Nul Points

ESC Hall of Shame, Raum 9: 1981

22. Nil­poin­ter: Nor­we­gen (3) Finn Kal­vik Ald­ri i Livet

Auf Plat­te eine aus­ge­spro­chen sanf­te, zer­brech­li­che Bal­la­de (mit einem hauch­zar­ten Intro aus dem Mun­de von Abba-Agne­t­ha!) prä­sen­tie­rend, muss­te der im Sport-Shirt mit Som­mer­schal völ­lig unan­ge­mes­sen geklei­de­te Finn beim Con­test in Dub­lin gegen die vom Orches­ter errich­te­te Klang­mau­er anschrei­en: der Tod für sein lah­mes Lied­chen, das zudem schwach anfängt und dann stark nach­lässt. Tra­gisch: anders als sein Lands­mann und Null-Punk­te-Kol­le­ge Jahn Tei­gen ging der men­tal zart­be­sai­te­te (und bis dahin recht erfolg­rei­che) Nor­we­ger mit sei­nem Tritt ins Fett­näpf­chen wenig sou­ve­rän um. Und wur­de so im Hei­mat­land zur Ziel­schei­be des Spotts, wo eine wöchent­li­che TV-Sati­re­show in regel­mä­ßi­gen “Finn Kal­vik News” von sei­nem sich anschlie­ßen­den, aus­gie­bi­gen Kar­rie­re­loch berich­te­te. Eine Häme, die den Künst­ler sehr nach­hal­tig beu­tel­te, wie Tim Moo­re beim Inter­view für sein Nil-Poin­ter-Buch her­aus­fin­den musste.

Und wir blei­ben im skan­di­na­vi­schen Raum

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