Nul Points

ESC Hall of Shame, Raum 16: 1994

30. Nil­poin­ter: Litau­en (1) Ovi­di­jus Vyš­ni­aus­kas Lopšinė Myli­mai

Was für ein Entrée: erst­ma­lig ging der Bal­ten­staat 1994 in Dub­lin beim ESC an den Start – und kas­sier­te, wie drei­ßig Jah­re zuvor die Por­tu­gie­sen, zur Begrü­ßung gleich ein­mal Nul Points. Ovid, den das in Sachen Euro­vi­si­on damals wie heu­te voll­kom­men ahnungs­lo­se litaui­sche Fern­se­hen sehr kurz­fris­tig nomi­nier­te, muss­te die lyrisch hüb­sche Num­mer über das sanf­te Begeh­ren der Deflo­ra­ti­on in Win­des­ei­le an nur einem Nach­mit­tag schrei­ben: ent­spre­chend halb­gar hör­te es sich an. Da nutz­te auch der selbst­be­wuss­te Auf­tritt des bäri­gen Litau­ers lei­der nichts. In der ört­li­chen Leder­bar erfuhr Ovid aber sicher Trost und Zuspruch.

Und nun muss ich noch­mals an Ihre Wil­lens­kraft appel­lie­ren, denn Ende der Neun­zi­ger, an der Schwel­le des Über­tritts in die Tele­vo­ting-Ära, soll­te der sei­ner­zeit musi­ka­lisch auf dem letz­ten Loch pfei­fen­de Con­test noch­mals kurz zu alter Nil­poin­ter-Stär­ke zurück­fin­den.

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