Fabrizio Moro

San-Remo-Fes­ti­val 2022: A vol­te non so esprimermi

San-Remo-Fes­ti­val 2022: A vol­te non so esprimermi

Ah, Sanremo, was hast Du nur mit mir gemacht? Mit der unter Grand-Prix-Ultras weit verbreiteten PED, der Post-Eurovision-Depression, dem tiefen Stimmungsloch, in das man im Mai jeden Jahres fällt, wenn die Saison mal wieder vorbei ist, kannte ich mich bereits aus. Nun tritt mit der PST, der Post-Sanremo-Trauer, ein weiteres hinzu. Denn gegen 2 Uhr in der gestrigen Nacht endete das 72. Festival della Canzone Italiana di Sanremo. Mit seinen über fünf Abende verteilten, insgesamt weit über 24 Stunden Programm; mit seinen zahllosen Liedern und zahlreichen Gaststars; seinen bewegenden Nachrufen auf verstorbene Stars; seinen hunderten Werbeunterbrechungen; der von den Teilnehmenden…
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Von Peli­ka­nen und Kame­len: das ESC-Fina­le 2018

Von Peli­ka­nen und Kame­len: das ESC-Fina­le 2018

Hat das Land so eine Art von Geheimvertrag mit dem Karma? Oder wie schafft Israel es sonst, seine Eurovisionssiege mit einer derartigen mathematischen Präzision in Abständen von jeweils exakt 20 Jahren über die Grand-Prix-Geschichte zu verteilen? Und das auch noch mit einem jeweils ziemlich ähnlichen Konzept: 1978 schaffte es Izhar Cohen auf dem Höhepunkt der Discowelle mit einem tanzbaren, von der universalen Liebe unter den Menschen handelnden Kinderlied namens 'A Ba Ni Bi' und einer sensationellen Marge-Simpson-Frisur, die Jurys im Sturm zu erobern; 1998 gelang der kämpferischen Transsexuellen Dana International mit dem Tanzflächenfüller 'Diva' der bis heute wichtigste, weil ein…
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