Alex Christensen

ESC-Fina­le 2009: It comes as no Surprise

ESC-Fina­le 2009: It comes as no Surprise

Als haushoher Favorit ging er ins Rennen, als wolkenkratzerhoher Sieger ging er daraus hervor: der norwegische Knuffel Alexander Rybak. Punkte aus allen 42 abstimmenden Ländern, darunter sechzehn Mal die Höchstwertung; hundert Punkte Abstand zur Zweitplatzierten: das Abschneiden des nordischen Eurovisionsmärchens geriet zum erwartbarsten Sieg seit 1976. Und stand somit leider auch am Ende der wohl langweiligsten Punkteauszählung seit Menschengedenken. Die auch durch den neu eingeführten 50/50-Jury-Televoting-Mix nicht spannender wurde. Im Gegenteil: auch die Juror:innen setzten den norwegischen Geigentroll mit astronomischem Abstand an die Spitze. https://www.youtube.com/watch?v=WXwgZL4zx9o Alex und die Manamana-Singerettes (NO). Meine Vermutung, zubrotfreudige Juror:innen könnten gar die Verantwortung für das…
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Deut­scher Vor­ent­scheid 2009: Kiss, Fist, Gang-Bang

Deut­scher Vor­ent­scheid 2009: Kiss, Fist, Gang-Bang

Von einer "Kreativpause" war seitens des NDR die Rede. Und von der Chance, mit dem Verzicht auf einen öffentlichen Vorentscheid endlich echte Megastars zum Contest zu locken. Etablierte Künstler:innen, die sich nicht mit einer Niederlage in der Publikumsabstimmung die Karriere kaputt machen wollen und daher sonst immer kneifen. So tagte stattdessen eine funkhausinterne Jury unter Vorsitz des NDR-Unterhaltungschefs Thomas Quibeldey und entscheid sich unter den Tonnen von Einsendungen für einen ganz, ganz großen Namen. Atemlose Spannung, imaginärer Trommelwirbel, Tusch: Oscar Loya. Jawohl, meine Damen und Herren, der Oscar Loya! Wie jetzt, den kannten Sie nicht? Noch nie vorher gehört? Macht nichts,…
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