Britt Bergström

Melo­di­fes­ti­va­len 1969: Das B zu ihrem A

Melo­di­fes­ti­va­len 1969: Das B zu ihrem A

Gewissermaßen unter Vorbehalt fand es statt, das Melodifestivalen 1969: da der Eurovision Song Contest in diesem Jahr in Spanien gastierte, seinerzeit noch ein faschistisch regiertes Land, haderten die skandinavischen Länder mit ihrer Teilnahme. Dennoch führte man in allen nordischen Nationen Vorentscheidungen durch und beschloss, die endgültige Entscheidung erst nach dem Mello zu fällen. Wie gut, dass so lief, denn wenn man so möchte, wurde bei dieser Veranstaltung der Grundstock für die beste Popband der Welt gelegt. Wie bereits im Vorjahr hatte der Sender SVT vorab zehn Künstler:innen ausgewählt, für die man aus rund 2.400 Liedvorschlägen geeignete Beiträge kommissionierte. Darunter fanden…
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Melo­di­fes­ti­va­len 1968: Was mit Peng-peng

Melo­di­fes­ti­va­len 1968: Was mit Peng-peng

Zehn Ausgaben brauchte es, bis sich die schwedische Vorentscheidung endlich vorsichtig dem Pop öffnete. 1965 hatte man noch einen Operntenor zum europäischen Wettsingen geschickt, und in den beiden Folgejahren bestimmte eher Jazziges das Melodifestivalen. Diesmal wählte der Sender SVT im Vorfeld selbst die zehn Interpret:innen aus, und es fanden sich größtenteils bereits bekannte Namen darunter, so zum Beispiel die ehemaligen Eurovisionsvertreter Svante Thuresson (1966) und Östen Warnerbring (1967), Letzterer in einem Duett mit Ersterem, in dem die Beiden die Privilegien ihrer Geschlechtszugehörigkeit glorifizierten ('Hier kommen die Jungs'). Für die Songs schaltete SVT eine für Jedermann offene Einreichungsphase vor, und es…
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