren den Grand Prix nicht nur für sein Heimatland dominiert. Das ging wohl auch dem diesjährigen schwedischen Vertreter Robin Bengtsson so, der mit 'I can't go on', einem geradezu prototypischen Beispiel…
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Dem Arsch von Kiew droht der Knast

Dem Arsch von Kiew droht der Knast

Wer vergangene Samstagnacht während der Wertungspause beim Finale des 62. Eurovision Song Contest in Kiew gerade kurz mit der Stimmabgabe, dem Plaudern mit Freunden oder dem Getränkenachschub beschäftigt war oder auch nur kurz blinzelte, verpasste womöglich die ärgerlich-unterhaltsamsten fünf Sekunden der gesamten Show: während die Vorjahressiegerin Jamala gerade ihre spektakulär langweilige und musikalisch erstaunlich farblose neue Single 'I believe in U' vorstellte, enterte ein mit der australischen Flagge umhüllter Mann urplötzlich die Satellitenbühne, umtänzelte kurz die ukrainische Sängerin (die sich nichts anmerken ließ und ihren Auftritt professionell weiter durchzog), um dann überraschend blankzuziehen und seinen Allerwertesten in die Kamera zu strecken. So schnell, wie er…
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ESC-Fina­le 2017: Gift im Instrument

ESC-Fina­le 2017: Gift im Instrument

Es war ein denkwürdiger Abend der Verzauberung am gestrigen Samstag in Kiew. Ein Mann schaffte es, einem ganzen Kontinent den Kopf zu verdrehen und Millionen von Menschen tief in ihren Herzen berühren. Und das mit einer extrem zurückgenommenen Inszenierung und einem völlig aus der Zeit gefallenen Lied, das klang, als sei es für eine romantische Filmschnulze aus den Fünfzigerjahren geschrieben worden, bei dem man im eigenen Kopfkino die junge Audrey Hepburn mit tränenvernebeltem Blick durch das schwarzweiß fotografierte Lissabon spazieren sehen konnte. Salvador Sobral, so der Name des koboldhaften jungen Portugiesen, verweigerte sich als Einziger der 26 Finalacts der Nutzung…
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Zwei­tes ESC-Semi 2017: We have lost our Verona

Zwei­tes ESC-Semi 2017: We have lost our Verona

Warum macht ihr so etwas, liebe Bühnenbildverantwortliche? Warum versteckt ihr in diesem Jahr praktisch alle die Chorsänger/innen hinter der Bühne? Schon im ersten Semifinale 2017 am vergangenen Dienstag irritierte es maßlos, wenn man mit den Augen lediglich eine einzelne, völlig verloren im Farbenwirbel des Backdrops verschwindende Person auf der Bühne sah, gleichzeitig jedoch mit den Ohren wahre Choräle erschallen hörte und das völlig überforderte, bedauernswerte Gehirn diese beiden sich gegenseitig widersprechenden Sinneswahrnehmungen irgendwie zusammen bekommen sollte, ohne dabei zu implodieren. Bei der gestrigen zweiten Qualifikationsrunde dann, erneut ausgetragen in der nur mäßig besetzten Internationalen Ausstellungshalle zu Kiew, erneut bestückt mit der irgendwo…
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Kin­der­bo­nus: Kris­ti­an Kos­tovs Krim-Kon­zert bleibt ohne Konsequenz

Kin­der­bo­nus: Kris­ti­an Kos­tovs Krim-Kon­zert bleibt ohne Konsequenz

Ein Krim-Auftritt des diesjährigen bulgarischen Eurovisionsrepräsentanten Kristian Kostov bleibt für den knapp siebzehnjährigen Sänger sanktionslos, wie Eurovoix heute unter Bezugnahme auf ukrainische Online-Portale rapportiert. Am gestrigen Abend - nur einen Tag vor dem geplanten Auftritt in der heutigen zweiten Qualifikationsrunde des Eurovision Song Contest 2017 - machten Gerüchte die Runde, dass der in Moskau als Kind bulgarisch-kasachischer Eltern geborene Kostov, ebenso wie die hierfür von Seiten der ukrainischen Sicherheitsbehörden mit einem dreijährigen Einreiseverbot belegte ursprüngliche russische Partizipantin Julia Samoylova, nach der Annexion der Krim durch Russland im Februar 2014 auf der Halbinsel aufgetreten sein soll. Dies bestätigte sich heute: die russische Ausgabe der…
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Ers­tes ESC-Semi 2017: no more Drama

Ers­tes ESC-Semi 2017: no more Drama

Je unsicherer die Zeiten, um so mehr suchen die Menschen fröhlich stimmende Ablenkung und Zerstreuung, so jedenfalls suggeriert es das Ergebnis der ersten Qualifikationsrunde des Eurovision Song Contests 2017, das am gestrigen Dienstagabend im Internationalen Ausstellungszentrum zu Kiew über die Bühne ging. Bestimmten im Vorfeld dieses Jahrgangs noch die schändlichen Ränkespiele um das vom Gastgeberland Ukraine verhängte Einreiseverbot gegen die russische Repräsentantin Julia Samoylova sowie die deutlich verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um die Veranstaltung die öffentliche Wahrnehmung des Wettbewerbs und schufen damit ein mulmiges Klima, so setzten sich im gestrigen Semi größtenteils diejenigen Beiträge durch, die sich an eher uptemporären, aktuellen Sounds orientierten…
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