Andrei Zevakin

Eesti Laul 2022: Djan­go kauft heut kei­nen Fahrschein

Eesti Laul 2022: Djan­go kauft heut kei­nen Fahrschein

Es ging diesmal unfallfrei vonstatten in der Saku Suurhall zu Tallin: anders als noch im Semifinale der estnischen Eurovisionsvorentscheidung Eesti Laul 2022, wo die Rückkehrerin Elina Netšajeva während ihres Auftritts (Gott sei Dank verletzungsfrei) abstürzte, hielt im Finale die Stahlseilkonstruktion, an welcher die Popera-Diva sich für die hohen Jurynoten ihres Beitrags 'Remedy' in luftige Höhen hieven ließ. Fallen sollte die Sängerin am gestrigen Samstagspätnachmittag dennoch tief: ihr eher zäher Song landete im Jury-Ranking ganz hinten und stieß auch beim Publikum auf wenig Gegenliebe. Das traf im Übrigen sämtliche ehemaligen estnischen Eurovisionsvertreter:innen: im Gesamtranking noch hinter Elina schloss der im Vorfeld…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Flieg nicht so hoch, mein klei­ner Freund

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Flieg nicht so hoch, mein klei­ner Freund

Neben den vier Finalentscheidungen des vergangenen Supersamstages fanden in der zurückliegenden Woche quer durch Europa noch etliche Vorrunden statt, von denen an dieser Stelle das Wichtigste komprimiert zusammenfasst werden soll. Beginnen wir in Estland, wo am Donnerstag und am Samstag die beiden Halbfinale der Eesti Laul stattfanden, erstmals mit Live-Auftritten der 20 Überlebenden der vier bereits im vergangenen Jahr abgehaltenen und rein auf Videoclips basierenden Erstauswahlrunden. Jedenfalls größtenteils: einen kleineren Teil der Kombattant:innen hatte zwischenzeitlich die Seuche niedergestreckt, so dass auch hier ersatzweise der Clip zur Ausstrahlung gelangte. Ein unfairer Vorteil? Nicht unbedingt: auch bei den Live-Acts kamen so viel Chorstimmen…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Emo­ti­ons­lo­se Ejakulation

Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Emo­ti­ons­lo­se Ejakulation

Eine heimatsprachliche Woche fand am vergangenen Samstag statt beim zweiten Viertelfinale der Eesti Laul 2022: alle zehn Beiträge wurden auf estnisch gesungen. Was Landessprachennostalgiker:innen wohlig aufseufzen ließ, sorgte beim Blogbetreiber für Enttäuschung: genährt von der unwahrscheinlichen Ballung des Heimatidioms und insbesondere der Teilnahme der absoluten Eesti-Laul-Legende Meisterjaan, der uns bereits die unsterblichen Meisterwerke 'Unemati' und 'Parmupillihullus' schenkte, hoffte ich auf eine Rückkehr des so schmerzlich vermissten "Estonian Cool", dieser einzigartigen, genialen Schrägheit, wie sie nur das kleine Land am baltischen Meerbusen liefern kann. Und Jaan Tätte Juunior, so der bürgerliche Name des versponnenen Jünglings, lieferte. Mit 'Vahel lihtsalt' ('Manchmal einfach')…
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Eesti Laul 2021: Der dop­pel­te Koit

Eesti Laul 2021: Der dop­pel­te Koit

Warum es vielleicht nicht die beste Idee ist, im Jahr 1 nach dem seuchenbedingt ausgefallenen Eurovision Song Contest zwar eine pro forma offene nationale Vorentscheidung zu veranstalten, dazu aber auch den Vorjahressieger einzuladen, belegt das (erwartbare) Ergebnis der Eesti Laul-Finales vom vergangenen Samstag. Der schon 2020 aus unerfindlichen Gründen vom heimischen Publikum ausgewählte schleimige Schönling Uku Suviste setzte sich nämlich auch dieses Mal in beiden Abstimmungsrunden des estnischen Auswahlverfahrens durch und kann sich nun zu Recht 'The lucky One' nennen. Dabei gab sich die neunköpfige internationale Jury extra Mühe und verfrachtete ihn auf den achten Platz in ihrem Ranking. Dank…
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