Barbara Pravi

ESC-Fina­le 2021: Fünf ist Trümpf

ESC-Fina­le 2021: Fünf ist Trümpf

Für alles trägt Natalia Gordienco die Verantwortung. 2006, als die moldawische Sängerin mit ukrainischen Wurzeln das erste Mal am Eurovision Song Contest teilnahm, damals gemeinsam mit dem Ex-O-Zone-Mitglied Arsenium, gewannen, die Älteren erinnern sich vielleicht noch, die gestern als Stargäste im Pausenprogramm performenden Monsterrocker Lordi den europäischen Wettbewerb und erschütterten damit die Grundfesten des ehemaligen Chansonfestivals. Inklusive der bis dahin als unabänderlich geltenden Gewissheiten, dass für Hardrock kein Platz sei beim jährlichen Schlagerwettstreit und dass die Finnen nie gewinnen. Dieses Jahr ging Frau Gordienko erneut an den Start (über die unrühmliche Rolle ihres künstlerischen Strippenziehers Phillip Kirkorov bei mutmaßlichen Ergebnismanipulationen…
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C’est vous qui déci­dez 2021: Tanz, Discop­o­ny, tanz

C’est vous qui déci­dez 2021: Tanz, Discop­o­ny, tanz

Können wir bitte ganz schnell elf Ableger von Frankreich gründen und die rasch noch zum Eurovision Song Contest 2021 anmelden? Zwölf Songs umfasste der gestern Abend live und vor Studiopublikum veranstaltete gallische Grand-Prix-Vorentscheid C'est vous qui décidez (CVQD, Es ist ihre Entscheidung), und wirklich jeder einzelne von ihnen hätte es verdient, nach Rotterdam entsandt zu werden! Am Ende setzte sich in einem dreiteiligen, über Stunden zelebrierten und unnötig komplizierten Abstimmungsverfahren mit haushohem Abstand jedoch die vorige Favoritin in allen Fan-Polls durch, und das mit Recht. Die aus einer Pariser Musikantenfamilie stammende Barbara Pravi sorgte mit ihrer selbstgeschriebenen Ballade 'Voilà', einem…
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