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Bela­rus 2019: Hit me Baby, one more Time

Bela­rus 2019: Hit me Baby, one more Time

Das muss man dem weißrussischen Sender BTRC wirklich lassen: er schafft es, seine nationale Eurovisions-Vorentscheidung jedes Jahr auf eine andere Weise absurd aufzuziehen und dabei die hohe Kunst der Schiebung völlig ungeniert vor unser aller Augen zu zelebrieren. Diesmal schloss man das Publikum zur Sicherheit komplett vom Voting aus und legte das Schicksal der zehn angetretenen (bzw. ausgewählten) Kandidat/innen in die Hände einer siebenköpfigen Jury unter Mitwirkung von Koldun, die ihre Voten direkt im Anschluss an den Auftritt verteilte. Zehn Punkte durfte jede/r Juror/in jedem Act maximal geben, sieben waren offensichtlich das Minimum: weniger als das erhielt gestern Abend niemand.…
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Per­len der Vor­ent­schei­dung: Kar­tof­feln aus Minsk

Per­len der Vor­ent­schei­dung: Kar­tof­feln aus Minsk

Was täten Trashfans nur ohne Weißrussland? Jahr für Jahr schüttet der Sender BTRC sein scheinbar nie versiegendes Füllhorn an Unglaublichkeiten über uns aus, wenn er - wie vergangenen Montag Vormittag - zum Vorsingen für das Eurofest in sein Hauptstadtstudio lädt. Das entwickelt sich immer mehr zum internationalen Gipfeltreffen der Mühseligen und Beladenen: aus 16 Nationen trudelten insgesamt 113 Bewerbungen in Minsk ein. In Persona erschienen zur unsäglich frühen Stunde von 10 Uhr allerdings nur 73 Acts. So fehlte beispielsweise die rumänische Drama Queen Mihai Trăistariu, der sich aus Protest gegen eine nachträglich vergebene Wildcard mit großem Getöse vom heimischen Vorentscheid zurückgezogen hatte…
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